O. Meier schreibt nicht, dass es ein Mädchen sei. Sie schreibt auch sowas wie "Frosch ist Schulleiterin.", wissend dass Frosch ein Mann ist. Das ist einfach das generische Femininum - quasi das Gegenstück zum weitverbreiteten generischen Maskulinum, bei dem die Verwender (m/w/d) unabhängig vom biologischen Geschlecht der adressierten Person(en) das grammatikalische Maskulinum verwenden.
Ich habe bislang nicht mitbekommen, dass O. Meier sich über irgendjemanden brüskiert hätte, der das generische Maskulinum verwendet. Warum stören sich also manche User daran, dass es bei O. Meier eben klassisch das generische Femininum ist? Jeder sollte doch in der Lage sein, zu wissen, was im konkreten Fall gemeint ist.