Beiträge von Gymshark

    Konfessionelle Friedhöfe sind meines Wissens eher seltene Ausnahmen. Ich weiß nicht, ob z.B. auf jüdischen Friedhöfen auch nicht-jüdische Verstorbene beerdigt werden dürfen, aber ich kann mir vorstellen, dass, wenn es jemandem wichtig genug sein sollte, später unbedingt auf einem konfessionellen Friedhof beerdigt zu werden, dass man dann auch bei der Partnersuche darauf achtet, dass ähnliche Glaubensvorstellungen vorhanden sind.

    Die meisten Friedhöfe sind zwar, so vermute ich zumindest, an Kirchen angegliedert, aber mir wäre es neu, dass nicht-christliche Verstorbene abgelehnt würden - Ausnahme, die nicht-christlichen Verstorbenen wollten selbst vor ihrem Tod nicht auf einem solchen Friedhof ihre letzte Ruhe finden.

    Ansonsten gibt es für naturverbundene Menschen Waldfriedhöfe oder, seit kurzem in Rheinland-Pfalz unter bestimmten Voraussetzungen, See- oder Gartenbestattungen.

    Ich habe in meiner Zeit vor der Schule auch mal erheblich zu lang [...]

    Wenn das "auch mal" passiert, sagt ja auch keiner etwas. In der Summe verrechnet sich das eh. Anders sieht es aus, wenn man regelmäßig deutlich länger benötigt, ich nehme da mal das Beispiel mit States Kollegin, die an einer einzelnen Klausur 6 Stunden herumdoktert. Wenn sie im Fall einer Zeiterfassung die Überstunden ausbezahlt haben möchte, wird sie sehr schnell mit der Frage konfrontiert werden, wie diese Überstunden zustande kommen und ob ihre aktuelle Arbeitsweise ökonomisch sinnvoll ist.

    Und selbst wenn sie keine Überstunden geltend machen möchte, hätten wir einen ähnlichen Fall wie die Kollegen (m/w/d), die mit privaten Mitteln Lehrmittel finanzieren. Mag sein, dass es ihr größtes Hobby ist, bei Korrekturen stets Herzchen als i-Punkte zu bemalen und am Ende noch ein mehrseitiges, wertschätzendes und individuell auf die jeweiligen Schülerbedürfnisse abgestimmtes Feedback zu erstellen. Das Problem entsteht dann, wenn hieraus sich die Erwartungshaltung ableitet, dass andere Kollegen (m/w/d) dies auch zu machen haben. Und aus den Diskussionen, die dann entstehen, wenn man sich diesem Trend nicht anschließt, kommt man oft nur schwer wieder raus.

    In der freien Wirtschaft gibt es durchaus auch Zeitmessung und wenn jemand regelmäßig Überstunden macht, kann es vorkommen, dass irgendwann mal die Personalabteilung nachfragt, wie es dazu kommt, ob Aufgaben zu umfangreich sind oder die Aufgaben umständlich (und damit zeitintensiv) bearbeitet werden - mit dem langfristigen Ziel, dass zusätzlich Mitarbeiter (m/w/d) eingestellt oder Aufgaben durch die jeweilige Abteilung neu strukturiert werden.

    Klar, kann jemand eine eigentlich 30 Stunden umfassende Arbeitswoche auf 40 Stunden herauströdeln, um so offiziell keine Minusstunden machen zu müssen, aber auch das kommt früher oder später raus. Wenn man nicht der Cousin vom Bruder der Schwester ist, bekommt man dann zusätzliche Aufgaben oder es wird im Zweifelsfall eine Stelle gestrichen.

    Sollte es im Lehrberuf zu einer Arbeitszeiterfassung kommen, bin ich mir sicher, dass die Zeiten nicht nur erfasst, sondern irgendwann mal ausgewertet werden. Erbringen dann durch die Bank weg alle Lehrkräfte des Faches X in der Schulform Y Überstunden, kann dies zu einer Deputatsreduktion führen. Erbringt Kollege Müller als Einziger im Kollegium regelmäßig Überstunden und erklärt dies damit, dass er pro Arbeitsblatt 5 Stunden in die Erstellung investieren muss, kann als Rückmeldung kommen, dass dies nicht zeitökonomisch sei und zukünftig darauf geachtet werden soll, dass der Zeitaufwand für diese Tätigkeit durchschnittlich nicht länger als X Minuten dauert.

