Solange du dein Schwulsein nicht täglich wie eine Monstranz vor dir her trägst, bleibt das deine Privatsache
Da kann man seine Sexualität offen zur Schau stellen
Noch mal: Was heißt es, seine Sexualität zur Schau zu stellen?
Solange du dein Schwulsein nicht täglich wie eine Monstranz vor dir her trägst, bleibt das deine Privatsache
Da kann man seine Sexualität offen zur Schau stellen
Noch mal: Was heißt es, seine Sexualität zur Schau zu stellen?
Bullshit. Es ist interessant, wie aus meiner Bemerkung zum Problem mit dem Verhalten an einer katholischen Schule nun ein Shitstorm gegen mich erzeugt wird. Wer - wie ich - an einer derartigen Schule unterrichtet (hat) weiß, wie ich das gemeint habe. Unterlasse bitte deine unsachlichen Anwürfe.
Du verstehst gar nicht worüber ich und andere uns aufregen, oder?
Nicht absurd - und auch nicht gegen oder an dich gerichtet. Es ist ein Rat an den TE, der sich für eine Tätigkeit an einer katholischen Ersatzschule bewirbt. Da kann man seine Sexualität offen zur Schau stellen - oder es eben im Schulumfeld lassen - was nutzlose Aufregung vermeidet.
Der Vorwurf der Homophobie ist absurd - und kommt (samt Ruf nach einem Maulkorb) von den üblichen Verdächtigen aus der Hüfte ohne Umweg über's Hirn.
Sowas ist an jede nicht-heterosexuelle Person gerichtet. Wahrscheinlich nicht beabsichtigt, aber die Message ist: ich toleriere dich, aber treibs nicht zu weit. Und sowas lasse ich mir nicht bieten.
Ich weiß auch nicht was Sexualität offen zu Schau stellen heißen soll. Ich habe bisher – auch in einem eher verrückten Kollegium – noch keine sexuellen Handlungen zwischen zwei Kollegen, gleichgeschlechtlich oder verschiedengeschlechtlich, im Lehrerzimmer, auf oder unter den Schülertischen oder auf den Toiletten bemerkt.
Es gilt wie immer: Es kommt darauf an, wie die Schule "gestrickt" ist.
Wenn man bedenkt, wie manche katholischen Pfarrer "gestrickt" sind, bist du nicht allein.
Solange du dein Schwulsein nicht täglich wie eine Monstranz vor dir her trägst, bleibt das deine Privatsache.
Meine Existenz verhandle ich nicht und ich rechtfertige mich dafür auch nicht. Absurd, was du hier schreibst
Nur aus Interesse - fandest du das schwierig?
Nö, aber ich musste auch nie irgendwas mitmachen. Während der Gottesdienste saß ich immer vor dem Sekretariat und habe Aufgaben erledigt. Da war ich auch nicht allein, aber viele nicht-christliche Schüler gab’s natürlich nicht. Die evangelischen Schüler sind meines Wissens immer mitgegangen, weshalb ich dann erstmal verwirrt war, als die in der dritten Klasse dann mit mir anderweitig betreut wurden, als die katholischen Klassenkameraden Kommunionsunterricht hatten. Ich wusste gar nicht, dass es da einen Unterschied gibt und bis dahin war ich während des Religionsunterrichts immer irgendwo allein betreut worden.
Und wenn man keine Konfession hat? Also gar keine oder keine christliche?
Ich war damals als Muslim auf einer katholischen Grundschule. Gab halt keine andere.
Ich dachte, du bist an einer, der Frosch auch, zumindest seid ihr an katholischen Schulen. Was ist da der Unterschied?
NRW hat konfessionelle Grund- und Hauptschulen, die aber öffentlich sind.
Kann ja sein, dass der Duden das so sagt. Die Menschen in meiner Umgebung meinen und verstehen darunter aber blau machen. Egal, was der Duden sagt
Die Menschen in deiner Umgebung sind aber auch nicht NRW (was als sprachgeographische Einheit ohnehin keinen Sinn ergibt).
Ok, in NRW bedeutet das ganz eindeutig blau machen. Vorsicht also, zu wem man was sagt.
Das würde ich in dieser Deutlichkeit nicht so sehen. Krank machen ist zwar negativ konnotiert, heißt aber nicht blau machen.
Laut Verfassungblog offensichtlich nicht:
Das betrifft eine ganz andere Fragestellung. Das GOG ist so eine Thüringer Besonderheit. Das Gesetz schreibt fest, dass die Geschäftsordnung des vorherigen Landtags weitergilt. Das muss verfassungskonform interpretiert werden. Der ThürVErfGH hat dazu auch Stellung bezogen. Nur: das ändert eben nichts daran, dass der Landtag sich jederzeit eine neue GO geben kann.
Du musst nicht unschuldig tun und von Verschwörung schwurbeln. Natürlich wird das Recht zu Ungunsten des politischen Gegners ausgelegt. Lächerlich ist es vielmehr, so zu tun, als gebe es keine Verbindung zwischen Partei im Parlament und Partei im Gericht.
So ziemlich niemanden hat die Entscheidung des Gerichts überrascht. Wir haben in anderen Landtagen und im Bundestag schon immer erlebt, dass die GO auch vor der Wahl des Präsidenten geändert werden kann. Man muss hier nicht das Gericht verächtlich machen, man kann auch einfach mal einsehen, dass man eine absolute Minderheitsmeinung vertreten hat.
