Ganz grundsätzlich denke ich, dass der beste Tip gegen Angst ist, dass man nicht gegen sie ankämpft.
Es ist völlig normal, dass ein Todesfall in der Familie zunächst alle nervlichen Kapazitäten bindet und Prüfungsdruck nicht dazu geeignet ist, wieder locker flockig zu werden. Also bleibt nur, das genau so zu akzeptieren.
Dann ist etwa eine Erklärung verworren und die Kinder wissen nicht, was sie tun sollen, davon geht die Welt nicht unter. Dann erkläre es noch mal oder bitte ein Kind das zu tun.
Und abgesehen von Vorzeige-Stunden würde ich versuchen, mich ans Buch zu halten. Lieber macht man die Aufgaben dort und bespricht diese so lange, bis es alle verstanden haben als dass man die ganze Nacht Gruppenarbeitssitzkreisstationenkarten laminiert und am Ende ist nichts fertig und man kann sich nicht mehr auf das konzentrieren, was die Kinder einem im Unterricht antworten.
Kennst du das Folgende? Ich las, dass du Geschichte Klasse 6 unterrichtest, da fiel mir diese Seite ein. Nicht, dass du noch mehr Material bräuchtest, sondern vielleicht hilft dir, dass dort in einfachen Sätzen und knappen Aufgaben das Wesentliche vermittelt wird. Ich weiß ja nicht, was dich genau stresst, aber meist ist es am Anfang ja eher das Verzetteln oder das nicht Wissen, was man genau machen soll, die Angst, dass am Ende der Stunde noch zu viel Stunde übrig ist. Dabei ist es in der Realität dann eher umgekehrt 
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