Das klingt eher wie Knast als wie Schule. Was sagt denn eure Schulleitung dazu? Klar kann die einzelne Lehrkraft nichts dagegen machen und ich vermute mal, dass eure Schülereltern nicht zu dem Teil der Bevölkerung gehören, die im Zweifel politisch Druck machen können. Und dennoch, finden nicht alle paar Jahre, gerade in Bayern, Schulinspektionen statt? Spätestens dann würde es mich überraschen, wenn eure Missstände einfach laufen gelassen werden.
Beiträge von Gymshark
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nihilist : Und eure Schulleitung lässt das einfach so laufen? Oder ist er/sie inzwischen betriebsblind und nimmt die Missständnisse schon nicht mehr wahr?
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Aus umweltfreundlichen uns ästhetischen Gründen benütze ich es.
Umweltfreundlich, weil ich nur laminiere, was ich mindestens 5x verwende. Manches habe ich inzwischen 20x verwendet.
Ästhetischer finde ich es, wenn Sicherheitshinweise und Beschriftungen über Jahre laminiert am Schrank hängen (und auch nicht dauernd neu ausgedruckt werden müssen). Es gab auch ein Lob bei der letzten Sicherheitsüberprüfung, es sehe professionell aus, ich spare zudem noch Geld und Zeit, ich müsste es sonst bestellen.
Grundsätzlich finde ich es schon gut, wenn genau geprüft wird, welches Geld für Lehrmaterial ausgegeben wird, u.a. auch aus Nachhaltigkeitsgründen. Es ist also nicht per se schlecht, wenn Budgets knapp gehalten werden und der Staat nicht hohe Summen für etwas ausgibt, was dann nach einem Jahr Benutzung direkt den Ruhestand antritt. Unberührt davon bleibt natürlich, dass Materialien zwingend vorhanden sein müssen, die notwendig sind, um die curricular vorgeschriebenen Lernziele erreichen zu können, so z.B. wie ich jetzt herausgelesen habe die verpflichtenden Experimente im naturwissenschaftlichen (Anfangs-)Unterricht.
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Ich lese schon einige klassische Sekretariatsaufgaben dabei heraus. In der privaten Wirtschaft hätte eine Assistenz der Geschäftsleitung ähnliche Aufgaben. Den technischen First Level Support hätte ich an der Stelle zwar nicht erwartet, aber ich schätze, dass sich einige anspruchsvollere Aufgaben innerhalb dieser Musterstellenbeschreibung daraus ergeben, dass sie sich an höherqualifizierte Verwaltungsfachkräfte mit Fachwirt oder Bachelor richtet.
Was mir an Tätigkeiten innerhalb der Musterstellenbeschreibung noch fehlt, wären:
- Terminkoordination und Zuarbeit der Schulleitung
- Empfang und erster Ansprechpartner für Gäste und Schulfremde
- Vorbereitung von Meetings sämtlicher Art
Gut gefällt mir, dass exlizit drin steht, dass es bei diesen Stellen um Entlastung (der Lehrkräfte) und Professionalisierung der Verwaltung geht. Nicht jeder rührt so ein bisschen im Topf herum, sondern es liegt in den Händen der Fachkraft, die, wie ich zuvor schrieb, den Lehrkräften und der Schulleitung damit den Rücken frei hält.
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Unsere Verwaltungskraft hat eine sehr genaue Aufgaben/Stellenbeschreibung und ist eigentlich für nix zuständig, wenn man glaubt, dass man sie mal braucht. Ratet mal, an wem es hängenbleibt....
Ich möchte auch eine genaue Stellenbeschreibung, sofort!
Das ist natürlich schade. Ich verstehe euren Unmut. Die Verwaltungskraft macht sich in dem Fall natürlich ein einfaches Leben. Vielleicht geht es insgeheim um Neid, da eine Lehrkraft mit 2. Staatsexamen mehr verdient als eine Verwaltungskraft.
Dennoch sollte der Verwaltungskraft bewusst gemacht werden, dass ihr nur eurem Kerngeschäft (= Unterricht) nachgehen könnt, wenn die Verwaltungsfachkraft euch und der Schulleitung den Rücken freihält.
Und ja, ich bin voll deiner Meinung, dass die Tätigkeiten einer Lehrkraft mal eindeutig und abschließend formuliert werden, sodass man sich auch abgrenzen kann von Aufgaben, die nicht dazu gehören.