    Ich finde wichtig, dass zumindest die Schüler (m/w/d) des gymnasialen Lehrgangs sich stichprobenweise mit historischen Erkenntnissen und Werken der jeweiligen Fächer auseinandersetzen, um zu verstehen, dass alles, was sie im Jahr 2026 kennen, auf jahrzehnte- oder jahrhundertelanger Entwicklung basiert und es den Status Quo, den sie kennen, in der Form nicht schon immer gab. Daher reicht es nicht, im Deutschunterricht nur moderne Werke zu behandeln, sondern eben auch bedeutende klassische Werke in der jeweiligen Sprache, die damals vorherrschte.

    Es wäre historisch falsch, zu behaupten, dass Goethe und Schiller unser aktuelles Sprachverhalten nutzten. Im Lehrgang mit dem höchsten Anforderungsgrad ist es nicht zu viel erwartet, sich hiermit auseinanderzusetzen, denn wenn wir selbst den Schülern (m/w/d) im Lehrgang mit dem höchsten Anforderungsgrad dies nicht mehr zutrauen könnten, wäre das ein fatales Zeichen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich. Die Abiturientenquoten sind im Durchschnitt aktuell immer noch sehr hoch, also sollte man meinen, dass die Leistungsanforderungen von einem Großteil der Absolventen (m/w/d) als machbar empfunden werden.

    Wenn dieser Aufwand im Vorfeld durch die Schulleitung nicht eingefordert wurde, kann er auch nicht im Nachhinein berücksichtigt werden. Grundlage für die Unterrichtsgestaltung sind einerseits die curricularen Vorgaben und andererseits die arbeitszeitrechtlichen Rahmenbedingungen der Lehrkräfte. Nehmen wir an, es gäbe Arbeitszeitmessung: Dann könnte man auch nicht geltend machen, dass man für die Erstellung eines Arbeitsblattes 5 Stunden benötigte. Das würde als unverhältnismäßig gelten - übrigens auch in der Privatwirtschaft. Unterrichtsvorbereitung soll zielführend und zugleich zeitökonomisch sinnvoll passieren.

    Euer Kind soll selbst entscheiden können, ob Ton und/oder Bild von ihm einer breiten Maße zur Verfügung gestellt werden würden. Das ist derzeit in Deutschland ab dem 18. Lebensjahr möglich, davor wird die beidseitige Zustimmung von Kind/Heranwachsendem und Eltern benötigt.

    Diese Entscheidung würde ich an die kindliche Reife der Einsicht über die Konsequenzen hinsichtlich der Verbreitung koppeln. Im vorliegenden Fall würde ich persönlich, wenn euer Sohn jünger als 16 Jahre ist, definitiv ablehnen und zwischen 16 und 18 Jahren nur zusagen, wenn er die Komplexität des Rechts an eigenem Bild und Ton kognitiv überblicken kann.

    In Dänemark und Schweden planen nach Jahren der digitalfreundlichen Bildungspolitik wieder zu traditionellen Lehr- und Lernwerken zurückzukehren. Begründet wird dies u.a. mit einer zuletzt stark nachlassenden Literacy-Rate und Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern (m/w/d) sowie zunehmender Konzentrationsschwäche und Ungleichheiten unter Schülern (m/w/d) (Quelle).

    Es ist gut möglich, dass die deutsche Bildungspolitik ähnliche Erfahrungen, nur zeitversetzt, machen könnte. Wir werden es sehen.

