Beiträge von Quittengelee

    Montessori würde ich mir aber genau anschauen. Diese arbeiten viel mehr mit anschaulichem Material und sind mehr auf Förderung angelegt. Ist zwar eine tolle Sache, aber ich weiß nicht, ob das in diesem Fall passend wäre. Mein Bruder hat seine Kinder in den höheren Klassen von der Montessori-Schule genommen und direkt aufs Gymnasium getan, weil sie vergleichweise nicht weiterkamen.

    Das kenne ich ganz anders. Das Material ist so, dass man selbständig damit arbeiten kann. Wer in Klasse 2 bis 1000 rechnen und Satzglieder machen will, kann das dann in Freiarbeitsphasen problemlos tun. Gerade Montessorischulen legen häufig Wert auf strukturiertes Arbeiten und können sich zudem die Familien aussuchen, leistungsschwachist da höchstens das Quoten-I-Kind.

    Update:

    Wir vom Personalrat haben noch einmal in einem Gespräch den Schulleiter darauf hingewiesen, dass aus dem Kollegium Hinweise an uns herangetragen wurden, die Anlass zur Sorge geben.

    Die Reaktion des Chefs waren auch besorgniserregend: er behält sich vor den betreffenden Kollegen mit einem Alkomat zu kontrollieren.

    Meines Wissens ist das nur mit Einwilligung erlaubt und außerdem halten wir diese Ankündigung für reines Showmanöver, nach dem Motto: ich bin aktiv in der Angelegenheit. Dies vor dem Hintergrund, dass der Kollege ein spezielles Vertrauensverhältnis zum Chef genießt.

    Wir werden weiterhin achtsam sein müssen und uns bei eindeutigen Auffälligkeiten Schritte überlegen.

    So einen Schwachfug hab ich schon länger nicht mehr gelesen.

    Warum hast du Angst, dich zu bewerben? Ich vermute, zuerst werden die Brennpunktschulen besetzt. Da aber überall Mangel herrscht, würde ich auf Versetzung drängen und über die regionale Personalvertretung gehen. Du wirst ja krank.

    Noch mal ernsthaft, dass das nicht normal ist, weißt du ja selbst, schon allein aus deinen Erfahrungen heraus.

    Ich sag's ganz direkt: ich würde an dieser Schule nicht bleiben. Wenn weder die Klassenleitung, noch die Schulleitung irgend ein Interesse daran hat, durchzugreifen, bist du auf verlorenem Posten. Vor allem mit Einstundenfächern.

    Es gibt zwar solche Typen, die sich in jedem Setting durchsetzen können, aber selbst dann, ein Mindestmaß an Zusammenarbeit im Kollegium brauche ich zumindest, um morgens gerne zur Arbeit zu gehen.

    Das Problem mit dem "Entwicklungsrückstand" in der Pubertät nach frühem Einschulen kenne ich auch aus dem näheren Umfeld.

    Ich fürchte, hochbegabte Kinder werden immer das Problem haben, dass es ihnen in der Schule im Gleichschritt nicht schnell genug geht und dass sie anders denken als Gleichaltrige. Auch mit 9 in der vierten Klasse kann Mathe langweilig sein, wenn sich die Lehrkraft nicht darauf einlässt etc.

    In die zweite Klasse einzusteigen hat m.E. den Nachteil, dass Grundlagen wie Buchstaben schreiben zu lernen wegfallen und dass man in ein bestehendes Klassengefüge reingeworfen wird.

    Ich würde altersgerecht einschulen, erst mal abwarten und mich in der Zwischenzeit erkundigen, wie man damit umgehen kann, wenn das Kind sich zu langweilen beginnt.

    Springen hat leider auch Nachteile, aber das würde man ja erst nach der ersten Klasse überlegen.

    Kommt eine Montessorischule infrage? Die sind am ehesten auf individuelles Lernen eingestellt.

    Ganz grundsätzlich muss Überlastungsanzeigen nachgegangen werden, die Schulleitung muss Abhilfe schaffen. Insofern nutzt die schon was, nämlich dann, wenn die Schulleitung bislang keine Lust hatte, auf "miteinander sprechen" zu reagieren.

    Aber natürlich ist sie nicht der erste Schritt und die Überlastung muss schon auch eine nachweisbare, für andere erkennbare Überlastung sein.

    ... Alternativ kannst du - sofern dein Gewissen mitspielt - gewisse Aufgaben "an die Wand fahren", dann haben sie sich auch erledigt. Beides setzt aber eine gewisse Bereitschaft zur Konfrontation voraus...

    Setzt eher Bereitschaft zur Arschigkeit voraus. Vor allem, wenn es um einen Praktikanten geht.

