Beiträge von Gymshark

    Dann müsste man den ein oder anderen Bio Deutschen aber auch direkt ausbürgern. Ein paar menschliche Ausfälle gibt es überall.

    Das Argument wird am Ende immer populistischen Charakter haben, da eine Ausbürgerung von Menschen mit ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft per Definition nicht möglich ist und bei Doppelstaatsbürgern nur in sehr seltenen, gravierenden Fällen.


    Quittengelee : Es gibt auch Muslime, die Schweinefleischprodukte verzehren. Wie du schon schreibst, ist hier der Intetpretationsspielraum groß - insbesondere bedingt durch die verschiedenen interreligiösen Strömungen.

    Vor der Wahl von Merz forderte dieser eine Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft bei Doppelstaatsbürgern im Falle von schwerer Straftaten und die Koppelung des Erwerbs besagter Staatsbürgerschaft an die Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israels. Ob beide Punkte jedoch nach der Wahl mit einem Juniorpartner SPD in der Regierung umsetzbar sind, bleibt abzuwarten.

    Bereits jetzt gibt es die Möglichkeit, die deutsche Staatsbürgerschaft nachträglich abzuerkennen, wenn diese nachweislich auf Basis erheblicher falscher Behauptungen erworben wurde. Im Internet finde ich fast nur theoretische Überlegungen hierzu, weswegen ich vermute, dass die Anzahl an Gerichtsurteilen hierzu in den letzten Jahren an einer Hand abgezählt werden könnte.

    Im Grunde sieht die deutsche Gesetzgebung für fast alle Szenarien Handlungsmaßnahmen vor. Wie BlackandGold andeutet, scheitert es im Zweifelsfall nicht am Können, sondern am Wollen. Man kann selbstverständlich Gesetze problematisch finden, aber dann muss man sich dafür einsetzen, dass sie geändert werden. Bis zu dieser Änderung allerdings gelten sie und müssen Anwendung finden - alleine der Glaubwürdigkeit der Rechtstaatlichkeit wegen.

    Kris24 : Anekdotische Erfahrungen können für ein Forum bereichernd sein. In diesem Fall kann ich die von dir geschilderten anekdotischen Erfahrungen nicht in Verbindung mit den von Kreidemeister aufgezeigten Punkten bringen. Könntest du auf diesen Punkt womöglich etwas näher eingehen?

    In deinem Beitrag sind mir zudem diverse Stereotype aufgefallen, sowohl Positivstereotype - die zwar sicherlich eine nett gemeinte Intention haben, aber nach aktuellem Stand der soziologischen Forschung pauschalisierend aufgefasst werden und daher negative Wirkung auf Betroffene haben können - als auch Negativstereotype, hier am Beispiel der Russlanddeutschen. Als Leser fand ich beides unangenehm und insbesondere der letzte Satz deines Beitrags unsachlich und populistisch.

    Dass religiöse Konflikte bei Migrationsbewegungen mitgenommen werden, ist bekannt und wurde bei den migrationspolitischen Entscheidungen der letzten 20 Jahre im Vorfeld umfassend berücksichtigt.

    Gesellschaftliche Realitäten wirken immer auch in Schulen hinein. Die demographische Zusammensetzung des Einzugsgebiets beeinflusst immer auch die Arbeit vor Ort in den jeweiligen Schulen. Was jedoch alle Schulen vereint, ist dass an allen die staatlichen Vorgaben in Form der Bildungsgesetze und Curricula umzusetzen sind.

    Veränderungen können nicht in Schulen erzeugt werden, sondern bei Wahlen. Wenn dem Kollegen, allgemein gesprochen, aktuelle gesellschaftliche Realitäten missfallen: Es enpfiehlt sich, vor der nächsten Wahl die Wahlprogramme möglichst aller relevanten Parteien intensiv zu lesen und sich für die Partei, deren Vorhaben seinen Vorstellungen am ehesten entspricht, zu entscheiden.

    Davon abgesehen: Eine herausfordernde Schülerschaft erfordert ein besonderes pädagogisches Geschick. Wichtig hierfür ist die Unterstützung von Kollegen (m/w/d) und der Schulleitung, um bei Bedarf auch Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen konsequent durchführen zu können. Versetzungen sind am ehesten eine Option, wenn die Zusammenarbeit mit Kollegen und/oder der Schulleitung irreparabel (und nachweislich) gestört ist oder er unmittelbar von einer Straftat betroffen ist (sei es als Täter oder Opfer). Sollte dies nicht der Fall sein und der Kollege dennoch auf Dauer hohe Unzufriedenheit bei der Arbeit verspürst, könnte der Wechsel in ein anderes Tätigkeitsfeld eine Möglichkeit darstellen.

    Wer sagt eigentlich was anderes? Und warum ist "zu Hause was hören" gleichzusetzen mit "in der Schule damit auseinandersetzen"?

    Ich habe es so verstanden, dass der Ausgang des Stranges war, dass sich einige der Schüler (m/w/d) der Strangerstellerin weigerten, bei bestimmten Musikstücken mitzumachen - und dadurch entwickelte sich die Frage hin zum Umgang damit und im weitesten Sinne auch hin zur Auswahl der zu behandelnden Stücke im Musikunterricht.

