Beiträge von Quittengelee

    Ich kenne keinen einzigen Menschen, dessen Großeltern oder Eltern aus der Türkei nach D migriert sind, der keinen türkischen Vornamen hätte. Der Kollege hatte wohl eher am Namen erraten.

    Sie heißen Cemre, Ceren, Ceylin, Zeynep, Alper,...

    Wohlgemerkt alles Kinder der 3. Generation, alle so 6-13 Jahre alt.

    Ja und? Wer ist denn ein Türke, jemand mit türkisch klingendem Vornamen? Das ist nicht viel anders als der Hinweis, man sehe doch, dass jemand Nichtdeutscher sei.

    Ich finde die Frage grundsätzlich total legitim, allerdings interessiert sie mich doch eher im Kontext der Didaktik. Wir haben eine Alphabetschrift, Laute werden durch Buchstaben repräsentiert. Das farbige Unterteilen in Silben kann möglicherweise helfen, weil die Unterteilung weitestgehend unserem Sprechrhythmus entspricht. Gesichert ist das aber m.W. nicht. Es gibt viele andere, grammatikalische Merkmale, die man farbig hervorheben könnte, etwa die häufig auftretende Endung -en an Verben oder so.

    Ich frage mich grundsätzlich, ob es einem Leseanfänger hilft.

    Beispiel: als erstes liest man *schich* oder nicht? Das hilft irgendwie nicht beim schnellen Erfassen des Begriffs.

    Geschichten

    Und im anderen Thread schrieb Chili, dass es diesen Silbenhype in Frankreich nicht gibt und Französisch ist ebenfalls eine Alphabetschrift.

    Sowas gibt's übrigens schon.

    https://froeschler.net/Inhalt/Impressum

    Was mich mehr interessieren würde als der korrekte Name fürs Silbeneinfärben ist ja, ob es den Kindern wirklich hilft. Ich mache das im Worksheetcrafter und der Mildenberger vermarktet das ja intensiv. Ich habe aber bislang nicht das Gefühl, dass einer meiner Schüler davon profitiert, aber es ist nur ein Gefühl.

    Wir haben uns dazu hier vor ein paar Monaten schon ausgetauscht, weiß jemand inzwischen mehr dazu?

    Ich hoffe nicht! Bewirb dich für Berufsbildende Schulen oder wenigstens Sekundarstufe 1, du hast nichts gelernt, was eine Grundschule brauchen kann. Obwohl, vielleicht wäre Schulleitung etwas, da sind Marketing- und Kommunikationskenntnisse am ehesten vonnöten.

    Russische Sabotageakte:

    https://www.zeit.de/politik/auslan…-hackerangriffe

    Cyberangriffe, Desinformation, geplante Brandanschläge, geplante Attentate, Spionage, Vandalismus in Deutschland und europäischen Nachbarstaaten.

    Edit: Die 2014 annektierte Krim war der erste Versuch, wie weit Russland gehen kann, Europa und vor allem Deutschland haben sich nicht entschieden positioniert, sich noch abhängiger von Gas gemacht.

    Es wird immer offensichtlicher, wie rücksichtslos Putin vorgeht und wie naiv der Westen reagiert. Ich nehme jeder Privatperson ab, dass sie Angst vor Krieg und meinetwegen auch vor dem Einsatz atomarer Waffen hat. Einem geeinten Europa nehme ich das nicht ab. Und Politikerinnen wie Wagenknecht schon gleich gar nicht.

    Die Hausarztpraxen unterscheiden sowieso nicht zwischen den Versicherungen.

    Manchmal bekommt man beim Orthopäden z.B. einen Termin in drei Monaten, obwohl Aufnahmestop für Neupatienten ist.

    In reinen Privatpraxen bekommt man natürlich Termine und da wird auch oft mehr Diagnostik gemacht als üblich (notwendig ?) und da verliere ich schnell Vertrauen. Diese Privatpraxen müsste man m.E. so abschaffen.

    Meine Erfahrungen in der UK von vor zwanzig Jahren: zum Glück nicht krank geworden im Auslandssemester, denn:

    Termin beim Hausarzt: eine Woche Wartezeit, die Nurse hat dann aussortiert, wer bis zum Arzt durfte, der Rest wurde mit Ibuprofen nach Hause geschickt. Eine Kommilitonin musste zum Zahnarzt, dick geschwollene Backe. Kann empört wieder: Termin erst in drei Tagen. Nach drei Tagen: war nur der Termin zum Formulare ausfüllen, nochmal drei Tage warten. Ist dann nach Hause geflogen, ging schneller. Eine britische Kommilitonin wartete 1,5 Jahre auf einen Termin beim Augenarzt, trotz Zusatzversicherung. Und dann bekam sie plötzlich einen und musste dafür ihren gebuchten Urlaub stornieren, denn sonst hätte sie wieder so lange warten müssen.

