Hast du ein Problem mit Heteromännern? Wurdest du von denen vergewaltigt?
Du bist abartig.
Hast du ein Problem mit Heteromännern? Wurdest du von denen vergewaltigt?
Du bist abartig.
Vielleicht gendere ich ab heute einfach mit Glotti. Das ist ein lateinischer Buchstabe, der auf dem IPA-Zeichen für den glottalen (nicht globalen) Plosiv basiert. Sieht auch hübscher aus als ein Doppelpunkt, ein Unterstrich oder ein Sternchen.
Lehrerɂinnen. Schülerɂinnen. Bei Troll geht es aber weiterhin nicht, Trolle und Trollinnen kann man so nicht gendern, genauso wie Ärzte und Ärztinnen.
Wenn das ein Kriterium sein soll, dann müssen Sie auch eingestehen, dass viele Menschen auch das generische Maskulinum ablehnen. Mich nervt es sehr, wenn nur "Lehrer" gesagt wird, denn ich bin kein Mann. Inzwischen gibt es ja sogar mehr Lehrerinnen.
Und wie sieht Ihre Lösung aus? Was wollen Sie diesen Menschen sagen?
Im Lehrer steckt aber auch kein Sexus-Marker für Mann.
Warum kommunizieren wir dann nicht der Einfachheit halber auf Chinesisch miteinander?
Ich kann kein Chinesisch.
.אַבער דאָיטש געט ימער
Um gefallen geht's doch gar nicht. Ich kann meinen Fortbildungsbedarf aber schon gut selbst einschätzen.
Den Eindruck habe ich bei dir nicht.
Wird eng, wenn man sich für eine von den dreien entscheiden muss.
Das dürfte tatsächlich vor Gericht relativ spannend sein, wenn da jemand eine polygame Beziehung führt und zwei Lebensgefährtinnen hat, die kurz nacheinander gebären.
Triggert es dich, wenn andere daß schreiben?
Nö. Ich habe vorhin schon einmal gesagt, dass Rechtschreibung willkürlich ist und man auch ohne auskommt. Du kannst schreiben wie und was du möchtest, ich werde dich da nicht stoppen. Meine Devise ist immer Freiheit. Und Freiheit ist im Zweifel immer die Freiheit zur Dummheit.
Es ist erstaunlich, daß ein Mann, der so offensichtlich staatliche Institutionen verachtet, im Schuldienst arbeitet.
Wohl wahr. Dabei ist die neue Regelung zum Eszett/SS das beste an der Rechtschreibreform. Aber anscheinend hält sich der Rechtschreibrat selber nicht mal dran ![]()
Dein Weg führt dahin, dass es Gruppen in der Gesellschaft gibt, die gar nicht mehr miteinander kommunizieren können bzw. wollen. Putin würde das freuen. Der Rechtschreibrat wurde von den staatlichen Kultusministerien eingesetzt, um Empfehlungen für Sprachregelungen zu treffen, die das Kommunizieren in einer Sprachgemeinschaft mit über 100 Millionen Menschen erleichtern.
Nein. Der Rechtschreibrat hat gerade nicht die Aufgabe Sprachregelungen zu treffen (anders als die Académie française oder die Academia Real). Aufgabe des Rats für deutsche Rechtschreibung ist – deshalb heißt er so – ein Angebot zu einer einheitlichen Rechtschreibung zu machen. Rechtschreibung ist aber nur ein kleiner Teil und der willkürlichste Teil einer Sprache. Im Grunde kann man auf Rechtschreibung auch verzichten. Goethe und Schiller jedenfalls konnten es.
Ich will mir weiterhin aussuchen können über was, wann und wie oft ich mich fortbilde. Wenn einer nicht mehr mag, finde ich das auch völlig in Ordnung. Eine Fortbildung besucht zu haben bedeutet ja noch lange nicht, dass man diese in seiner Arbeit einbringt. Die paar Leutchen, die kurz vor der Pension noch den OHP anschmeißen, holt man mit mehr Digitalisierung sowieso nicht mehr ab. "Jüngere" brauchen für digitale Klassenbücher/Apps keine Fortbildungen, das schaffen die auch so, den Rest regelt der Flurfunk.