Also hatte immer die stärkste Fraktion jemanden aus den eigenen Reihen vorgeschlagen und alle Fraktionen haben entweder diese Person gewählt, oder eben nicht. Die Vorschläge wurden von der stärksten Fraktion so lange gemacht, bis eine Wahl zustandekam?
Theoretisch ja. Es kam aber so gut wie noch nie vor, dass ein Kandidat durchgefallen ist. Mir ist überhaupt nur ein Fall bekannt (passenderweise in Thüringen). Nachdem dort 2018 der Landtagspräsident der CDU zurückgetreten war, hat die CDU Michael Heym als Präsidenten nominiert, der aber im Landtag keine Mehrheit erhielt. Darauf stellte die CDU die ehemalige Landtagspräsidentin auf. Heym erhielt nicht die Stimmen von SPD, Grünen und Linken, die damals die Mehrheit hatten, weil er als besonders rechts in der CDU galt. Heym hat sich danach für eine Landesregierung von CDU, AfD und FDP ausgesprochen, ist wahrscheinlich maßgeblich an der Wahl von Kemmerich zum Ministerpräsidenten beteiligt gewesen und hat die Kandidatur von Hans-Georg Maaßen als Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021 ermöglicht.
Edit: ich sehe gerade auch noch, dass Heym die geplante und von Linke, SPD, Grünen und CDU vereinbarte Auflösung des Landtags 2021 zusammen mit drei anderen CDU-Abgeordneten verhinderte. Also, sehr destruktiver Typ.
Was ich nicht verstehe, weshalb denkt die AFD, es wäre von den anderen Fraktionen entgegen geltendem Recht gehandelt worden? War es nicht schon immer so, dass jede Fraktion Kandidaten und Kandidaten vorschlagen konnten und dann die Mehrheit die Wahl entschieden hat?
In der Geschäftsordnung des thüringischen Landtags war nur ein Vorschlagsrecht der stärksten Fraktion vorgesehen. Das wurde jetzt per Mehrheit geändert.
Also, bei uns muss das durch die Schulleiterin schriftlich angeordnet werden. Eventuell reicht da schon der VPlan, da bin ich überfragt.
Das hieße im Zweifel ja, dass der Vertretungsplan nur ein Vorschlag ist, an den sich niemand gebunden fühlen müsste.
Na ja, er hat seinen Schwerpunkt in den Gesellschaftswissenschaften. Neben Sport sind seine Lieblingsfächer Politik, Erdkunde und Geschichte. Da die Gesellschaftswissenschaften nicht den gleichen Stellenwert haben, wie die Naturwissenschaften, wird das wohl nichts mit "echtem" Schwerpunkt.
Und wenn man schon dabei ist, könnte man gerne mal den Bereich der Gesellschaftswissenschaften aufräumen. Psychologie jedenfalls ist keine, der Psychologieunterricht ist auch nicht besonders gesellschaftswissenschaftlich im Lehrplan verankert. Und Erdkunde würde ich jedenfalls nicht eindeutig bei den Gesellschaftswissenschaften sehen, da kenne ich mich aber nicht gut genug mit aus.
Man darf in NRW 3 Stunden pro Monat zusätzlich verplant werden. Wer mehr macht, sollte das verweigern bzw auf Anordnung von Mehrarbeit bestehen. Teilzeitkräfte dürfen genau null Stunden mehr machen. Es gibt einfach zu viele Sl, die das einfach machen und zu viele KuK, die ihre Rechte nicht kennen.
Teilzeitkräfte dürfen auch Mehrarbeit leisten, wenn sie denn angeordnet ist. Keine Mehrarbeit dürfen befristet Beschäftigte leisten.
Ansonsten stimme ich dir vollumfänglich zu.
Aber das Dienstrecht. Das kann auch nicht eigenmächtig übergangen werden.
Und wieso wird es das dann immer? Und wieso wird hier sogar empfohlen oder es als unausweichlich gesehen, dass man es umgehen muss?
Okay. Und hier sehen wir, wie schon fast explizit Selbstausbeutung von Kollegen verlangt wird. Danke schön.
Weiss ich nicht, ob ich Gorbatschow als Person als Diktator bezeichnen würde. Die Sowjetunion war halt eine Parteiendiktatur. Hatte Gorbatschow als einzelne Person genau so viel Macht wie Putin?
Nein, hatte er nicht. Aber das macht ihn ja nicht weniger zum Diktator. Die wenigsten seiner Vorgänger haben einen Personenkult betrieben, trotzdem würde ich jeden Sowjet-Führer als Diktator bezeichnen. Ich bezweifle im Übrigen nicht, dass unter seiner Politik Gutes passiert ist. Diktatur ist eine Herrschaftsform, die genauso wie andere Herrschaftsformen mehr oder weniger gute Ergebnisse liefern kann. Und trotzdem lehne ich sie kategorisch ab.
Gorbatschow war ein Diktator?
Natürlich war Gorbatschow ein Diktator. Zugebenermaßen hat er Reformen angestrengt und seine Macht bröckelte und seine Herrschaft wies nicht die Gewalt auf, wie es bei Stalin war. Aber er war ein Diktator und hat dies am Ende auch noch mal gezeigt.
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