Bis dahin würde ich es stark vereinfacht folgendermaßen handhaben:
- Führung: Schulleitung
- Pädagogik Unterricht: Lehrkräfte
- Pädagogik außerhalb Unterricht/Ganztag: pädagogische Fachkräfte (insofern vorhanden - dazu zähle ich auch Schulpsychologen (m/w/d) und die Sozialarbeit)
- Kaufmännisches: Verwaltungsfachkräfte
- Reinigung: Reinigungskräfte
- Technik/Wartung: Hausmeister (m/w/d)
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- Verwaltungsarbeiten wie Schüler*in-Anmeldungen und -abmeldungen
- Führen von Schüler*innen-Akten
- Erstellen von Bescheinigungen
- Materialverwaltung und -bestellung
- Postbearbeitung, Telefonate führen und E-Mails bearbeiten
- erteilt Auskünfte, koordiniert Termine und leitet Informationen weiter
- Unterstützt die Schulleitung bei der Erstellung von Statistiken und Berichten oder allgemeiner administrativer Tätigkeiten
- zuständig für die Finanzen
(Quelle: https://gemeinsam-grossartig.de/einblicke-ins-schulsekretariat/)
Im Idealfall sind das Tätigkeiten, die du nicht durchführen musst, sodass du dich wiederum auf deine Kernkompetenzen, Planung und Durchführung von Unterricht und Leistungsüberprüfungen, konzentrieren kannst.
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Die Verwaltungskraft im Sekretariat wird von Schulträger bezahlt, sie verwaltet Schülerdaten.
Das ist sicher ein Teilbereich, aber im Prinzip ist die Verwaltungskraft für alle kaufmännischen Aufgaben, die in einer öffentlichen Einrichtung anfallen, zuständig und damit erster Absprechpartner (m/w/d) für alle administrativen Tätigkeiten, die keinem der Bereiche Pädagogik, Technik, Reinigung oder Führung eindeutig zugeordnet sind.
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Zumindest in NDS verringert sich die Anzahl der im Kollegium zu verteilenden Abminderungsstunden um einen bestimmten Betrag für jede beschäftigte Schulassistenz. Das kann sich natürlich dennoch lohnen, wenn diese auch wirklich zur spürbaren Entlastung des Kollegiums beiträgt. Das ist oft, aber leider nicht immer gegeben.
Geht es hier um Verwaltungs- oder pädagogische Fachkräfte? Wenn ersteres, fände ich es ein fragwürdiges Vorgehen, wenn Stunden von Lehrkräften mit Stunden für Verwaltungskräfte verrechnet würden. Die beruflichen Schwerpunkte sind am Ende ganz andere, selbst wenn alle innerhalb des Mikrokosmos "Schule" beschäftigt sind.
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Die Frage, ob die Schulverwaltung die Beaufsichtung der Lehrmittelsammlung übernehmen kann, hängt davon ab, ob sie dafür fachlich qualifiziert ist. Die Verwaltungsfachkraft ist kaufmännisch ausgebildet, kann daher die Organisation und Verwaltung von Büchern, robustem Anschauungsmaterial o.ä. übernehmen.
Bei Fachräumen im Bereich NaWi o.ä. fehlt die Sicherheitsunterweisung, weswegen die Betreuung hier den Fachlehrkräften obliegt. In einer idealen Welt würden dies technische Assistenten (m/w/d) übernehmen, sodass sich die Lehrkräfte auf den Unterricht konzentrieren können, aber davon sind wir in Deutechland bekanntlich weit entfernt.
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Dieses wird schlicht auf die Schulträger verweisen, die für die sächliche Ausstattung der Schulen zuständig sind.
Spätestens dann hat man ja einen konkreten Ansprechpartner, der sich dann auch nicht mehr aus der Verantwortung reden kann - auch ggf. gegenüber Schülereltern.
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Im Zweifelsfall wäre sicher eine Stellungnahme vom Kultusministerium interessant, wie sie sich vorstellen, dass curricular verpflichtende Lernziele ohne die hierfür benötigten Materialien mangels Finanzierung durch Schulleitung und Träger zu erreichen seien.
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Kris24 : Ich kenne mich mit den Curricula der naturwissenschaftlichen Fächer nicht aus, aber setzen diese Experimentieren im Unterricht voraus oder lassen sie theoretisch reinen Buchunterricht zu, worauf sich die SL im Zweifelsfall beziehen könnte, um den Kauf von Materialien für Experimente abzulehnen?
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Frag am besten mal bei Kollegen (m/w/d) an deiner (zukünftigen?) Schule, die zuvor in diesen Jahrgangsstufen das Fach unterrichtet haben, welche Materialien sie verwendet haben! Wenn wirklich nichts da sein sollte, das würde mich wundern, liest du dir das zugrundeliegende Curriculum durch und markierst dir Stellen, bei denen du der Meinung bist, dass es hier zusätzliches Material bräuchte, und erkundigst dich im nächsten Schritt, ob es ein Budget zum Kauf neuer Materialien gibt. Sollte auch das nicht möglich sein, wäre die Konsequenz reiner Buch- und/oder Arbeitsblattunterricht. Aus der Not heraus kann man auch damit große Teile der curricularen Lernziele erreichen, aber es wäre die erste mir bekannte Schule, die nicht in der Lage wäre, curricular essentielle Materialien für ein quasi-Hauptfach bereitzustellen.
