Huhu, ich bin grad mit 49 und einigen Vorerkrankungen (wenn auch nichts mit dem Herzen) auf Lebenszeit verbeamtet worden. Der Amtsarzt hat ziemlich genau nachgefragt und mich dann auch noch mal zum Facharzt geschickt, um eine autoimmune Sache genauer abzuklären. Aber grundsätzlich wollen Sie wissen, ob du durch irgend etwas in deiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt bzw. weniger belastbar bist. Ich hatte z.B. eine Behandlung beim Psychologen vor 8 Jahren. Als der Amtsarzt gehört hat, dass ich nach abgeschlossener Therapie ein Studium absolviert und ein Ref überlebt habe, schien er beruhigt ![]()
Und zum Thema "Glaskugel" - nicht die hier gestellte Frage ist daneben, sondern die Tatsache, dass das aktuelle Verfahren in eingen Bundesländern so mies ist, dass man sich so eine Frage überhaupt stellen muss. Ich finde es ehrlich gesagt mehr als skandalös, dass die Entscheidung, für eine so lange Ausbildung ganz am Ende, also nach Studium + Ref + 3 Jahre Probezeit noch von einer Instanz willkürlich zerschmettert werden kann, ohne dass es eine Art Kriterienkatalog o.ä. dafür gibt. Ein Amtsarzt kann nach subjektiver Einschätzung die Laufbahn verhindern, für die man inkl. Studium rund 10 Jahre investiert hat. Warum da nicht längst Gewerkschaften und Co auf den Barrikaden sind, versteh ich nicht. Vor dem Ref lasse ich mir das ja gefallen, aber am Ende der Probezeit noch mal empfinde ich als Schikane und zutiefst ungerecht.