Wahrscheinlich eher Hass und Zerstörungswut.
Beiträge von Quittengelee
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In unserer Schulkonferenz gibt es doppelt so viele Eltern und Schüler wie Lehrer inkl. SL.
Eine Schulkonferenz verbietet da nichts, was Eltern und Schüler nicht wollen.
Vapes sind gesetzlich für U18 verboten, Handys nicht. Und ja,es riecht immer wieder in den Toilettenkabinen danach, auch wenn in jeder Pause jeder Toilettenraum freiwillig von uns Kollegen kontrolliert wird. Also doch Kamera über jeder Kloschüssel?
(Letzteres haben wir dank Hilfe von Eltern und Mitschüler einigermaßen unter Kontrolle, beim Handyverbot helfen sie nicht zum Gegenteil.)
Stimmt, die Schulkonferenz besteht nur zu einem Drittel aus Lehrkräften. Wenn dann tatsächlich abgestimmt wird, dass Handys auf Klassenfahrten erlaubt sein sollen, dann ist es halt so. Habt ihr diese Regelung?
Zu den Vapes: nein, Kamera auf dem Klo geht natürlich nicht. Das Problem hat man beim Vandalismus ja auch.
Wenn ich recht erinnere, sagtest aber du damals, dass es an einem Gymnasium nicht möglich sei, die Dinger auf dem Hof zu verbieten. Dass es anstrengend ist, bezweifelt keiner, dass SuS alles was verboten ist auch heimlich machen, auch nicht. Und all das entbindet Schulen nicht von ihrer Erziehungspflicht.
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Du verbringst deine Zeit damit sowas zu kontrollieren? Was eine Zeitverschwendung.
Verbote die schwer bis gar nicht durchgesetzt werden können, sind lächerlich. Da lacht man kurz drüber und vergisst sie gleich wieder.
Naja, wenn ein Kind meint, seine Mama müsse wissen, wo es gerade sei, würde ich ihm sagen, du ist in der Schule und die Mama weiß das auch. Schalte die Uhr jetzt ab. Und dann würde ich hinterher die Mutter anrufen und mitteilen, dass Geräte aus und im Ranzen sein müssen, so wie es in der Hausordnung steht.
Maylin85 schrieb, dass es sie nicht stören würde, wenn die SuS Nachrichten verschickten aber laute Videos wären ja unverschämt.
Woher sollen die SuS denn wissen, dass Videos nicht okay sind, wenn sie die Handys im Unterricht doch nutzen dürfen, um damit jegliches andere Privatvergnügen zu machen?
Mit der Haltung hätte man an allen anderen Sekundarschulen sofort ein riesen Chaos und Unterricht wäre nicht mehr möglich. Daher scheint es mir gerade so, als ob einige Gymnasiallehrkräfte sich darauf ausruhen können, die gesellschaftliche Lage zu beklagen und sich nicht in der Pflicht sehen, selbst auch erziehend tätig zu werden.
Eltern stampfen mit dem Fuß auf, weil das Handy nicht mitdarf? Wieso muss das überhaupt jede Klassenlehrperson einzeln auseinanderklamüsern? Wozu gibt es Schulkonferenzen? So massive Handyprobleme gibt's doch seit mindestens 15 Jahren.
Edit: kürzlich hatten wir es von Vapes, da war es genauso: Während andere Schularten Geräte einsammeln, Eltern vorladen, Polizei informieren hörte man aus dem Gymnasialkollegium, dass es ja so große Schulhöfe gäbe und man leider dem nicht Herr werden könne.
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Und wie kontrollierst du es? Ich habe jede Stunde 30 neue Schüler.
Es geht um die Haltung. Maylin schrieb, dass es Handygaragen gibt, aber die Schule kein gemeinsames Vorgehen beschlossen hat.
Bringt heftige Diskussionen, Handy wird trotzdem mitgegeben, ein Kollege ist abgesprungen, die Fahrt ist in Gefahr. Ich bin nur Beobachter.
Alkohol wird auch getrunken, kann man auch nichts machen, ich weiß. Ein Hoch auf den Kollegen, der trotzdem was macht.
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Grandios wär trotzdem, wenn man nach Lüdenscheid mitm öffentlichen Nahverkehr käme, dann müsste sich niemand übers Warten aufregen. Und nicht nur dort natürlich.
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...Wir haben zwar Einstecktaschen in den Klassenräumen, es gibt aber keine einheitliche Regelung, ob die zu nutzen sind oder nicht. ..
Bitte nicht übelnehmen, wenn ich wieder klugscheiße, aber: warum?
Auf der einen Seite wird man hier belächelt, wenn man es nicht normal findet, wenn Schüler bekifft im Unterricht hängen und auf Klassenfahrten Autos mieten, auf der anderen Seite seid ihr völlig entnervt vom ungehemmten Pubertieren.
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Keine Ahnung, ich bin eher so ein Mensch wo kein Vermögen hat. Was passiert, wenn das Haus ihm gehört und andere Wertgegenstände, Fahrzeuge etc.? Und verheiratet ist ja auch nicht jeder.
