Beiträge von RosaLaune

    ja, du hast es erfasst mit dem Vertrag. Verträge regeln alles und erlauben Absurditäten und legitimieren Ungerechtigkeiten, ein bisschen absurd...aber das ist die doppelscheinheilige Welt, in der wir leben, das ist das System und niemand hier stellt es in Frage, weil viele von euch drin stecken und davon profitieren...und nein, ich komme bestimmt nicht von der AFD und bin bestimmt auch kein Querdenker, ich sehe nur, was ich sehe...

    Niemand hat hier irgendwas von AfD oder Querdenkertum gesagt.

    Mal zum Ausgangspost, der das Klassenlehrerdasein negativ abstempelt:

    Ich (Klassenlehrer an einer GE in einem Problembezirk) finde die Aufgabe und Verantwortung als Klassenlehrer als den erfüllendsten Teil meines Berufes. Ich möchte immer wieder Klassenlehrer sein und wollte darauf gar nicht verzichten. Selbstverständlich steckt sehr viel Engagement und Enthusiasmus dahinter, aber was gibt es schöneres, Kinder über 6 Jahre hinweg auf dem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten und zu prägen. Für mich sehr erfüllend, ganz egal wie viele schwierige (und tolle) Momente wir auf diesem Weg durchschreiten.

    Das unterschreibe ich. Wobei ich dazu sagen muss, dass mir eine Klassenleitung reichen würde. Leider werde ich wohl auch im kommenden Schuljahr wieder eine zweite Klassenleitung dazu bekommen, während andere Kollegen ohne Klassenleitung auskommen dürfen/müssen.

    Ich sehe schon, nur weil ich aus der realen Welt berichte, hält man mich für einen Troll, jäh, ok und der Shitstorm war auch vorhersehbar...auch egal...das sind meine Erfahrungen und dass verbeamtete Kollegen ein paar Hundert Euro mehr im Portmonnaie haben, wenn sie Ihr Gehalt bekommen und dass Angestellte die Pension alleine stemmen, das erwähnt hier keiner, bleibt mal schön in der Blase mit dem Trollglauben und so weiter...

    Ich glaube alle hier oder in einem physischen Lehrerzimmer sehen die Ungerechtigkeiten, die sich daraus ergeben, dass manche Lehrer verbeamtet und andere angestellt sind. Nur ergibt sich daraus eben keine andere Aufgabenverteilung. Du hast einen Vertrag unterschrieben und der beinhaltet auch die Tätigkeit als Klassenlehrer.

    Hallo,

    weiß hier vielleicht jemand, ob man als voll ausgebildete Lehrkraft in NRW einen Zertifikatskurs machen darf, der für ein anderes Lehramt ist als das, für das man ursprünglich ausgebildet wurde?

    Kann man z.B. als Lehrkraft für Deutsch und Englisch an Gymnasien und Gesamtschulen einen Zertifikatskurs für Ernährungslehre am BK machen (wenn man mittlerweile dort unterrichtet)? Und ist das für allgemein- und berufsbildende Fächer möglich, oder nur für allgemeinbildende?

    Vielen Grüße

    Elphaba

    Ich habe Lehramt GymGe studiert. Mir wollte man den ZK Sozialpädagogik für Berufskollegs andrehen, weil ich ja mal Psychologie studiert habe. Am Ende ist es nicht dazu gekommen, auch weil ich damals die Entfristung abgelehnt habe, die dafür Bedingung ist. Aber grundsätzlich ist es möglich.

    Edit: Chili war schneller.

    Warum kann man mich als angestellte Lehrkraft zur Klassenlehrerschaft verpflichten, obwohl ich viel weniger verdiene als die verbeamteten Lehrkräfte... Dieselbe Arbeit für weniger Geld, wo leben wir denn hier?

    Als angestellte Lehrkraft kann ich dazu nur sagen: wenn du den Job nicht machen willst, dann kündige halt. Klassenlehrertätigkeit ist genauso Teil der Jobbeschreibung wie der Unterricht im eigenen Fach.

    Das Land bezieht sich auf das BAG-Urteil, das aber nicht Grund für die Gesetzesänderung war, diese trat mehrere Monate vorher schon in Kraft. Der Fall, der da verhandelt wurde, ist aber doch sehr anders, denn da geht es um Zuschläge zur Mehrarbeit, nicht um die Mehrarbeitsvergütung selbst. Diese wurde ja bereits vorher gezahlt, nur die Zuschläge blieben aus. Diese sind nach der Rechtsprechung des BAG nicht absolut zu setzen, weil dies Teilzeitbeschäftigte diskriminieren würde, sondern müssen anteilig bemessen werden. Wenn sich das Ministerium hier auf das BAG-Urteil beruft, dann fliegt es hoffentlich ordentlich auf die Nase.

    A14, Erfahrungsstufe 9, Familienzuschlag Stufe 1 (verheiratet): 6.429€ brutto

    Gesetzliches Netto: 4.541 €

    GKV: 1.131 €

    Pflegeversicherung: 86€

    --> Netto nach Krankenkasse: 3.324€

    GKV und PV kann auch höher sein, da bei freiwilliger gesetzlicher Versicherung das gesamte Einkommen Bemessungsgrundlage ist und nicht nur das aus abhängiger Arbeit erwirtschaftete Einkommen wie bei der Pflichtversicherung. Wenn da noch Kapitaleinkünfte, Mieteinnahmen, Renten, etc. bei sind, steigt der Betrag entsprechend.

    Wirkt mir aber mehr nach einem Umsetzungsproblem. Für mich als gesetzlich Versicherten ist die eAU super. Ich gebe bei Wiederantritt des Diensts einfach bei unserem Formular an, dass eine eAU vorliegt

    HEUTE IST ES PASSIERT!

    Ich habe eine Leistungsüberprüfung in einer Internationalen Förderklasse (Niveau A0) geschrieben. In einer Freitextaufgabe haben die Schüler eine kurze Selbstvorstellung schreiben müssen. Und ich staune nicht schlecht. Einer hat einen sehr ausführlichen Text über sich selbst geschrieben, was an sich nicht so selten ist, nur: er ist auf Niederländisch. Ich kann nicht mehr.

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