Die äußeren Rahmenbedingungen müssen aber auch die Aufnahme in selbstgewählte Gruppen erst ermöglichen. Ich will gar nicht sagen, dass das nur durch Schulen möglich sei, aber wir leben in einer Zeit, in der junge Menschen mit Einsamkeit zu kämpfen haben (siehe HIER ein paar aktuelle, erschreckende Zahlen) - hinzu kommen der Einfluss von Social Media und Mobbing (auch HIER aktuelle Zahlen). Das Knüpfen von Freundschaften und langfristigen Kontakten ist heutzutage sehr schwer und es fangen nicht alle "Freundschaften für's Leben" immer in der Schule an, aber es ist zweifelsfrei ein Ort, an dem viele junge Menschen zusammenkommen und sich begegnen, was oft schon einmal einen ersten Schritt darstellt.
Davon mal abgesehen: Würdest du nicht sagen, dass zum sozialen Lernen auch der (konstruktive) Umgang mit Menschen, die man nicht so sehr mag, dazugehört? Das können ja Kinder und Jugendliche bereits auch implizit in der Schule lernen und ist zweifelsfrei ein Thema, mit dem Erwachsene immer und immer wieder konfrontiert sind.