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Finanziell unabhängig ist lustig...
...weil? Wenn dein Mann für dich genauso vorsorgt, wie für sich selbst und die Vorsorge auch bei potentieller Trennung noch greifen wird, sollte dein Deputat doch zweitrangig sein.
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warum denn so angegriffen reagieren?
Mit "ich habe gehört" kommt man tatsächlich nicht weiter, wenn man Ratschläge geben möchte. Da wäre eine Quellenangabe schon ganz sinnvoll.
...Naja, auf die Frage "ich habe gehört, stimmt das?" erwartet man normalerweise die Antwort "stimmt oder stimmt nicht, weil..." und nicht, dass es nicht zu wissen kein guter Rat sei.
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Ich wundere mich über die mehrfach genannte Unterhälftigkeit. Sie spielt für Steuer und Pension überhaupt keine Rolle. Da zählen nur die nackten Zahlen (Brutto, Summe aller Deputatstunden bis zum Ende)...
Das war ja die Ausgangsfrage, ob dem so sei, ich habe davon aber auch noch nie gehört.
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Haben wir nicht irgendwo schon mal eine Liste mit empfehlenswerten Graphic Novels begonnen? Ich glaube in einem Spielethread...
Können wir aber gerne hier auch machen.
Toll finde ich insbesondere hier den Einsatz der Gruppe, was sie alles unternommen haben, um die Geschichte dieser Person lebendig werden zu lassen.
Das sind so Momente, in denen ich Kolleg*innen am Gymnasium ein bisschen beneide...
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Bewegendes Projekt:
Graphic Novel "Wo ist Lotte?" - ein Projekt von arolsen school https://share.google/Vd0KBAkRzADGBJzWQ
(Achtung: die Lehrerin hat möglicherweise private Zeit oder gar Geld investiert. Nur reinhören, wenn man das verkraften kann.)
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Muss man eigentlich die Waffel selbst bezahlen, wenn man das Eis nicht in der Hand heimtragen will? Oder muss man erst schauen, ob alle anderen Menschen mit allen anderen Berufen die Waffel von ihrem Arbeitgeber bezahlt bekommen? Und muss man bis ans Ende seiner Dienstzeit Vanilleeis essen, wenn vor 35 Jahren mal Vanilleeis im 10-Zentnerpack in den Gefrierschrank gelegt wurde, aus Prinzip, damit man ja niemandem irgendwas schenkt? Und darf man bunte Streusel mitbringen und draufstreuen, wenn man Lust dazu hat?
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Habe ich im Ganztag auch eine Mittagsbetreuung, dann mus ich 90 Minuten arbeiten und bekomme 45 Minuten bezahlt, auch hier kann ich die zusätzlichen 45 Minuten nicht auf die Ferien legen.
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Da würde ich übrigens mal nachforschen, ob das so zulässig ist.
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Was sind das für Zauberbücher, die man nicht aus dem Lehrmittelschrank ziehen oder kostenlos im Internet/WSC herunterladen kann? Sind die Sachen deswegen besser, weil sie Geld gekostet haben, oder fühlt sich der Lehrer besser, weil er Geld bezahlt hat?
1. Es existieren keine Lehrbücher für bestimmte Fächer an der Lernförderschule.
2. WSC kostet Geld und zwar nicht zu knapp
3. Kostenlos nutzt man auch, muss aber ebenso danach suchen (=Zeit ist Geld)
4. Wie gesagt, muss gar nicht sein, manchmal hat man aber Lust dazu, Freude daran, Spaß dabei. Und das meine ich, wer keinen Spaß an Didaktik hat, der kann das nicht nachvollziehen und das ist total okay. Ebenso okay ist es aber, diesen Spaß zu haben.
Zurück zur Ausgangsfrage: die TE beklagt sich zu keiner Zeit über Unterrichtsvorbereitung, sondern über ewig lange Pausenaufsichten, Elterngespräche und andere "unteilbare" Aufgaben.
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Nichts von dem oben genannten ist arbeitsrechtlich relevant. Du schreibst selber "der Friseur möchte neue Ideen" oder der Koch "liebt neue Rezepte". Mag alles sein, fällt aber unter Privatvergnügen. ...Genau und ich habe Freude daran, für Fach x bei eBay y zu ersteigern und mit den SuS etwas Neues auszuprobieren.
"...Definiere vernünftig..."
Didaktisch korrekt, also kein Arbeitsblatt zusammenstoppeln, auf dem man nichts mehr lesen kann.
Alles andere ist Lehrkräftefreiheit und zwar ebenso, wenn man ausschließlich mit dem Lehrbuch unterrichten möchte als auch, wenn man Lust hat, einen aktuellen Zeitungsartikel rauszusuchen.
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Ach und die Stunde des Praktikanten ist nun wirklich das unwichtigste. Dem kannst du, wenn Zeit ist ein Feedback geben. Sonst soll er mal machen.
Ich stimme dir tatsächlich mal zu, Stunden mit Praktikanten akribisch vorzubereiten, käme mir dann doch nicht in den Sinn. Die sollen doch erst mal nur ein bisschen probieren.
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