Ich verstehe, worauf state_of_Trance hinaus möchte. Aus den Gegenreaktionen auf seine Aussagen lese ich heraus, dass bei manchen Usern die Entscheidung für Lehramt sehr an die gewählten Fächer und Schulformen gebunden ist, während andere es viel offener betrachten, nämlich die Möglichkeit oder gar die Pflicht, auch in andere Schulformen und anderen Fächern eingesetzt zu werden. Bis auf wenige Ausnahmen im berufsbildenden Bereich (und sicherlich auch Weiterbildungskolleg) reden wir ja größtenteils über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
An der Stelle mal eine theoretische Überlegung: Nehmen wir an, im Sinne des lebenslangen Lernens würde die Landesregierung beschließen, dass es eine Art Schule für Senioren gäbe - ob freiwillig oder Pflicht lassen wir mal außen vor! Wäre es legitim, die Arbeit mit Senioren ähnlich wie manche hier vielleicht nicht mit kleinen Kindern oder Behinderten arbeiten möchten, abzulehnen? Oder bedeutet der Job des Lehrers wirklich, dass man in der Lage sein muss, alle möglichen Inhalte an alle möglichen Altersstufen mit allen möglichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen zu unterrichten?