Beiträge von Quittengelee

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    „8.5.1 Fachliche Voraussetzungen: Eine Lehrkraft, die eine Segelfahrt auf einem Plattbodenschiff begleitet oder leitet, muss über die allgemeine Rettungsfähigkeit für Schulen verfügen.

    Da da "oder" steht, würde ich auch sagen, dass jede begleitende Person den Rettungsnachweis braucht.

    Interessant, dass ihr dafür einen eigenen Erlass habt.

    Zu den Befähigungen im Berg-/Winter-/Wasserfahrsport gibt's dann wahrscheinlich auch einen eigenen Unterpunkt? Wenn dort für alle verpflichtend irgend ein Nachweis notwendig ist, würde ich ohne selbigen nicht mitfahren. Wenn ich zusätzlich mitgehen darf, um in der Herberge Brote zu schmieren, why not?

    Nein, darum geht es bisher eben nicht, denn das wird ja nur vermutet, ist aber bisher gar nicht gefragt worden, ob es abgesprochen ist.
    Das kann man doch gar nicht wissen, sondern nur vermuten und das ist das, was ich so schlimm finde. Es wird erstmal unterstellt, dass es nicht abgesprochen ist.

    Schlimm ist hier gar nichts. Wenn was abgesprochen wäre, dann wär alles super und die Schulleitung würde sagen, dass alles super ist. Wenn nichts abgesprochen ist, wird der Kollege informiert, dass das so nicht geht.

    Wenn du Klassenlehrerin wärst, würdest du dir doch auch Gedanken über die Sicherheit deiner Gruppe machen. Die Frage ist, ob man das ignoriert oder nicht. Immerhin kommt der betreffende Schüler gerade zu spät und du musst irgend eine Entscheidung treffen.

    Ich übertreibe: wenn er rauchend in der Mülltonnenecke steht und sagt, Herr XY hat das erlaubt, sagst du auch nicht, dass es dich nichts angeht.

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    Der erste Weg führt zum Kollegen, der zweite dann zum Schulleiter, wenn ich weiter Zweifel habe, wie ich reagieren soll. Und da geht es nicht darum den Kollegen zu verpetzen sondern darum Rechtssicherheit für das eigene Handeln zu bekommen. Was soll ich machen, wenn mir ein Schüler erzählt, dass er erlaubt später kommt?

    Danke! Diese Formulierung hatte hier gefehlt. Sie macht den entscheidenden Unterschied, finde ich.

    Vielleicht findest du auch was Interessenspezifisches, Angelfreizeit, Kletterfreizeit, Reiterferien etc., da macht man dann den ganzen Tag schwerpunktmäßig das, was dem Kind am meisten Spaß macht. Ich hab allerdings auch nur mal gesucht und Bewertungen aus dem Netz verglichen, kann nichts direkt empfehlen.

    Du hast 5000 Beiträge in diesem Forum und dir ist noch nicht aufgefallen, dass Lehrkräfte ganz allgemein Experten für alle Fragen der Lebensführung sind und die Menschheit auch gerne an dieser Expertise teilhaben lassen, ob sie will oder nicht?

    Ja schoooon, aber die Lehrkräfte seines Kindes kann man nicht auf *ignore* stellen.

    Ich würde halt einfach naiv nachfragen wie das geregelt ist. Weiß nicht, was daran so schwierig ist.

    Was soll denn das bringen? Dass der Chef in der Konferenz sagt "also das geht ja mal gar nicht!"? Abgesehen davon, dass der Kollege natürlich dann weiß, dass er gemeint ist mit der komischen unkollegialen Art, bedeutet das noch nicht, dass es sein Verhalten ändert. Und zum zweiten wollte ich auch nicht, dass der Chef mich für naiv hält.

    Dann eher so, wie Chili beschreibt, sinnvolles Konzept, von dem alle was haben.

    Edit: oder einfach zum Chef und Bescheid geben, soll er sich kümmern.

    Der Titel wurde ja inzwischen geändert, der ließ zusätzlich vermuten, dass ein Elternteil sich beklagt und kein Kollege. Man legt doch keine Dienstaufsichtsbeschwerde ein, wenn man ein Problem bei der SL anspricht.

    Ich sehe darin eine Verletzung der Aufsichtspflicht und auch eine Benachteiligung bzw. Bevorzugung einiger SuS.... Rechtfertigt es nicht mein Bedenken???

    Dann kümmere dich doch. Oder müssen erst alle dir nicht bekannte Menschen in diesem Forum zustimmen?

    In der Konferenz fragen, ob man selbst so vorgehen soll, würde ich allerdings nicht empfehlen, wenn ich der Meinung bin, dass eine massive Aufsichtspflichtverletzung vorliegt.

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    Ich finde den Weg, nachzufragen, ob man es selbst so machen kann, gut. Oder vielleicht in einer DB darüber sprechen, welche Lösungen gut wären. (zum Beispiel, welche Unterschriften von Eltern dafür notwendig wären).
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    Dann aber lieber der SL direkt Bescheid geben. Wieso sollte man nachfragen, ob man selbst was tun darf, was du doch offensichtlich für eine massive Aufsichtspflichtverletzung hältst?

    Ich bin skeptisch bei Erstbeiträgen mit Grammatikfehlern. Bist du Lehrkraft oder Elternteil? Als Elternteil würde ich die Schulleitung informieren. Ich wollte auch wissen, wie die Sicherheit meines Kindes gewährleistet ist, wenn es anwesend ist. Wieso hat es Zugang zu irgendwelchen Maschinen, während es nichts zu tun hat?

    Als Klassenlehrkraft würde ich mich wahrscheinlich nicht an die Schulleitung wenden. Wenn ich bereits mit dem Kollegen gesprochen habe, ist dieser über meine Bedenken informiert und ich sehe es nicht als meine Aufgabe, das Kollegium zu erziehen.

    Ich verstehe nicht, warum eine Lehrperson Mails schreibt, was die Eltern machen sollen. "Kochen Sie mit Ihrem Kind mal was Leckeres. Dann lernt es gleich noch, was Eltern so leisten. Gehen Sie in eine Buchhandlung mit Ihrem Kind und kaufen mal irgend ein Buch, zum Beispiel einen Comic, Sie schaffen das." Derlei Mails bekommen Eltern wahlweise persönlich oder allgemein als Klassenrundmail geschickt, in jedem Falle ungefragt.

    Der anfängliche Ärger, dass mich die Lehrkraft für bescheuert hält ist etwas der Enttäuschung gewichen, dass sie offenbar keinen Bezug zu den SuS hat und nicht wirklich weiß, was sie machen und wie es ihnen geht.

    Erteilt ihr auch ungefragt gute Ratschläge an Eltern? Ich prüfe mich dahingehend gerade selbst.

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