    Das ist in Deutschland aber leider nicht viel anders. Ich vermute, auch deswegen gehen immer mehr Leute in die Notaufnahmen der Krankenhäuser mit immer unbedeutenderen Erkrankungen. Es gibt z. B. Hausarztpraxen, die grundsätzlich nicht ans Telefon gehen, so dass man sich zur Terminabsprache vor Ort anstellen muss.

    Und dass Privatpatienten überall schnell Termine bekommen stimmt so auch nicht.

    Bürgerversicherung (wie in Kanada oder der Republik China auf Taiwan), steuerfinanzierte Krankenbehandlung (wie im UK oder Spanien) fielen mir da sofort ein. Der Vorteil bei beiden gegenüber dem System der Pflichtversicherung ist, dass niemand einfach aus dem Raster fällt. Die Niederlande fahren mit ihrer privaten Krankenversicherung auch nicht so schlecht.

    UK und Spanien sind Jetzt nicht die Länder mit dem tollsten Gesunsheitssystem, die mir so eingefallen wären, aber wenn du meinst...

    In jedem Falle haben wir doch einen SPD-Gesundheitsminister, müsste der nicht sozialverträgliche Ideen haben?

    Diese Diskussion haben wir ja auch schon vor ein paar Jahren geführt. Ich denke, an den Parametern hat sich nichts geändert.

    Nein, das haben wir nicht. Die Voraussetzungen des TE sind fundamental andere als die anderer User.


    Solange der TE weiß, worauf er sich einlässt, kann man ihm nur alles Gute und viel Glück bei seinem Vorhaben wünschen.

    Das auf jeden Fall.

    Ich gehe davon aus, dass der Threadersteller trotz Beförderungsamt und Vollzeit eine intensive/gute Beziehung zu dem Kind aufbauen kann. Er wird ja hoffentlich nicht 24/7 arbeiten müssen. Es gibt eben weniger me-time oder es ist eine us-time.

    Der TE hat mehrfach erzählt, dass er in einer besondere Situation lebt und daher Sorge hat, eben nicht genug Zeit für das Kind zu haben.

    Aber offenbar hatte er sich ja schon entschieden, bevor es diesen Thread gab.

    Dann erledigt man aber diese Aufgaben in der Freizeit, also unbezahlt. Das ist Karriere?

    Nein, das tut man nicht automatisch. Der TE hat ja bereits Abminderungsstunden für die Tätigkeiten, die er statt Unterricht ausübt. Teilzeit wäre weniger Unterricht für weniger Geld.

    Dass Karriere im Schuldienst nicht mit gigantischen Aufstiegschancen und Reichtum belohnt werden ist jedem klar, denke ich. Manche Leute haben aber Bock auf derlei Aufgaben, mehr Bock als im Verein Ehrenamt zu leisten und eben auch mehr Bock als auf Unterricht. Ist ja nicht für jeden anstrengend, weniger zu unterrichten und stattdessen mehr zu organisieren. Und wer schon 5 Abminderungsstunden hat, der sitzt nicht in Der Freizeit an der Arbeit, wenn er es nicht darauf anlegt.

    Das kann auch die Oma sein. Im Falle des TE möchte er aber selbst diese Bezugsperson sein. Vollzeit, Beförderung UND intensiv begleitender Elternteil dürfte irgendwo kollidieren und das ist für das Kind nicht so relevant wie für die Eltern, die sich diese Fragen stellen.

    Positiv formuliert: die Beitragsbemessungsgrenze

    - ermöglicht bei der der GKV, dass viele drüber sich trotzdem gesetzlich versichern, ohne zu sehr auf den Beitrag zu gucken (weil außerhalb des Beamtentums der Arbeitgeber immer die 50% des Beitrags dazugeben)

    - kappt auch die Leistungen des ALG und der Rente
    (ich habe letztens entdeckt, dass es Länder gibt, wo es NICHT der Fall ist - tadaaa Frankreich - und ich staune echt, wie man als Staat auf die Idee kommen kann, jemandem 6000 Euro Arbeitslosengeld auszuzahlen).

    Das verstehe ich nicht. Was hat der Beitrag zur Krankenversicherung mit dem ALG zu tun in Frankreich?

    Und jetzt rechne das Ganze mal mit der GKV durch und frage dich, warum ich die Lehrerbesoldung als viel zu gering erachte und mich lieber durch die IG Metall vertreten lassen würde.

    Dass das ein Ausnahmefall ist, ist dir aber bewusst. Du kannst übrigens auch als Angestellter arbeiten, dann stimmt das Verhältnis Einnahmen/KV-Beiträge wieder.

    Eine echte Schweinerei sind doch die Beitragsbemessungsgrenzen. Egal, ob man 5. 000 oder 50.000 im Monat zur Verfügung hat, man bezahlt dasselbe. Bzw. wer 50.000 verdient, lässt sich eh privat versichern. Wieder mal müssen nicht die den Spaß finanzieren, die das Geld haben.

    Ich bin für die Abschaffung der PKVen. Sollen sich bitte alle gleichermaßen an den Gesundheitskosten beteiligen.

Werbung