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Flipper79 : KI kann dann sinnvoll sein, wenn sie unterstützt, dass Schüler (m/w/d) oder Studenten (m/w/d) langfristig den Stoff selbst verstehen und anwenden können, z.B. durch Bereitstellung von zusätzlichen Beispielen, Erklärungen o.ä - quasi ein zusätzliches Stück Brücke auf dem Weg zum Ziel. Das kann im Fall von einer mathematischen Funktion nach Wahl bedeuten, dass sie Charakteristika dieses Funktionstyps allgemein benennen und aufgabenbezogen das Verhalten einer Funktion beurteilen und auch von anderen Funktionen abgrenzen können.
KI verfehlt dann seinen Zweck, wenn die Schüler (m/w/d) oder Studenten (m/w/d), sobald ein paar Details in der Aufgabenstellung abgeändert sind und die KI nicht zur Verfügung steht, vor der Aufgabe stehen wie der Ochse vor dem Berg. Dann wurden nämlich die angestrebten Lernziele nicht erreicht.
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Websheriff : Kannst du mal den Link prüfen? Das angedeutete Video scheint es nicht zu geben - oder es wird mir zumindest nicht angezeigt.
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Quittengelee : Ich bin überrascht, dass die Thematisierung von Geraden bereits in dem frühen Stadium gefordert wird, da es durchaus kognitiv anspruchsvoll ist, zu verstehen, dass eine Gerade (im Gegensatz zu einer Strecke) in beide Richtungen (theoretisch) unendlich fortgeführt werden kann und somit keinen Anfangs- oder Endpunkt besitzt.
Auch der Rest liest sich durchaus anspruchsvoll für Klasse 1 und 2, aber gut, Sachsen liegt auch oft in den Vergleichsstudien weit vorne.
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Das Thema kam an anderer Stelle im Forum schon einmal auf. Der rechte Winkel ist eine notwendige Voraussetzung, um Rechteck und Quadrat eindeutig zu definieren und damit von anderen Vierecken abzugrenzen, wird aber erst später formal eingeführt.
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Ich fand z.B. dieses Jahr interessant, auf unserem Weihnachtsmarkt einen Stand mit türkischen Leckereien zu finden. Ich habe jetzt nicht näher nachgefragt, ob die Betreiber (m/w/d) ggf. einer orthodoxen Minderheit angehören, aber selbst wenn dem nicht so sein sollte, kann ich mir vorstellen, dass sie, über den rein kommerziellen Aspekt hinausgedacht, etwas von ihren kulturellen Wurzeln bereitstellen möchten, um mit ihren christlichen Mitmenschen diese besinnliche Zeit gemeinsam zu erleben.
Ich erfrage nicht die Konfessionen meiner Schüler (m/w/d), da dies für meine Unterrichtsfächer keine Rolle spielt, aber mir haben schon einige Schüler (m/w/d) mit migrantischen Wurzeln von Weihachtsgeschenken, die sie für ihre Liebsten gekauft/gebastelt haben, oder ihren Lieblingsweihnachtssongs erzählt. Ob sie jetzt Würstchen mit Kartoffelsalat zu Weihnachten essen, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ja deren Kinder irgendwann mal...
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@Dr. Caligiari : Muslimische Migranten (m/w/d) der ersten Generation haben meist aus ihrem Herkunftsstaat keine Berührungspunkte mit christlichen Praktiken oder Feiertagen. Ihre Kinder wiederum lernen diese durch ihren Besuch in den öffentlichen Bildungseinrichtungen kennen und bringen diese Erfahrungen wiederum zurück in die Familien, was langfristig dazu führt, dass die eine oder andere Familie Elemente hieraus in ihre Glaubenspraxis übernimmt.
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Der Umgang mit unterschiedlichen kulturellen, weltanschaulichen und religiösen (Auslegungen von) Ansichten und Praktiken ist mit eine der größten Herausforderungen in nicht nur unserer Gesellschaft, sondern ich würde behaupten weltweit. Das große Ausmaß dessen zeigt sich bereits, wenn man sich anschaut, wie sehr bereits das vermeintlich kleine Thema "Kartoffelsalat" polarisiert.
Emotionen aus der Nostalgie heraus spielen bei solchen Traditionen natürlich immer eine Rolle und es ist nachvollziehbar, dass man Dinge, die einem persönlich wichtig sind, auch gegenüber Dritten verteidigen möchte. Das ist auch gut so - keiner (m/w/d) kann eine Gesellschaft völlig ohne gemeinsame Werte und Vorstellungen wollen.
Dennoch bleibt wichtig, dass wir uns bei aller Unterschiedlichkeit weiterhin in die Augen schauen oder, im Falle des Forums, miteinander schreiben können. Es gibt leider genug Fälle von Familien, Freunden (m/w/d) oder Nachbarn (m/w/d), bei denen irgendeine aus der Ferne geringfügig erscheinende Meinungsverschiedenheit zu einer Lawine führte, die zur Folge hatte, dass keiner (m/w/d) mehr miteinander redete, und jeder Beteiligte (m/w/d) zu stolz ist, einen Schritt auf den Anderen (m/w/d) zuzugehen, um das Kriegsbeil zu begraben. Soweit sollte es hier lieber nicht kommen.
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