Da es das Thema mit deutlich normaleren Beiträgen schon einmal gab könnt ihr euch dort gern weiter aufregen.
Nein, der Thread dort ist alt. Alte Threads wieder raufzuholen ist eher gegen Forengepflogenheiten. Bitte hier aufregen.
Da es das Thema mit deutlich normaleren Beiträgen schon einmal gab könnt ihr euch dort gern weiter aufregen.
Nein, der Thread dort ist alt. Alte Threads wieder raufzuholen ist eher gegen Forengepflogenheiten. Bitte hier aufregen.
Du brauchst mit mir nicht darüber diskutieren. In der Mehrheit der Schulordnungen ist das Tragen einer Kappe aus gutem Grund verboten. Wenn du der Meinung bist Respektlosigkeit und Normen zu tolerieren, dann go for it.
Ob man bei der Sanktion bei Fehlverhalten bis aufs Äußerste gehen muss ist eine andere Frage. Dennoch wird es nicht ohne Grund verboten.
Provozier andere. Ich finde es einfach nur noch amüsant.
Ein kollegialer Rat: bei Gegenwind solltest du nicht immer sofort in so einen Modus verfallen. Anderen vorzuwerfen, zu provozieren oder die Diskussion zu verbieten, wenn es nicht in die gewünschte Richtung geht, machen nicht den besten Eindruck.
Religionsfreiheit ist ein Grundrecht.
Ja, die freie Entfaltung der Persönlichkeit auch, Art. 2 I GG. Eine Kappe verletzt niemanden in seinen Rechten und verstößt auch nicht gegen die guten Sitten, ist ja kein Hinterhofpuff.
Frag mal einen Prof, warum er nicht im Hawaiihemd und in Badelatschen im Hörsaal steht oder sich angemessen kleidet.
Mein Linguistikprofessor in Spanisch: Hawaiihemd. Mein Linguistikprofessor in Deutsch: Kappe und Hoodie. Die Literaturwissenschaftler waren allerdings tatsächlich zugeknöpft.
Weil Schule Verpflichtung ist und der Rest Freizeit.
Genau, und weil es ein Pflichtraum ist, müssen die Rechte der Schüler besonders geschützt werden. Dazu gehört die Religionsfreiheit, aber auch das Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit. Und wenn für einen Schüler das Tragen einer Kappe dazu gehört, dann mache ich das, was respektvoll und höflich ist: ich respektiere das.
Die KFZ Werkstatt ist nun mal kein Klassenzimmer
Bei uns schon.
Im Übrigen habe ich nicht einen Kollegen erlebt, der sich mit Kappe in die Konferenz gesetzt hätte. Der hätte von den Kollegen einen ordentlichen shit storm kassiert. Mindestens seltsame Blicke.
Na und? Drüber stehen, beim nächsten Mal ist es schon egaler.
Alles anzeigenNa, ja aber du bereitest deine Schüler ja auch aufs spätere Leben vor und wenn in der Ausbildung sitzen und bei einer Bank arbeiten, gibt es dann auch gewisse Regeln.
Ich akzeptiere deine Meinung, auch wenn ich die Sache etwas anders sehe.
Wir bereiten die Jugendlichen ja auch vor und wie gesagt möchte ich denjenigen sehen, der mir da gegenüber sitzt.
Für mich sind das auch keine konstruierten Probleme, sondern eine Frage des Respekts.
Für mich sind die Argumente Respekt und Höflichkeit, Kommunikation (ich will das Gesicht sehen) und Ordnung und Lernatmosphäre ausschlaggebend. An einer Realschule, an der ich zuvor gearbeitet habe stand es übrigens als Verbot in der Hausordnung.
Meines Erachtens gibt es gewisse Regeln, auch wenn ich nicht wie die Kollegin aufs Äußerste gehen würde.
Du kannst im Leben ständig Kappe tragen. Einkaufen, in Bus und Bahn, in der Bank, beim Schlittschuhlaufen, in der Kfz-Werkstatt, in der Lehrerkonferenz, ... Warum soll es dann im Klassenzimmer nicht gehen? Die Schüler haben ein Recht darauf, ihre Persönlichkeit zu entfalten. Dabei unterstütze ich. Klar, wenn ich im Unterricht das Thema Bewerbungsgespräch habe, dann geht es auch ums Auftreten und da wird dann auch geklärt, wie eine Kappe bei einem Bewerbungsgespräch ankommt. Und auch Sicherheitsvorschriften können ein Grund sein, der eine Kappe verbietet. Aber Respekt? Was ist denn respektvoll daran, jemandem vorzuschreiben, sein Haupt zu entblößen?
Ich bin recht groß und stehe im Unterricht meistens. Trotzdem hat mich noch kein Kappenschirm davon abgehalten, einen Schüler zu sehen. Und wenn das wirklich der Grund wäre, wären dann Bandanas, Mützen oder Kapuzen in Ordnung? Oder reicht es, denn Kappenschirm nach hinten zu tragen?