    Konfrontation ist für mich: guten Tag, ich möchte die Betreuung aus Grund x und y abgeben. Können wir dafür eine Lösung finden?

    Finnegans Wake , ich glaube dir das alles und du weißt eine Menge über Regionalgeschichte. Ich finde es trotzdem ganz einfach trennend, wenn mir ein Deutscher, der 500 km weiter weg wohnt, sagt, er fühle sich Frankreich verbundener als seinen innerdeutschen Nachbar*innen, weil sich alle seit Jahrzehnten verkleiden. Feiert Karneval und habt Spaß dabei, ich missgönne das niemandem, ich missgönne auch keinem das Oktoberfest, dessen Kotzhügel sicher auch eine ganz tolle lange Tradition hat. Wenn solche Traditionen allerdings dazu dienen, sich abzugrenzen und für was Besseres zu halten, hab ich ein Problem damit.

    ...

    Ganz offensichtlich wählt Trump Kandidaten, die in aller erster Linie mal ihm gegenüber loyal sind. Davon kann man nicht ernsthaft überrascht sein. ..

    Warum muss man überrascht sein, um Probleme kommen zu sehen?

    Die Kandidat*innen, an denen sich abgearbeitet wird, sind nunmal unfähig, kriminell oder der reichste Mann der Welt, wie viel Macht sollte man denn solchen Leuten zugestehen, nur um nicht zu den platt Abarbeitenden zu gehören?

    Aber ich hab schon gehört, unter Adolfen war auch nicht alles schlecht.

    Äh, zwangsbeglücken? Wer will hier einen Preußen zwingen Fastnacht zu feiern?

    Vielmehr willst du den Rosenmontag verschieben bzw. absagen ;) :P

    Preußen halt. Wir wissen halt schon, warum wir uns in unserer alten römischen Geschichte und Tradition verwurzelt sehen und warum uns Frankreich näher ist als Preußen.

    btw.: Im weitesten Sinne zu dem Thema: Frag mal Leute von dies- und jenseits des Limes, was sie in Bezug auf Germanien und Rom so sinnstiftend sehen. Drüben kommen viele sofort auf Arminius. Hier reden wir von den Thermen, den Wasserleitungen, den Theatern ;)

    Ach, und von den Saturnalien :D

    Ich kann gerne alles zitieren, ändert aber m.E. nichts an deiner oder meiner Aussage. Meine Frage war, ob das witzig gemeint ist, ich finde Lokalpatriotismus nämlich ganz grundsätzlich ziemlich ätzend, weil er der Abgrenzung dient. Rechte kapern natürlich auch dieses Thema und versuchen mit Gewalt ihren Fremden-, Selbst-, und Hass auf alles, was nicht ihrem Weltbild entspricht, als Heimatliebe zu zelebrieren.

    https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1067607

    https://taz.de/Debatte-Ostdeu…ismus/!5077263/

    Und make Sachsen-Anhalt mit dem preußischen Adler im Wappen great again...

    https://afd-lsa.de/aktuelles/2020…laetze-und-jah/

    ...

    Preußen halt. Wir wissen halt schon, warum wir uns in unserer alten römischen Geschichte und Tradition verwurzelt sehen und warum uns Frankreich näher ist als Preußen.

    Soll das witzig sein? Ich hab mal in Rheinland-Pfalz gewohnt, den lächerlichen Lokalpatriotismus gegenüber den Saarländern fand ich schon befremdlich. Natürlich immer mit einem *hihi*, aber verbindend ist anders.

    Dass hieße also, dass im Falle X und Y hätten nur ein gemeinsames Kind, dieses eben kein Abkömmling wäre, "mit dem eine Gütergemeinschaft besteht". Richtig?

    Man muss es im Ehevertrag festhalten, einfach nur ein gemeinsames Kind zu haben reicht nicht. So verstehe ich das, ich hoffe, dir geht's nicht um Rechtsberatung.

    Vielleicht so: X und Y heiraten. Sie schreiben in ihren Ehevertrag: wenn wir mal gemeinsame Abkömmlinge aka Kinder haben und X stirbt, dann erbt Y zusammen mit den Kindern das halbe Vermögen von X. Y und Kinder A sowie B sind nun zusammen eine Gütergemeinschaft ähnlich den Eheleuten X und Y vorher. Auf diese Weise gehen alle Cousins dritten Grades möglichst leer aus.

    Ich würde aber lieber eine Anwältin oder Anwalt zu Rate ziehen :cash:

    Ich vermute, wenn im Ehevertrag diese Gütergemeinschaft übertragen wird, dann erben die Kinder mehr als ihnen ohne diese Klausel zustehen würde. Ich hab aber keine Ahnung, bei uns gab's nur Schulden und Sperrmüll zu erben.

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