    Es ist zudem völlig richtig, dass Ressourcennutzung immer auch mit Energieverbrauch einhergeht, auch wenn diese Information bisweilen in der Werbung (aber auch in der politischen Kommunikation) unterschlagen wird. Angesichts der aktuellen Umstände (Stichwort Berlin) macht es Sinn, auf unterschiedliche Energiequellen zu setzen, da die Versorgung einzelner Quellen derzeit nicht sicher ist.

    chilipaprika : Ein frisches Beispiel für eine unterschiedliche Perspektive war ja bei der Schneediskussion die Tage als 2 User/innen das Argument einbrachten, dass das Streuen der Wege auch Auswirkungen auf Hunde und deren Pfoten hat. Daran hätten User (m/w/d) ohne Hunde womöglich nicht gedacht und ja, bezugnehmend auf das von dir eingebrachte Beispiel, stimme ich dir zu, dass sich Männer nur bis zu einem gewissen Grad in die Gefühlswelt von Frauen hineinversetzen können.

    Ich bin ja auch kein Fan davon, andere Positionen mit "Du kannst da nicht mitreden - du bist ja nicht unmittelbar betroffen." abzutun, da das die Gefühle des Gegenüber verletzen kann. Dennoch finde ich, dass es legitim ist, darauf hinzuweisen, dass die eigene (potentielle) Betroffenheit bei aller Professionalität immer auch unmittelbar in Handlungen und Entscheidungsprozesse miteinfließt.

    WARUM zum Kuckuck soll das bitte eine Rolle spielen?!
    (und damit meine ich nicht deinen Beitrag speziell sondern alle mit dem Thema.

    Es gibt natürlich unter Führungskräften (zu denen u.a. auch Schulleitungen gehören) sowohl solche, die Kinder haben als auch solche, die keine Kinder haben. So weit so normal.

    Meiner Erfahrung nach können eigene Kinder die eigene Handlungsperspektive verändern. Damit will ich nicht sagen, dass alle Menschen mit Kindern auf einmal bessere Menschen sind. Ich denke, jeder kennt von uns genug Menschen mit Kindern, die mehr als fragwürdige Persönlichkeiten sind. Man berücksichtigt aber als Führungskraft mit Kindern auch Faktoren, die man ohne Kinder womöglich nicht berücksichtigt hätte, zumindest unterbewusst, z.B. "Was würde ich machen, wenn ich unmittelbar betroffen wäre?". Es ist in keiner Weise wertend zu verstehen, dass Kinderlose dieses Szenario nicht in Betracht ziehen würden, da ihre Lebenskonstellation eine andere ist.

    Hat eure Schulleitung selbst Kinder? Dann sollte ihr bewusst sein, wie viel Wert ein kleines Entgegenkommen für Eltern haben kann.

    Hinzu kommt, dass Schule nicht unter die Arbeitsplätze fällt, an denen für unbefugte Dritte hohe Sicherheits- oder gesundheitliche Risiken gelten, bei denen man verstehen könnte, dass man nicht mal eben "Besuch" mitnehmen kann.

    Sag der Schulleitung kurz Bescheid, dass du die Kinder aufgrund äußerer Umstände mitbringst und dann nimmst du sie mit in die Klassen, stellst die heutigen Gäste kurz vor (Je nachdem, wie deine Lehrerpersönlichkeit so ist, kannst du ja das Ganze etwas witzig aufziehen, dass deine Kinder Praktikanten seien und in den Lehrberuf reinschnuppern wollen, o.ä.) und dann setzen sie sich in die letzte Reihe und malen etwas oder bearbeiten ein paar Rechenaufgaben.

    Wenn Schule nach außen vorgibt, familienfreundlicher Arbeitgeber zu sein, sollen sie das mal praktisch unter Beweis stellen!

    Im Grunde geht es darum, Leistung zu quantifizieren und damit möglichst objektiv messbar zu machen. Es stimmt, dass Noten ordinalskaliert sind und damit eigentlich nicht verrechnet werden können.

    Jetzt kommt das Aber... Im Fach Mathematik ist eine der prozessbezogenen Kompetenzen die Modellierung und Benotung könnte durchaus als Modellierung interpretiert werden, nämlich indem eine Sachsituation in ein mathematisches Modell übersetzt, die Rechnung durchgeführt und das Ergebnis im Kontext der Sachsituation interpretiert wird.

    Klar könnte man das auch mit Buchstaben statt Zahlen machen, aber der Weg von mehreren Teilwerten hin zu einem Gesamtwert wäre sehr ähnlich.

