Beiträge von sunshine_:-)
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Ähm...da hast du aber falsche Vorstellungen, wieviel andere Arbeitnehmer mit einem Bürojob normalerweise effektiv arbeiten. Ich habe früher im Büro den halben Tag im Internet gesurft bzw. hier mal ne Kaffeepause oder da nen Spaziergang gemacht. Der Stresslevel und die Arbeitsdichte ist als Lehrer sowas von wesentlich höher, dass es sich manche vielleicht gar nicht eingestehen wollen.
Gut, das kommt auf den Blickwinkel an. Warum vergleichst du uns Lehrerinnen denn mit einer Arbeitnehmerin in einem Bürojob? Haben wir doch garnicht. Vergleich den Job doch lieber mal mit dem einer Krankenschwester, die alleine auf Station ist. Die hat glaub ich aufgrund der Verantwortung, die sie trägt, ein höheres Stresslevel. Oder die Erzieherin mit 25 Kindern in der Gruppe. Die Arbeitsdichte will ich nicht haben. Die leisten ihre Stunden nach Vertrag bzw. bauen Überstunden auf. Ich mache das eben, indem ich selber nachhalte, wieviel ich arbeite.
Natürlich ist unser Job stressig und anspruchsvoll. Ich persönlich sehe aber auch genug Möglichkeiten, mich zu entlasten.
Edit: Das sind auch Äpfel und Birnen, klar, aber bei angemessener Bezahlung und Freizeit in meinem Job.
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Ich erfasse regelmäßig meine eigene Arbeitszeit. Unabhängig von den von Bolzbold angesprochen Punkten wie Arbeitsdichte (diese werden ob ihrer Subjektivität eher nie messbar sein) bekomme ich so einen ganz guten Überblick und stelle z.B. fest, dass mein Klassenfahrten zeitlich im Rahmen sind oder man bei der Arbeit am heimischen Schreibtisch auch einfach mal den Stift fallen lassen kann. Diese Freiheit hat man als Lehrerin ja.
So sorge ich ganz gut für mich selber und arbeite im im Kalenderjahr- was die reine Arbeitszeit angeht- tatsächlich ziemlich genauso viel wie andere Arbeitnehmerinnen auch (trotz Korrekturfach, KL und Sonstigem) und käme nicht auf die Idee, Klassenfahrten als Mehrarbeit zu sehen.
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Wir brauchen uns im Grunde auch einfach keine weiteren Gedanken zum Thema machen, da es sich voraussichtlich von alleine erledigen wird:
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Absolut ohne Worte. Besonders perfide: jetzt ist beschwichtigungstechnisch "noch alles offen", dann wird Frau Feller es nach Auswertung der "Umfrage" einfach durchdrücken.
Die Schulen können sich dann gegenseitig zerfleischen im Kampf um die paar Euro, die die Kommunen noch locker machen werden (wenn sie können).
Realitätsfern. Erbärmlich. Auf dem Rücken aller SuS.
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Die Frage, die mir so recht noch keiner beantworten konnte, ist:
Kann jemandem die Planstelle an der Schule entzogen werden ohne eigene Zustimmung und die Lehrkraft zwangsweise versetzt (nicht abgeordnet!) werden?
Denn wenn nicht kann man die Abordnungen einfach aussitzen und kommt irgendwann zwangsläufig zurück, solange die Schule nicht geschlossen wird.
Na klar, schau mal in die BASS: "
2.2 Versetzungen aus dienstlichen Gründen
Versetzungen aus dienstlichen Gründen sind vorzunehmen, wenn durch Versetzungen auf Antrag und Einstellungen allein eine schulformbezogene und möglichst fachlich quantitative Gleichverteilung nicht erreicht werden kann."
Aber das ist doch klar, bevor man Beamtin wird? So funktioniert das Prinzip, wenn das Land die Dienstherrin ist.
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... Glanzbilder in Fotoalben gesammelt.
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Bei uns gibt es vom Schulträger Lehrbücher, Handreichungen (digital), ein Endgerät (IPad ohne Zubehör) und ein freies Kopierkontingent.
Sonstige analoge Schreibwaren kaufe ich.
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Ich würde nochmal die Kleiderfrage stellen wollen. In meinem Unterricht darf man (solage ich das Gesicht sehen kann) eine Kopfbedeckung tragen, Trinken usw. Klamotten sind mir egal, ABER
: ich fahre regelmäßig nach Berlin mit Klassen und wir besuchen dort das Reichstagsgebäude/ den Bundestag. Dort verlange ich "angemessene Kleidung" (keine Schlappen, keine Jogginghose usw.). Wie seht ihr das? Ist das zuviel der "Ehre" und bin ich zu kleinlich oder "gehört sich das"? -
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Die Verbände predigen geradezu, dass wir unbedingt kleinere Klassen brauchen. Was macht die Politik, sie schiebt Hatty plakativ nach vorne, mit der Erkenntnis, dass die Klassengrösse nicht entscheidend sei.
Unklar b!eibt dabei, inwieweit Hatty Heterogenität als Kriterium überhaupt berücksichtigt. Aus eigener Anschauung habe ich Schülergruppen kennengelernt, die kann man auch mit 40 Schülern zusammen unterrichten. Ich habe andere Lerngruppen kennengelernt, da sind 20 Nasen schon zuviel.
Das Kind ist aber in Deutschland zur Zeit in den Brunnen gefallen:
1.) Es gibt zu wenig Lehrer
2.) Die Zahl der Lehramtsstudenten nimmt ab
3.)Die Zahl der Förderpädagogen ist unterirdisch und wir können uns einen NC
4.) Uns erwartet eine Pesionierungswelle und da man den Druck auf die Mitarbeitenden erhöht, droht uns zusätzlich eine Frühpensionierungswelle
Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass wir den gesamten Laden auf links drehen müssen, auch unter Mithilfe von Unis und Ausbildungsbetrieben, der wird die Bildung von zwei Generationen in den Sand setzen.
Ich möchte dir gerne 99x "Danke" dafür geben :-). Ich unterschreibe jedes Wort!
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Antimon Ich käme auf der Insel der Glückseeligen also auch noch pünktlich zu Unterrichtsbeginn an (vorausgesetzt die DB kommt nicht in die Quere...)? Das wird ja immer besser!