Es geht bei Fortbildungen aber nicht darum, dass du etwas machst, was dir gefällt, sondern etwas, das deinem Dienstherrn oder Arbeitgeber nützt.
Deshalb die Frage, ob ich auf den Beamtenstatus verzichten kann und es als Angestellter besser ist.
Kannst du. Das Problem ist nur, dass für Angestellte im Grunde alles genau so geregelt ist wie für Beamte, wenn nicht gerade die Arbeitsgesetze reingrätschen.
Ich bin derzeit hälftig im Schuldienst und hälftig an der Universität beschäftigt. Das sorgte anfangs für ein paar Probleme, die aber schnell geklärt werden konnten. Dem Schulleiter habe ich direkt zu Beginn erörtert, wieso ich dienstags nicht unterrichten kann (Gremientag an der Uni), der Professorin, wieso ich mittwochs nicht kann (Konferenztag an der Schule). Der Rest passte dann irgendwie zusammen. Nur sind es eben beides befristete Stellen, bis heute ist nicht geklärt, was meine Nebentätigkeit ist und steuerlich ist es auch nicht so günstig. Aber so möchte ich es eben für den Moment.
Ich verstehe nicht, was du damit meinst. Kannst du mir deine Aussage bitte erklären?
In Hessen entsteht durch FoBis mittlerweile wesentlich weniger Unterrichtsausfall. Seit ca 4/5 Jahren werden bestimmt 80% nur noch nachmittags ab 14/15 Uhr angeboten, das war vorher anders.
Wie lange gehen die dann?
Welche Aufgaben entfallen dafür? Oder arbeiten wir einfach mehr? ![]()
Uff. Der Rechtschreibrat höchstpersönlich ist jetzt schon mit dabei.
Und genau deshalb sollte ich nicht am Handy Forenbeiträge verfassen. Gemeint ist natürlich ein glottaler Plosiv
Nein. Der Glottisschlag ist keine Pause.
Das stimmt. Aber Lehrer:innen und Lehrer innen wird tatsächlich gleich ausgesprochen. Zwischen Wörtern gibt es im Sprechfluss keine Pausen. In beiden Fällen gibt es einen globalen Plosiv.
Zum Thema. In Hessen wurde vom Ministerium jetzt vor den Abiturprüfungen klar gesagt, dass die Verwendung von Sonderzeichen fürs das Gendern als Fehler gilt.
Damit muss man nicht einverstanden sein, aber immerhin hat man Klarheit. Nicht wie hier, wo es nicht erlaubt, aber auch nicht verboten ist.
Vier Exemplare einer Klassenarbeit? Das ist ja schon fast exzessiv.
Gegenfrage: Glaubst du, dass eine Sprache sich unabhängig von gesellschaftlichen Realitäten entwickeln kann?
Ja.
Oder auf welche gesellschaftliche Realität geht der Schwund der Präteritalformen zurück? Wieso wechseln Verben in andere Flexionsparadigma? Was hat sich in der Gesellschaft getan, dass wir heute »sie backte« statt »sie buk« sagen?
Die Diskussion ist ja so wie immer, aber:
Ist denn hier wirklich niemand (aus NRW), die bezüglich der Abiturklausurkorrekturen eine Bemerkung/Anweisung von der Schulleitung erhalten hat?
Ich habe keine Anweisung bekommen, bin aber dieses Jahr auch nicht dran. Ich habe dazu aber auch nichts gehört.
Die Sprache ist nicht optimal auf geschlechtsneutrale und non-binäre Formulierungen ausgelegt. Das hat gesellschaftliche Ursachen, die sich in der Sprache wiederfinden.
Glaubt das wirklich jemand?
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