Beiträge von Gymshark

    Musst du nachschauen, wenn du neugierig bist.


    Das Reihenhaus mit Handtuchgarten wird dort aber kaum angeboten, das existiert da nicht.

    Ich habe mal aus Neugier reingeschaut: Der Wohnungsmarkt ist dort seeeeehr hauslastig. Auf dem bekanntesten Immobilienportal kommen auf knapp 500 Häuser zum Kauf 4 Mietwohnungen. Reihenhäuser habe ich auf den ersten Blick keine gesehen. Neuere Häuser, also wo man nicht erst Riesengeld zusätzlich reinstecken muss, kosten dort um die 400k - aber immerhin freistehend. Das ist wohl heutzutage schon der Preis, mit dem man bei einer eigenen Immobilie im ländlichen Raum rechnen muss.

    Das ist kein Widerspruch, immerhin ist das hier der erste und bisher einzige Beitrag der TE. Gerade weil dieser so übertrieben alle Klischees bedient, kann ich die Anfrage noch nicht so ganz ernst nehmen.

    Musste ich beim zweiten Lesen auch feststellen. Ich frage mich ehrlich gesagt immer, wo bei solchen Leuten immer das Geld herkommt, dass das man sich "erst einmal durch die Welt reisen" oder "entspannt Teilzeit" oder "es nicht so eilig mit dem Berufseinstieg haben" so leicht leisten kann. Ich glaube, plattyplus meinte, dass man den Anteil vermögender Eltern nicht unterschätzen soll und die scheinen ihren Kindern einen relativ entspannten Berufseinstieg ohne "Schei*e, wie kann ich mir Wohnung/Altersvorsorge/etwas im Kühlschrank am Ende des Monats leisten?" zu ermöglichen.

    Bei dieser Diskussion wünsche ich mir in einem englischsprachigen Land zu leben. Da macht man seine Sprache nicht mit Sonderzeichen kaputt.

    Jein. Es findet auf einem deutlich geringeren Niveau als hierzulande statt, aber Ausdrücke wie "latinx" als verallgemeinerte Form von "latino" und "latina" findet seit wenigen Jahren in bestimmten Kreisen durchaus Verwendung.

    Es wird "gendergerechter Sprache" (Wer bestimmt eigentlich, wann Sprache gerecht ist?) oft vorgeworfen, ein Elfenbeinturmthema zu sein. Sprache dient ja vor allem dazu, Dinge eindeutig und vor allem für alle verständlich zu benennen. Wir hatten es letztens von der Grundschule in Ludwigshafen. Wäre eine Anwendung dieser Sprachform auch in solchen Settings praktikabel nutzbar?

    Ich würde an der Stelle auch sehr stark zu einer Fächerkombi mit dem Fach Kunst raten. Geographie und Sozialkunde sind, soweit ich weiß, Fächer, die nicht in jedem Jahrgang unterrichtet werden. Deutsch war eine Zeit lang völlig überbelegt, aber in letzter Zeit doch wieder etwas stärker gesucht, außerdem ist es ein durchgängig unterrichtetes Hauptfach. Könntest du dir Kunst und Deutsch vorstellen?

    Mal ein anderer Gedanke: Wir reden hier im Zusammenhang von gendergerechter Sprache stets von der Form, aber kann die Form überhaupt "gerecht" sein? Ich kann schließlich auch bestimmte Ausdrücke in einem bewusst sarkastischen Zusammenhang nutzen, um diese Ausdrücke abzuwerten. Ebenso ist es möglich, dass man Ausdrücke lediglich aus einer Gewohnheit oder aufgrund von gesellschaftlichen Erwartungen nutzt, ohne dass man von ihrer Nutzung persönlich überzeugt ist.

    Ist daher nicht der Inhalt einer Aussage eher entscheidend, um die Unterstützung gegenüber einer Bevölkerungsgruppe auszudrücken?

    Finde ich gut, dass du darauf hinweißt, dass die Erziehung der Kinder nicht mal eben nebenbei läuft, sondern an sich schon vom Aufwand einem Vollzeitjob gleicht und entsprechend auch wertzuschätzen ist. Ich muss da spontan an die Werbung von früher denken, in der eine Frau in Bezug auf ihre Kinder von ihrem erfolgreichen Familienunternehmen sprach :) .

    Ging es nicht anfangs um die Alltagsrelevanz? Da geht es glaube ich weniger um die Tätigkeit in einem Unternehmen, in dem zufällig viel mit Indern gearbeitet wird, sondern um die Aktivitäten, die man vor allem außerhalb der Arbeit betreibt.

    Was nicht heißt, dass ich es gut finde, dass es so ist. Da muss sich irgendwas ändern, aber es wird keine längeren Betreuungzeiten geben, solange das halbe Land (vermutlich Übertreibung) der Meinung ist, dass Kinder, die länger als von 8 bis 12 fremdbetreut werden vernachlässigt sind und Rabenmütter haben (absichtliche Übertreibung meinerseits).

    Mal eine Überlegung: Die Intention ist vermutlich nicht, dass mehr gearbeitet wird, weil die Arbeit so toll ist, sondern weil die Eltern das Geld brauchen. Da ich ehrlich gesagt es auch schwierig finde, wenn Kinder morgens bis spät Abends in der Fremdbetreuung sind: Was hältst du davon, wenn es politisch ermöglicht wird, dass bei Eltern, die mindestens ein Kind unter 6 haben, ein Elternteil auf Teilzeitbasis arbeiten kann, aber auf Vollzeitbasis bezahlt wird? Das wäre doch mal familienfreundlich.

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