    Es gibt Leute, die sich bei freier Auswahl aus einer großen Liste an Pizzen für Pizza Margherita entscheiden. Ähnlich dürfte es bei Vanilleeis sein. Wobei ich es im Spaghettieis als eine der Zutaten nicht missen möchte.

    Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir wirklich selten Wetterextreme, wobei es innerhalb Deutschlands Gegenden gibt, die noch einmal anfälliger sind als andere.

    Was die deutsche Politik leider immer noch nicht versteht: Man braucht keine Regierung für die guten und ruhigen Zeiten. Dann läuft es im Prinzip so gut wie "von selbst". Die Regierung wird dann gebraucht, wenn es Probleme gibt, um für die Bevölkerung Lösungen zu finden und diese auf dem Weg zur Lösung zu begleiten. Wenn es drauf ankommt, muss Politik einfach da sein und "liefern" können.

    Manchmal hat man das Gefühl, dass die Minister (m/w/d) überfordert sind, sobald mal eine Ausnahmesituation aufkommt und sie tatsächlich Problemlöse- und Kommunikationskompetenz unter Beweis stellen müssen - also das, wofür sie mal gewählt wurden.

    Ich kann nur hoffen, dass ihr, Kapa , spätestens morgen erfahrt, was jetzt Sache ist, auch um die Schüler (m/w/d) entsprechend instruieren zu können.

    Bei uns ist es sauber, jeder kümmert sich um sein Zeug (ist ja Eigentum), gießt die Blümchen auf der Fensterbank und wischt den Staub selbst aus den Regalen.

    Das sollte der Mindeststandard an jeder Schule, unabhängig von Einzugsgebiet und Schulform, sein. Ob das dann die Lehrkräfte selbst machen oder das Reinigungsteam: Wichtig ist, dass es eindeutig festgelegt ist, wer was wann wie zu machen hat (von mir aus auch visualisiert) und die Umsetzung kontrolliert wird. Traurig, dass das an vielen Standorten nicht der Fall ist. Das Problem sind leider ganz oft die Schulleitungen, denen es an Verantwortungsbewusstsein und Führungskompetenz fehlt. Lieber auf ausgefallene pädagogische Konzepte verzichten (Prioritäten setzen!) und dafür schauen, dass das gesamte Schulgebäude ordentlich aussieht und die technische Grundausstattung (!) funktioniert.

    Das klingt eher wie Knast als wie Schule. Was sagt denn eure Schulleitung dazu? Klar kann die einzelne Lehrkraft nichts dagegen machen und ich vermute mal, dass eure Schülereltern nicht zu dem Teil der Bevölkerung gehören, die im Zweifel politisch Druck machen können. Und dennoch, finden nicht alle paar Jahre, gerade in Bayern, Schulinspektionen statt? Spätestens dann würde es mich überraschen, wenn eure Missstände einfach laufen gelassen werden.

    Aus umweltfreundlichen uns ästhetischen Gründen benütze ich es.

    Umweltfreundlich, weil ich nur laminiere, was ich mindestens 5x verwende. Manches habe ich inzwischen 20x verwendet.

    Ästhetischer finde ich es, wenn Sicherheitshinweise und Beschriftungen über Jahre laminiert am Schrank hängen (und auch nicht dauernd neu ausgedruckt werden müssen). Es gab auch ein Lob bei der letzten Sicherheitsüberprüfung, es sehe professionell aus, ich spare zudem noch Geld und Zeit, ich müsste es sonst bestellen.

    Grundsätzlich finde ich es schon gut, wenn genau geprüft wird, welches Geld für Lehrmaterial ausgegeben wird, u.a. auch aus Nachhaltigkeitsgründen. Es ist also nicht per se schlecht, wenn Budgets knapp gehalten werden und der Staat nicht hohe Summen für etwas ausgibt, was dann nach einem Jahr Benutzung direkt den Ruhestand antritt. Unberührt davon bleibt natürlich, dass Materialien zwingend vorhanden sein müssen, die notwendig sind, um die curricular vorgeschriebenen Lernziele erreichen zu können, so z.B. wie ich jetzt herausgelesen habe die verpflichtenden Experimente im naturwissenschaftlichen (Anfangs-)Unterricht.

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