Beiträge von Miss Othmar

    In Nordrhein-Westfalen beginnt das Referendariat am 1. Mai und am 1. November. In der Zeit bis zu den jeweiligen Zeugnissen hospitieren die Refs und erteilen Unterricht unter Anleitung, die beiden nächsten Halbjahre umfassen auch selbstständigen Unterricht. Danach beginnt dann die ca. 3-monatige Prüfungsphase, in der kein selbstständiger Unterricht mehr erteilt wird.

    Drei Ausrufezeichen obgleich dies keine Rudeltiere sind. Was genau ist denn an einer tollen Handschirft so wichtig, dass ich sie mit Disziplin und Härte durchsetzen muss? Meine Handschfrift habe ich mir während des Studiums ziemlich versaut. Glücklicherweise giobt es Powerpoint und Co.

    wenn du mal 27 zentrale Prüfungen Deutsch als Erstkorrektorin und noch mal 27 als Zweitkorrektorin gelesen hast, dann sprechen wir uns wieder.

    Ziemlich krass, was wir selbst noch für mittelalterliche Erfahrungen gemacht haben. Die alte Grundschullehrerin meiner Schwester hat den Kindern an den Ohren gezogen und sie in die Ecke gestellt, bzw. zwischen zwei Türen, in dem Gebäude gab es solche Doppeltüren irgendwie zur Isolation oder was auch immer. Wenn ich so rumrechne, könnte die Frau während des ersten Weltkriegs geboren worden sein...

    Ich habe in den drei ersten Schuljahren auch ähnliche Erfahrungen gemacht.

    In der 4. Klasse hatte ich dann einen Lehrer, der 1905 geboren war. Ich habe ihn und seinen Unterricht geliebt.

    Im Studium habe ich mich dann sehr intensiv mit der Reformpädagogik beschäftigt. Mein Lehrer dürfte in den 20er-Jahren an einer PH ausgebildet worden sein und sein Unterricht hatte viele reformpädagogische Elemente und sein Verhalten war sehr zugewandt und kindzentriert.

    Es gibt akademische Berufe, in denen Homeoffice nicht möglich ist und in denen es auch noch wechselnde Dienstpläne gibt, z. B. Ärzte/Ärztinnen im Krankenhaus. Meine Schwester hat jahrelang mit kleinen Kindern Baustellenleitung gemacht, da war Homeoffice auch ganz schlecht, mein Bruder war immer wieder wochenlang auf Probefahrten auf Schiffen und dazwischen zum Ende eines Bauprojektes waren bezahlte Überstunden normal. Ob Teilzeit oder Vollzeit, die Arbeitsplatzbeschreibung und die Tätigkeiten bleiben die gleichen und manche Tätigkeitsfelder sind familienfreundlicher als andere.

    Also ist es doch die gleiche Laufbahn, wie Grundschule. Das Einstiegsamt ist doch egal. Bei A13 ist Ende im g.D.

    An Gesamtschulen in NRW gibt es sowohl A13-Stellen (gehobener Dienst) als auch A13Z-Stellen (höherer Dienst). Auf beide Stellen werden GyGe-Lehramtskräfte eingestellt. Eine Überleitung ist möglich, ebenso bei Lehrer:innen für Sonderpädagogik, die auf eine Funktionsstelle A14 befördert werden und dann auch höherer Dienst sind.

    Wie hoch darf eigentlich der Anteil an rassistischem Murks aus Martin Luther Kings Zeiten sein? Ich fühle mich schon beim ersten Satz unwohl, das Gemeinschaftsgefühl leidet und ich als normale Bevölkerung bin nicht bereit, sowas mitzutragen. Wollen wir abstimmen, wer hier anwesend sein darf?

    Quittengelee, kann es sein, dass du Martin Luther meinst? Martin Luther King war ein Schwarzer Pastor in den Südstaaten der USA, der in den 1950er und 60er Jahren gewaltfrei gegen Rassismus gekämpft hat und dafür von einem Attentäter erschossen worden ist.

    Zitat

    Ich habe zum Glück für mich einen Ausweg im zweiten Bildungsweg gefunden. Wenn das sich auflöst, werde ich mich Richtung BK orientieren, was zum Glück geht mit meinen Fächern.

    Perfekte Lösung. Es geht mir nur auf die Nerven, dass immer wieder mal die Arbeit mit Kindern/Jugendlichen als furchtbar und eigentlich unzumutbar dargestellt wird. Es gibt keinen Grund dafür, Menschen zwischen 6 und 16 so abzuqualifizieren.

    Wenn man ein Lehramt für Klasse 5-13 (Gymnasium) studiert hat und entdeckt, dass die Klassen 5-10 für einen persönlich zu schwierig/nervig sind, muss man sich umorientieren, so wie du das planst.

    Das ist ja in deinem Fall auch gar kein Problem. Du hast ein Lehramt studiert, in dem du Erwachsene unterrichtest, auch wenn es gelegentlich noch recht junge Erwachsene sind. Anders ist das beim Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen. Das richtet sich an die Altersgruppe der 10- bis 19-jährigen. Wenn man dann keine Schüler:innen unter 16 unterrichten möchte, hat man ein Problem.

    Bei uns nicht, es ist aber auch keine Beförderungsstelle (Gesamtschule) sondern wird dadurch entlastet, dass der Kollege keine Klassenleitung hat, vor/nach den Sommerferien teilweise vom Unterricht freigestellt wird und zwei Entlastungsstunden dafür bekommt.

    Die Verwaltung der E-Book Lizenzen übernimmt jemand aus den Fakos, in deren Fächern E-Books angeschafft worden sind.

    Ne muss nicht sein. Jeder sollte so anonym sein, wie es gewünscht ist.

    Das sehe ich prinzipiell auch so. Bei konkreten (juristischen) Fragen sind Bundesland und Schulform allerdings fast immer wichtig, weil sich die Regelungen so stark unterscheiden. Wenn man das nicht angegeben möchte, bekommt man auch keine korrekten Antworten.

    Ich bin als Lehrerin für Sonderpädagogik in den Klassen 1-10 ausgebildet worden und mir war recht schnell klar, dass die Grundschule nicht so meins ist. Meine SuS in Klasse 8-10 der Schule für Erziehungshilfe (so hieß die heutige Förderschule ESE bis in die 90er Jahre) waren zwar alle vorbestraft und/oder psychiatrieerfahren, trotzdem fand ich diese Altergruppe deutlich einfacher und habe mich nach dem Abschluss des Vorbereitungsdienstes dann auch für die Sek 1 entschieden. Ich habe sehr hohen Respekt vor der Arbeit von Grundschullehrer:innen, vor allem in Klasse 1.

    Also ab Klasse 8 sind die definitiv Jugendliche, einige auch deutlich früher. Einige meiner SuS in meiner 7. Klasse sind mittlerweile größer als ich und einige haben eine rasanten emotionale/soziale/kognitive Entwicklung hingelegt, seit ich vor zwei Jahren ihre Klassenlehrerin wurde. Leider braucht der präfrontale Cortex noch ein paar Jahre Reifungszeit.

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