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Unsere Sekretärin hat das gemacht.
Ohne Schulkonto wäre ich nicht gefahren 😊
edit: bzw. sie hat nach dem Geldbetrag gefiltert, mir die Liste ins Fach geschmissen und dann hab ich abgeglichen, ob alle bezahlt haben.
Ok, d.h., sie hat alleine den Zugang? Oder auch die SL? Ich werde so auch nicht mehr fahren...

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Ich habe immer erst gebucht, wenn alle Einverständniserklärungen vorlagen UND die vom Veranstalter geforderte Anzahlung auf dem Schulkonto eingegangen ist.
Was ist denn ein Schulkonto?

... gibt's hier nicht - ist aber off topic
. Aber rein interessehalber: wer kontrolliert denn den Geldeingang auf so einem Konto? -
Man kann schon sagen, dass es fast 50/50 ist. Außerdem sind auch die Förderschulklassen, die ich kenne, sehr groß und in meinem Kreis ist die Förderschuldichte extrem zurückgegangen .... Vielleicht ist das hier auch ein regionales Problem?!
Zudem: "In den letzten zehn Jahren hat sich die Inklusionsquote in NRW mehr als verdoppelt. http://www.politische-bildung.nrw.de
Statistik halt 😉.
Ja, ich meine "Sonder"pädagoginnen (Sorry) im Besonderen, aber eigentlich im Allgemeinen jede, die in ein multiprofessionelles Team im GL gehört (der Markt ist leer!).
Ich bezog mich in meinem Beispiel tatsächlich auf 4/31 AOSF- Schülerinnen plus ADHS, LRS, Aperger, DAZ ....
Wie auch immer man es dreht und wendet, es bleibt für ALLE Beteiligten eine absolute Zumutung!
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Ich werde eure Berichte gut im Hinterkopf abspeichern ihr zwei, vielleicht habe ich eines Tages wirklich genug hier ...

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