Beiträge von Gymshark

    Glaube kaum, dass die AFD außerhalb dieser Themen mehrheitsfähig und unerträgliche Äußerungen wie zuletzt von Weidel zeigen, dass die AFD eigentlich nur aus Protest gegen die Grünen - und SPD Politik (GEG Habeck und Innenministerin Faeser) gewählt werden.

    Dazu kommt noch das Sammelbecken jener, die Friedensverhandlungen statt bedingungslose Waffenlieferungen propagieren.

    Migration ist wahrscheinlich das Thema der AfD, aber ansonsten punktet sie in der Regel bei ihren Wählern aufgrund ihrer Positionen während der Coronapandemie, Positionen zum Ukrainekrieg, Gendern/Geschlechterrollen und EU/Euro. Das sind schon einige Themen, bei denen die AfD derzeit ziemliche Monopolstellung in der Parteienlandschaft einnimmt.

    Es gibt Millionen von Menschen, die teilweise bereits jahrzehntelang in Deutschland wohnen und nicht wählen dürfen. Jemandem das Wahlrecht zu verwehren, ist also erst einmal gelebtes Praxis und alles andere als undemokratisch. Wer überhaupt wahlberechtigt ist, ist ein Aushandlungsprozess des Parlaments, der vom Bundesrat bestätigt werden muss. Das ist nicht in Stein gemeißelt, denkt man an die Herabsetzung des Erwachsenenalters von 21 auf 18 Jahre oder die Senkung der formalen Anforderungen zur Einbürgerung. Auch gibt es Parteien, die die Senkung der Wahlberechtigung auf 16 Jahre fordern. Die Begrenzung (im Gegensatz zur Erweiterung) der Wahlberechtigten ist an sehr hohe Hürden geknüpft (u.a. Kompatibilität mit dem Grundgesetz) und wird daher praktisch kaum von einer Partei gefordert. Vorhin wurden ja schon Möglichkeiten der Begrenzung genannt, die allesamt aber auch eher seltene Ausnahmen darstellen.

    Der Entzug des Wahlrechts könnte auch eine AfD nicht "mal eben" durchsetzen, aber es wäre durchaus im Rahmen des demokratisch Möglichen, die Hürden zur Erlangung des Wahlrechts zu erhöhen.

    Danke dir, Bolzbold. Einen eigenen Beitrag statt das reine Bereitstellen von Links zu Artikeln und Berichten hätte ich noch besser gefunden, aber es ist zumindest eine Grundlage, um überhaupt in den Diskurs zu kommen.

    Ich habe mir die ersten beiden Artikel durchgelesen. Ob die Zitate die Schlussfolgerungen der Autoren belegen, darüber lässt sich streiten, aber eine zentrale Argumentation vermisse ich: Ist die AfD undemokratisch? In den Zitaten geht es immer wieder um Kritik an den regierenden Parteien, aber ich lese nicht heraus, dass die AfD beabsichtigt, das grundlegende politische System zu verändern. Äußert sie sich an irgendeiner Stelle gegen das föderale System? Möchte sie das Demonstrations- oder Wahlrecht einschränken? Möchte sie die Möglichkeit auf Klage abschaffen?

    Woran machst du fest, dass die AfD den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes nicht Macht entziehen möchte trotz der zahlreichen Rechtsradikalen oder auch Faschisten ihren Reihen?

    Die Frage stellt sich nicht, weil wir nicht Gedankenlesen betreiben, sondern uns an konkreten und offiziellen Aussagen orientieren. Da du ja Politik unterrichtest, weißt du, welche Elemente zur demokratischen Machtausübung dazu gehören. Hast du konkrete Aussagen einzelner Politiker oder Verweise auf ein Wahlprogramm, die konkret andeuten, dass die AfD Demokratie einschränken oder gar abschaffen will?

    Eine neue Wagenknecht-Partei wird das Parteienspektrum (für mich) nicht wirklich bereichern.

    Aktuell sehe ich keine Lücke im politischen Spektrum, die durch eine solche Partei gefüllt werden könnte, ohne dass es zu einer Doppelung von Parteien, lediglich mit anderem Namen, kommt - und das würde tatsächlich, wie schon von dir vermutet, zu einer weiteren Splitterung in viele kleine Parteien führen.

    Das linke Parteienspektrum ist derzeit gut repräsentiert mit Grüne und Linke; SPD ist irgendwo zwischen Mitte und Links einzuordnen. Unter Merz ist die CDU wieder etwas nach rechts gewandert und sorgt zusammen mit FDP und AfD dafür, dass auch konservative Positionen bedient werden.

    Ich würde Wagenknecht eher empfehlen, sich zu überlegen, ob sie sich noch bei den Linken "zuhause" fühlt, und wenn nein, sich eher einer anderen Partei anschließen, statt eine neue zu gründen.

    Birgit : "Nazi" heißt für dich AfD-Wähler, oder? Bei einer Partei mit um die 20% Wählern kannst du davon ausgehen, dass du tagtäglich mit "Nazis" sprichst, da sie natürlich auch unter deinen Schülern, deinen Kollegen, deinen Nachbarn oder dem Personal hinter der Frischwarentheke deines Supermarktes vertreten sein werden - selbst wenn ihr euch nicht konkret über politische Inhalte unterhaltet.

    Du hast so ein Gerät noch nie verwendet oder? Sonst würdest du nicht so einen Unsinn schreiben.

    Stelle dir einen Menschen vor, der generell ein Problem mit Ordnung und Struktur hat! Würdest du sagen, dass ein IPad von Grund auf so operiert, dass es für diesen Menschen schlichtweg gar nicht möglich ist, dass es auch hier zu einer Chaossituation kommt? Sollte dem so sein, nehme ich meine Ausgangsaussage zurück bzw. beziehe mich damit auf andere gängige Endgeräte.

    Da sind die Nutzer unterschiedlich. Ich mache mich an freien Tagen gerne mal daran, E-Mails, What's App-Nachrichten und Dateien auf dem PC zu sortieren oder auch zu löschen, weil ich oft mal irgendetwas auf die Schnelle irgendwo ablege und dann ist nach Monaten heilloses Chaos. Ich gebe aber auch zu, dass ich gerade an meinem Schreibtisch sitze und der wie Kraut und Rüben aussieht, also ist das, wie zuvor beschrieben, unabhängig vom Medium, sondern eher eine generelle Sache der Persönlichkeit.

    Sofern die Dateien entsprechend benannt sind, sollte man diese tatsächlich leicht auf dem Gerät (wieder-)finden können - egal wie schlimm die Ordnung dort ist.

    Das setzt voraus, dass man sich als Nutzer erst einmal eine gewisse Grundstruktur überlegt, bei der man Inhalte sinnvoll ablegt, um sie bei Bedarf schnell wiederfinden zu können. Ist der einzige Gedanke "Hauptsache mal schnell irgendwo abgelegt!", ist binnen weniger Wochen Chaos und man findet nichts mehr.

    Klukski: Gibt letztendlich ganz viele Möglichkeiten, Durcheinander zu generieren: Dokument unbenannt oder so benannt, dass man es nicht wieder findet, im falschen Ordner abgespeichert, Dokumentenname überschrieben, Dokument am Ende doch nicht abgespeichert (Das ist mir selbst schon sehr oft passiert.), falsches Dateiformat gewählt. Wer generell chaotisch ist, findet immer Wege, dass die Materialien im Chaos enden, unabhängig vom Medium.

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