Kappen stören mich nicht. Das halbe Kollegium trägt irgendwas auf dem Kopf, von Kappe bis Toupet. Einfach keine Probleme konstruieren, gibt so schon genug mit dem man sich herumschlagen muss.
Kann im Einzelfall sehr unschön sein, aber für das Gesamtsystem richtig. Das lässt sich von außen schwer einschätzen. Im Zweifel nachfragen...
Ich bezweifle, dass es für das Gesamtsystem richtig ist. Einer pädagogisch intensiven Klasse einen Wechsel in der Klassenleitung zuzumuten, ohne dass es dafür zwingende Gründe gibt, halte ich für schwierig. Ich weiß über den neuen Kollegen nichts, außer dass er die Fakultas Deutsch hat, und ich will ihm auch nichts böses, aber damit wäre er genauso in der Berufsschule einsetzbar wie ich.
Du hast zwar gekündigt. Trotzdem würde ich dahingehend prüfen, ob die Mehrarbeit nicht ein Entfristung bedeutet. Lass dich da rechtlich beraten.
Falls du damit entfristet bist und nicht da bleiben willst, würde ich persönlich der Bezirksregierung eine Vertragsaufhebung gegen eine Abfindung anbieten. Das solltest du aber ggf. mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen.
Die Option der Entfristung besteht. Mir wurde aber auch schon mehrmals eine Planstelle nahegelegt. Aus offensichtlichen Gründen wollte ich mich nicht an diese Schule binden. Eine Abfindung wäre aber tatsächlich ein Grund, das noch mal zu prüfen. Danke!
Mobbing?
Das glaube ich nicht. Es geht auch nicht nur mir so, aber mich trifft es schon häufiger als andere. Ein schlechter Stundenplan ist es auch nicht, ich habe weniger Springstunden als andere.
Hallo Lehrerzimmer,
ich schreibe hier mal wieder mehr um Dampf abzulassen, als dass ich mir Hilfe erhoffe. Dieses Schuljahr war bisher ein einziges Organisationschaos. Ständige Stundenplanänderungen, die auch mit anderen Lerngruppen einhergingen, Mangelverwaltung, weil dauerkranke Kollegen nicht ordentlich vertreten werden können und eine Schulleitung, die mit Problemen nicht behelligt werden möchte – und das wird durch Aussagen wie "Lösen Sie Ihre Probleme selber, sonst werden Sie zu Ihren Ungunsten gelöst" untermauert.
Gestern gab es dann den Stundenplan für das nächste Halbjahr. Daraus ergibt sich, dass ich meine Klassenleitung in der Internationalen Förderklasse abgeben werde, damit ein neuer Kollege diese recht pflegeleichte Klasse übernehmen kann. Ich gehe aus der Klasse komplett raus und habe dann mit meinem Vertrag zur Förderung von neu zugewanderten Schülern keine einzige Stunde in einer IFK mehr. Die zehn Stunden gehen alle in irgendwelche Berufsschulklassen. Aus einer Lerngruppe werden also zehn mit dann auch dem zehnfachen Aufwand an Klassenarbeiten. Dazu kommt Deutsch in der Fachoberschule 13, wo ich eine Abiturprüfung erfinden durfte, und in der Ausbildungsvorbereitung. Es ist aber gar nicht der Aufwand, der mich stört. Deutschlehrer an einer beruflichen Schule zu sein, heißt eben ein Kleinfach zu unterrichten. Nein, mich stört diese fehlende Planung, Umwerfungen mitten im Schuljahr, für die es keinen Grund gibt (warum muss ein neuer Kollege sofort an seinem ersten Tag mitten im Schuljahr eine Klassenleitung übernehmen?) und die nicht vorhandene Sicherheit, denn ich weiß nie, ob ich nicht nächste Woche wieder ganz andere Lerngruppen habe. So plane ich jedenfalls keinen Unterricht mehr als eine Stunde voraus.
Vor ein paar Monaten schrieb ich hier bereits, weil meine Psychologiestunden, die über einen anderen Vertrag liefen, abgezogen und wo anders verplant wurden. Die Fachleitung der Studienvorbereitung hat mir dann wieder Psychologie als Mehrarbeit gegeben, das war aber mit der Schulleitung wohl nicht abgesprochen. Bei der Abrechnung jetzt gab es deshalb auch Ärger. Die Schulleitung will das nun so regeln, dass die Stunden, die ich "zu viel" gemacht habe, nicht vergütet werden, sondern mit Freizeit ausgeglichen werden. Diese soll ich aber erst im nächsten Schuljahr erhalten. Mein Vertrag endet aber zum Schuljahresende – wenn nicht früher, denn die Kündigung habe ich heute bereits geschrieben. Die Mehrarbeit möchte ich vergütet haben und da gehe ich notfalls auch die rechtlichen Schritte.
Ich schlafe da noch eine Nacht drüber, streike einen Tag und überlege es mir dann, aber Stand jetzt will ich von dieser Schule nur noch loskommen, obwohl ich das Kollegium und die Schüler sehr schätze. Da tut es erstmal gut zu wissen, dass die Kündigung vorliegt und jederzeit ausgedruckt werden kann. Die Kündigungsfrist kann ich auch anders überbrücken.
