Dieser Anteil ist ziemlich normal, besonders für Akademiker. Wenn das zu teuer ist, dann können nun noch ungelernte Personen an Schule arbeiten.
Aktuell werden staatliche Einnahmen und Ausgaben medial wieder sehr stark diskutiert und dabei stehen auch die Beamte (m/w/d) im Zentrum der Aufmerksamkeit, sei es die Frage, ob sie von der Entlastungsprämie profitieren sollen oder ob (im Fall von Bundsbeamten (m/w/d)) nach Entscheidung durch das Verfassungsgericht ihre Besoldung erhöht werden soll. Beamte (m/w/d) haben eine überdurchschnittliche Lebenserwartung und treten später ins Berufsleben ein. Fernab von Emotionen und wirklich rein auf Zahlen beschränkt, eine rein theoretische Überlegung, ist aus staatlicher Sicht derjenige Bürger (m/w/d) am günstigsten, der möglichst lange einzahlt und dessen Phase außerhalb der beruflichen Tätigkeit möglichst kurz ist. Das ist natürlich kein sonderlich sozialer Ansatz und so müssen menschliche Bedürfnisse auch berücksichtigt werden und nicht nur eine mechanische Kosten-Leistungs-Rechnung. Dennoch ist die Frage, wo der Punkt erreicht ist, an dem menschliche Bedürfnisse beginnen, das System finanziell zu stark zu belasten - und das könnte wiederum in einem Fall wie dem oben beschriebenen zutreffen.