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Mir ist unverständlich, warum man als Lehrkraft einfach ein Kind im Unterricht sitzen lässt, dass angeblich so nass war, als hätte es komplett bekleidet geduscht, nur um hinterher dann ein Fass aufmachen zu wollen, dass man sich angeblich Sorgen mache wegen seiner Fürsorgepflicht einerseits, andererseits aber mit den Eltern darüber zanken will, was deren Kind falsch gemacht habe...
Ich finde die Story zwar gerade deswegen seltsam, weil wir seit Wochen 33 Grad und keinen Regen haben. Aber so grundsätzlich dann doch nicht so verwunderlich:
1. Kind nass, weil es freiwillig im Regen stehen blieb.
2. Lehrerin meckert, warum Kind auf die hohle Idee kam.
3. Kind sagt, dass es doch total cool ist und ihm überhaupt nicht kalt sei.
4. Lehrerin muss weiter in andere Klasse und fragt sich hinterher, ob die Entscheidung rumzumeckern ausreichend war oder ob etwas anderes doch angemessen gewesen wäre, weil was, wenn die Eltern sich nun beklagen oder das Kind eine Erkältung bekommt...?
5. Rückversicherung hier, was man da nun generell tun sollte.
Ich würde als Mutter eines Siebtklässlers wahrscheinlich nicht erwarten, dass da großartig Rücksicht genommen wird. Dass Mütter Kleider vorbei bringen sollten, darauf würde hier wahrscheinlich niemand kommen, weil Mütter in aller Regel arbeiten. Wenn, dann wird das Kind nach Anruf heimgeschickt und muss gucken, wie es den versäumten Unterricht nachholt.