    Der Sinn von Schule ist die Vermittlung von Allgemeinbildung. Dazu gehört auch, dass sie die Entwicklung und Bedeutung verschiedener Formen von Musik von den Anfängen bis in die Moderne altersgerecht erlernen. Es ist schön, wenn ein Kind Hip Hop oder Schlager mag, aber es wäre fatal, aus falscher Toleranz dem Kind Berührungspunkte mit anderen Formen von Musik zu verwehren. Privat kann das Kind gerne hören, was auch immer es möchte. In der Schule sollte es Kontakt mit traditionellen wie modernen Kinderliedern, verschiedenen Genres und auch Instrumental- und Experimentalmusik erhalten.


    PS: Kein Wiki oder KI - selbst geschrieben.

    Kein Schüler hat im Schulgebäude zu rauchen. Wenn dies aus medizinischen Gründen nötig ist, dann nur mit Attest und an einem Ort auf dem Schulgelände außerhalb des Gebäudes, an dem genug Abstand zu anderen Schülern und Schulpersonal ermöglicht werden kann.

    Welche Unterstellungen oder gar Beleidigungen meinst du?

    sich (mit Absicht) dumm stellen


    Man kann zum Entschluss kommen, dass ein Ausdruck unterschiedlich gedeutet wurde, fein, aber eine solche Aussage wie oben finde ich beleidigend und herabwürdigend.

    Kairos schrieb, dass er/sie 120 Aufsätze "um die Weihnachtszeit herum" korrigieren musste. Dass damit nicht die beiden Feiertage, sondern die ganzen Ferien gemeint waren, ist nicht allzu schwer nachzuvollziehen?

    Mit Erläuterung, natürlich. Ohne klang das wirklich für mich so, dass da jemand am 24. statt bei der Bescherung oder den Haselnüssen für Aschenbrödel (oder sonst welcher Familientradition) am Korrigieren sitzt. Und ich mag nicht ausschließen, dass das wiederum bei einigen wenigen Kollegen auch der Fall sein könnte.

    Was verstehst du darunter? Noch zusätzlich die Adventszeit? Die Weihnachts- oder gar Winterferien? Ich verstehe unter Weihnachtszeit den Zeitraum 24. bis 26. Dezember. Den 23. Dezember habe ich noch dazugenommen, weil nachmittags/abends oft noch letzte Vorbereitungen für die anschließenden Tage gemacht werden müssen. Wenn am 27. Dezember direkt wieder der Rotstift in die Hand genommen wird, hat das für mich nichts mit Füßehochlegen zu tun. Den 27. Dezember zähle ich ehrlicherweise nicht mehr zur engeren Weihnachtszeit.

    Zwischen 23. und 26. Dezember korrigiere ich persönlich nichts. Danach natürlich schon, was auch zu keinem Konflikt mit den benannten 3 Wochen führt. Selbst wenn ich Deutsch und Englisch, nur Oberstufe, hätte - ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand von mir verlangen könnte, an diesen Tage zu kontrollieren.

    Es kann sein, dass die eine Unterrichtsvorbereitung oder Fortbildung mal länger oder kürzer dauert. Das ist, um beim Beispiel mit der Sachbearbeitung zu bleiben, auch bei den Akten der Fall. Im Durchschnitt sollte es sich aber ausgleichen. Wenn jemand regelmäßig deutlich länger braucht, sollte das in irgendeiner Art und Weise auffallen, und das geht nur, wenn du einen Orientierungswert überhaupt erst hast.

    Es geht nicht darum, dass die Tätigkeit mit Orientierungswert 12 Minuten immer nur so lange dauern darf. Sie darf auch mal 15 Minuten dauern. Dann sollte sie aber das nächste Mal eher auch mal nur 9 Minuten dauern und dann beim dritten Mal vielleicht sogar die besagten 12 Minuten.

    Man soll sich nicht psychisch unter Druck setzen, auf Krampf eine bestimmte Zeit einzuhalten, aber eine Orientierung hilft, um zu verhindern, dass eine Tätigkeit zeitlich völlig ausufert. Davon abgesehen, dass manche gerne Orientierungswerte haben, weil zu viel Eigenverantwortung sie völlig überfordert.

    Klinger : Es gibt schon Vorgaben, nämlich die Deputatsstunden. In den letzten Jahren gab es aber zusätzliche schulische Aufgaben, die bei den Deputatsstunden nicht berücksichtigt wurden. Man könnte das jetzt aus dem Bauch heraus machen, aber warum nicht das Ganze empirisch erfassen und auswerten, um die Deputatsstunden auf Basis des aktuellen Arbeitsrechts (Hier könnte man auch mal hinterfragen, ob dieses zukünftig weiterhin so viele Ausnahmen für Beamte vorsehen soll.) neu zu bestimmen? Am Ende geht es ja auch um einen Durchschnitt - es wird ja nicht die einzelne Lehrkraft zum Maßstab der Dinge gemacht.

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