Die Ansage war: Wir hätten ja ein Handy.
Ernsthaft, aber jeder Hans Wurst bekommt vom AG ein Telefon gestellt.
Ich sehe auch nicht ein, warum ich mein Privattelefon unbeaufsichtigt 45 Minuten auf der letzten Bank stehen lassen soll.
Die Schüler geht nichts an, wo ich zuletzt im Urlaub war und wie meine Wohnungseinrichtung aussieht.
Einfach nein sagen. Das wirkt.
Nö, das wird vorausgestezt.
Machen Sie mal ist da das Motto.Interessiert nicht, woher man die Aufnahmegeräte bekommt.
Arbeitsmaterial muss gestellt werden. Darüber diskutiere ich auch nicht mehr, seit ich aus dem Ref bin.
Liebe Kollegen, natürlich kann man sprachlich auch nicht gendern!
Das generische Maskulinum ist eine Form des Genderns.
Richtig ! Ich auch nicht ... Ich verwende sowohl mündlich als auch schriftlich z. B. Schülerinnen und Schüler oder Kolleginnen und Kollegen etc.
Die Welt hat meines Erachtens andere Probleme ...
Das ist doch auch gendern.
Man kann nicht nicht gendern.
Ich habe gerade mal auf WebUntis geschaut. Unser OStD macht gar keinen Unterricht.
Hat das Seminar denn das Arbeitsmaterial vorhanden, mit dem man Videoaufnahmen anfertigen kann?
Manche können sich ja bis heute nicht an die Studierenden gewöhnen, weil es ja ein Unterschied sei, ob man als Student eingeschrieben ist oder in der Vorlesung sitzt. Ob diese Menschen auch immer auf die Frage „Und was studieren Sie?“ immer mit „Im Augenblick nur den hochprozentigen Teil der Getränkekarte“ oder „Gerade nur Ihre umwerfenden blauen Augen“ geantwortet haben?
Ich bezog mich mehr auf "der Arbeitgebende" und "der Unternehmende".
Aber ja, ich stimme dir zu. Es nervt mich auch, wenn Leute, meist auch ganz erhaben, erklären, dass das Partizip Präsens nur für gerade stattfindende Handlungen genutzt werden kann. Das stimmt einfach nicht. Das ist eine Verwendung des Partizip Präsens, aber mitnichten die einzige und wahrscheinlich nicht einmal die häufigste. Das dient dann einfach nur als Scheinargument gegen geschlechtergerechte Sprache.
Danke sehr, kleiner gruener frosch . Für mich war der verwirrende Teil, dass im Rahmen des Beitrags semantisch die Verwendung grammatischer/morphologischer Bestandteile begründet wurde.
Ich bin niemand, der das Gendern mit Partizipalkonstruktionen problematisch findet. Es funktioniert aber eben nur im Plural, weil hier bei nominalisierten Adjektiven kein Genus vorliegt. Wenn eine Partizipalkonstruktion wie "der Lehrende" oder "der Schulleitende" verwendet würde, dann ist dies zwar ein nominalisiertes Adjektiv, dieses trägt aber inhärent ein Genus in sich und unterscheidet sich dann nicht mehr von "der Lehrer" oder "der Schulleiter". Und wer meint, dass Genus gleich Sexus ist, müsste logischerweise dann eine solche Form der geschlechtergerechten Sprache ablehnen. Ich als jemand, der mit generischem Maskulinum gendert, sehe darin zwar kein Problem, frage dann aber, warum man dann nicht das eigentliche Substantiv verwendet.
Gymshark was kann ich tun um deine Verwirrung zu lösen?
Der/die Vorsitzende ist doch ebenfalls Singular. Im Unterrichtsmaterial ging es um "der Arbeitgebende" und "der Unternehmende", auch Singular. Vielleicht wirkte es auf mich da auch besonders unpassend, weil es bei Unternehmen und Arbeitgebern ja nichtmals direkt um Personen geht, sondern um eher abstrakte Begriffe.
Du kannst ein Adjektiv auch im Singular nominalisieren, das ist kein Problem. Der Grund, weshalb manche Leute nominalisierte Adjektive (und das Partizip Präsens ist nichts anderes als ein Adjektiv) für geschlechtergerechte Sprache verwenden liegt darin, dass die grammatische Kategorie des Genus im Deutschen im Plural nicht ausgedrückt wird. Einem Adjektiv liegt anders als einem Substantiv kein inhärentes Genus zugrunde, weshalb es nominalisiert und im Plural tatsächlich genusfrei ist. Wenn ich von "Die Arbeitgebende" spreche, dann lässt sich kein Genus festmachen und damit aus Sicht mancher auch kein Sexus. Eine Form im Singular wie "Der Arbeitgebende" ist allerdings genauso ein generisches Maskulinum wie "Der Arbeitgeber".
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