Deutsch war eine Zeit lang überbelegt, ist zuletzt wieder im Bedarf gestiegen. Das Hauptproblem sehe ich eher beim hohen Korrekturaufwand einer Doppelsprachkombination mit potentiellem Einsatz in der Sek II. Bei Deutsch wirst du wahrscheinlich jedes Jahr mindestens einen Kurs in der Kursstufe haben, was bedeutet, dass du immer up to date mit den Lektüren, die sich gerne mal jährlich ändern, sein musst.
Da Mathematik in Klammern steht: Normalerweise reduziert das den Korrekturaufwand und ist zudem oft Mangelfach. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass ein Drittfach Mathematik in dem Fall auch ein drittes Hauptfach bedeutet - mit allen Nachteilen, die organisatorisch dazu gehören. Wenn du dir aber grundsätzlich ein MINT-Fach vorstellen kannst und zumindest ansatzweise gegenüber Mathematik/mathematischen Methoden offen bist, würde ich einfach mal fragen, was du von Physik oder Informatik hältst. Beides sind Mangelfächer aus dem MINT-Kosmos, bei denen der Korrekturaufwand qualitativ (weniger Textarbeit bzw. aufwendige Korrekturformate) wie quantitativ (deutlich weniger Schüler (m/w/d) absolvieren hierin Abschlussprüfungen) geringer ausfällt.