Das hängt stärker von dem ab, was man draus macht, als vom Abi an sich. Der KFZ-Meister mit fünf, sechs Mitarbeitern hängt 90% der Akademiker genauso locker ab wie der dito Heizungsbauer. Natürlich braucht es dafür Köpfchen und etwas Unternehmergeist. Aber den lernt man am Gymnasium genauso wenig wie an der Gesamtschule.
Statista schrieb: "Demnach haben Beschäftigte in Vollzeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im April 2022 durchschnittlich 3.521 Euro brutto verdient. Ohne einen beruflichen Ausbildungsabschluss waren es hingegen nur 2.817 Euro und damit rund 700 Euro weniger. Wer einen Meister-, Techniker-, oder Fachschulabschluss vorweisen konnte, kommt im Durchschnitt sogar auf 4.826 Euro.
Eine akademische Laufbahn wird oft mit einem besonders guten Gehalt belohnt. Bei promovierten oder habilitierten Beschäftigten betrug der durchschnittliche Verdienst sogar 8.687 Euro. Mit einem Masterabschluss erzielen Beschäftigte im Schnitt 6.188 Euro und liegen damit mehr als 1.000 Euro über einem Handwerksmeister. Mit einem Bachelor liegt man dagegen im Schnitt unter Beschäftigten mit einem einen Meister-, Techniker-, oder Fachschulabschluss. Neben dem Bildungsabschluss werden die Verdienste auch stark von der Berufswahl beeinflusst, wie diese Statista-Grafik zeigt.
Oder hast du deine Kinder auf einer Mittelschule angemeldet, weil sie als KfZ-Meister*in mehr verdienen könnten als als Ethnolog*in?