Beiträge von Gymshark

    Jeder darf bei uns Spanisch wählen, der möchte, aber so ein gaaaanz bisschen bin ich immer froh über jeden kleinen Franzosen - wäre gelogen, wenn ich etwas Anderes behaupten würde ;) .

    Bei ein paar erwachsenen Bekannten ist das Schulfranzösisch etwas eingerostet, bei den wenigen Bekannten mit Spanisch in der Schule sieht es aber auch nicht besser aus, daher mal schauen, ob die aktuellen Spanischjahrgänge ihre Kenntnisse über das Ende der Schulzeit hinaus retten können.

    Es wird keiner zu irgendetwas überredet, sondern informiert über zentrale Unterrichtsinhalte, Methoden, Prüfungsformen und beraten hinsichtlich inhaltlicher Interessen und bisherigen Leistungen in den Fächern Englisch und Deutsch, ggf. auch Gesellschaftswissenschaften. Ausgeglichene Schüleranzahlen erreichen wir dadurch, dass alle drei Fachschaften in Klasse 6 Informationsangebote machen und durchaus intensiv mit den Klassenlehrern der sechsten Gymnasialklassen zusammenarbeiten. Wir sehen uns dabei nicht als Konkurrenten, sondern kooperieren zusammen, um bewusst nicht zu werben, sondern aufzuklären.

    Grundsätzlich beraten wir die Schüler bzw. deren Eltern in Klasse 6 so, dass einerseits den persönlichen Interessen entsprochen wird (Hier sind bei modernen wie alten Sprachen Klischees vorhanden, die u.U. erst abgebaut werden müssen.). Wir sind aber auch bestrebt, im Sinne der Sprachenvielfalt möglichst ausgeglichene Schüleranzahlverhältnisse zwischen den Fächern zu haben. Latein hat bei den "Kleinen" eigentlich kein schlechtes Image und gilt in den ersten drei Lernjahren durchaus als "cool". In der Sek II wird es tendenziell stärker abgewählt als Französisch, aber wir machen uns schulintern keine Angst um die Zukunft des Faches.

    Gibt es denn irgendeine Studie oder etwas "Handfestes" über den tatsächlichen Anteil an Bürgergeldempfängern, die nicht notleidend sind und gesundheitlich in der Lage wären, zu arbeiten, um den beiden Lager (Lager 1 "Das Sozialhilfesystem wird von einem Großteil der Empfänger ausgenutzt."; Lager 2 "Die Empfänger, die das Sozialhilfesystem ausnutzen, sind eine kleine Minderheit.") eine bessere Diskussionsgrundlage zu geben als lediglich das subjektive Gefühl?

    Die Idee "Lehrer + pädagogische Assistenz im Klassenraum" ist gut, aber dann müsste erst entsprechend ausgebildet werden, was Zeit kostet, wenn man die 4-Wochen-Weiterbildungen vermeiden möchte. Es sind mehr Menschen als je zuvor im Land, aber gleichzeitig sind auch viele zusätzliche Stellen z.B. im Bereich IT oder in der Pflege entstanden. Würden sich gute Schulabsolventen unter den vielen Möhlichkeiten, die es heute gibt, für eine entsprechende Stelle entscheiden?

    Die Person hat durch die Minijobtätigkeit keine Lohnnebenkosten, bekommt knapp über Mindestlohn, aber das wiederum in netto. Es gibt noch ein erwachsenes Kind, das zuhause wohnt und für das Kindergeld bezogen wird.

    Ich habe zuletzt mit ein paar Menschen in meinem Umfeld über die 12% Bürgergelderhöhung im kommenden Jahr gesprochen und keiner war hierauf wirklich gut zu sprechen.

    Ich kenne mindestens eine Person, die einen Minijob ausübt, hierbei mehr als 520€ verdient (Die Person arbeitet aber deutlich unter Vollzeitumfang.), keine minderjährigen Kinder, Pflegeangehörigen oder körperliche Einschränkungen, die eine höhere Arbeitsstundenanzahl erschweren, hat, aber Wohngeld bekommt. Auf die Frage hin, warum sie nicht mit höherem Stundenumfang arbeite, um nicht von Sozialleistungen abhängig zu sein, entgegnete sie, woher sie die Zeit nehmen solle, um noch mehr zu arbeiten.

    Mein Großer ist seit Jg. 7 in einer I-Pad Klasse bzw. in einem I-Pad Jahrgang. Wir hatten also keine Wahl, wobei ich die Idee, gerade nach den Lockdowns erstmal gut fand.

    Letztendlich hat es aber keinen Mehrwert. Die Rechtschreibung ist (nicht nur bei ihm) schlechter geworden, wirklich viele Kinder (vor allem Jungs) daddeln im Unterricht und sind notentechnisch abgerutscht, Zeichnungen funktionieren nicht wirklich (vor allem in Mathe eine Katastrophe) und nahezu alles, was auf den I-Pads gemacht wird, könnte genauso gut auf Papier stattfinden. Die rund 800 Euro hätten wir sinnvoller investieren können.

    Einerseits ist das für diese Lerngruppe(n) und deren Familien eine ärgerliche Erfahrung, andererseits kannst du es als eine Art Feldstudie sehen, ob es langfristig überhaupt Sinn macht, ein solches System auszuweiten oder es ggf. sogar ganz einzustampfen. Für eine Untersuchung braucht es eine gewisse Anzahl an Klassen, die dieses System durchführen, und es hängt sicherlich auch von der Zusammensetzung der Schülerschaft und Vorerfahrung und Einstellung der Lehrkräfte mit diesen Medien als Unterrichtsgegenstand ab. Mal schauen, was die Bildungspolitik am Ende aus diesen Ergebnissen macht...

    Frapper : Unsere Menschenkenntnis richtet sich nach Wahrscheinlichkeiten. Bei einer neuen Bekanntschaft stellt das Gehirn binnen Sekunden auf Basis von Optik, Gestik und Mimik dieser Person Verbindungen zu Personen gleicher Eigenschaften im Rahmen eigener Erfahrungen sowie Erfahrungen, die einem zugetragen wurden (sei es durch Freunde, Familie, aber auch Medien), her.

    Die optische Charakterisierung von Menschen ist per se nicht rassistisch, sondern eine Wiedergabe dessen, was man sieht. Rassistisch kann (aber selbst dann nicht muss) kann eine sich anschließende Schlussfolgerung rein auf Basis dieser optischen Charakterisierung sein.

    Gab es schon, nannte sich 1€-Job.

    Der Aufwand drumherum war so hoch, dass man davon wieder abgekommen ist.

    Wer fit genug ist, Geh- und Fahrradwege zu pflastern, könnte ja auch regulär eingestellt werden.

    Unsere Großstädte sind teilweise wirklich dreckig. Hier hätten wir durchaus Bedarf an Menschen, die einfach mal die Straßen fegen, Müll aufsammeln oder Unkraut entfernen. Ist aber leider auf der aktuellen politischen Agenda nicht hoch positioniert.

    Gehst du also davon aus, dass die hierzulande erfolgreich ausgebildeten Türken, Ukrainer, Syrer, Afghanen und Bulgaren in ihre Herkunftsländer zurückkehren, um dort wiederum ihre nun vorhandenen Fertigkeiten im Sinne eines wirtschaftlichen Aufschwungs dieser Länder anzuwenden?

    Aber das ist ja keine Friedensdemo. Wenn in den Nachbarstaaten im großen Stil auf die Straße gegangen wird, ist das für uns beängstigend, aber zumindest in deren Logik nachvollziehbar. Aber dass Menschen, die vor der Gewalt des islamistischen Terrors geflohen sind, hier jubeln finde ich doch erschütternd und nicht nachvollziehbar. Was sagen deine Schüler denn zu ihren Fluchtgründen in diesem Kontext?

    Vielleicht ist gerade das unser Missverständnis aus deutscher Sicht, dass wir annehmen, dass diese Menschen wegen der Gewalt des islamistischen Terrors flohen, obwohl womöglich andere Gründe eine Rolle spielen. Du deutest ja korrekt an, dass sonst hierzulande die Zustimmung unter Migranten für diese Regimes nicht derart hoch ausgeprägt wäre wie es derzeit der Fall ist.

    Englischer Sprachraum, andere Konnotation und Bedeutung :) "Es" auf Deutsch war die Frage, dafür findet man doch zahlreiche Beispiele laut dir :)

    Die Ausgangsfrage ging um das deutsche Pronomen "es", da hast du Recht. Ich bezog mich tatsächlich auf "it/its". Es ist sicherlich so, dass es selten Verwendung findet und von vielen Transpersonen abgelehnt wird. Dennoch wird es im Rahmen von Reclaiming von einer kleinen Minderheit verwendet, die sich hierdurch am besten repräsentiert fühlt.

    Es gibt nicht DAS Pronomen für nichtbinäre Menschen. Diese Menschen entscheiden selbst über ihre präferierten Pronomen, weswegen es insgesamt viele Möglichkeiten gibt (mehrere Pronomen, keine Pronomen, ein Pronomen, Neopronomen).

    CDL : Bitte keine Unterstellungen deinerseits!

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