Beiträge von Quittengelee
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Ich würde das nicht so moralisch bewerten.
Wenn man sagt, unbedingt eingeäschert im Wald begraben werden zu wollen und die Hinterbliebenen wollen lieber ein Familiengrab anlegen, dann haben die noch Lebenden den Konflikt. Wenn man also sagt "mir ist es wirklich egal, tot ist tot", gibt man die Freiheit an diejenigen, die damit leben müssen im wahrsten Sinne.
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Habt ihr Konterstrategien? Gibt es überhaupt etwas, was man dem entgegnen kann? Oder füttert man die Trolle bloß, wenn man vergeblich versucht, dieses Verhalten zu ahnden?Kommt halt drauf an, gezieltes Mobbing verschwindet nicht durch ignorieren. Weißt du denn, wer es ist?
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Was ist deine Lieblingsfrage primarballerina ?
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Stachelbeere123 , die Fragen sind total gut, ich würde wegen einer Hausarbeit aber keine Schulleitungen anschreiben. Sie haben wirklich viel zu tun.
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Für em-soz:
- Ich würde damit rechnen, dann auch zumindest einige Jahre dort zu arbeiten, weil häufig Leute gebraucht werden
- Jugendliche sind tendenziell ruhiger als Grundschulkinder, haben aber natürlich trotzdem extreme Lebensgeschichten und zeigen mitunter extremes Verhalten, deswegen sind sie ja da. Angst sollte man also grundsätzlich keine haben und auch mit Lustlosigkeit leben können
- Oft gibt es Tendenzen, manche bleiben gerne in der Unterstufe, andere sind lieber bei den Großen. Hör auf dein Bauchgefühl. Lieber ein Fach vertieft lernen und unterrichten und mit Teenies z.B. Berufsvorbereitung machen? Oder lieber Grundlagen Schriftspracherwerb/mathematischen Anfangsunterricht? Letzteres brauchst du im Bereich Lernen jedenfalls immer und in allen Klassen...
- ehrliche Selbstreflexion, ob du selbst eine stabile Persönlichkeit hast, ist sinnvoll. Techniken kann man lernen, wenn man aber dazu neigt, Konfrontationen zu vermeiden und inkonsequent zu sein, die Tendenz hat "gemocht werden zu wollen", hat man es schwerer. Ein gesundes Selbstbewusstsein, Humor, Klarheit, sicheres Auftreten helfen, dort zurechtzukommen.
Kurz: wenn du dir die Erziehungshilfe als Arbeitsort nicht vorstellen kannst, würde ich es nicht studieren.
Was ist mit den anderen Förderschwerpunkten? Ich vermisse Sprache inzwischen immer öfter (also würde es wahrscheinlich heute zusammen mit L wählen). Und im Bereich Sehen/Hören ist es bestimmt auch sehr nett.
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Mein Vater macht (inzwischen eher ironisch) ein Problem daraus, dass seine Frau (meine Mutter ist vor über 10 Jahren gestorben) auf dem Friedhof neben ihm auf der falschen Seite liegen wird. Nicht links von ihm, wie in den 5 Jahrzehnten ihrer Ehe... Er meinte kürzlich, dass er sich wohl daran gewöhnen wird, wenn es mal so weit ist. Ich bin so froh, dass er sich auch mit 101 seinen Humor bewahrt hat.
Jetzt sitze ich hier und heule vor mich hin. Berührend

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Das Album ist kein Social-Media-Auftritt, ich persönlich würde zum Internet die Grenze ziehen. (Also wenn das Kind überhaupt mitmachen möchte.)
Wenn du aber Bauchschmerzen dabei hast: lass es. Rückgängig machen geht halt nicht mehr. Klar, es ist immer blöd, wenn das eigene Kind als einziges irgendwo nicht mitmachen darf, es ist aber auch kein Weltuntergang fürs Kind.
Oder, wenn mehrere Eltern hadern: normalen Fotografen engagieren und Profifotos anfertigen lassen, bei dem jeder nur seine Abzüge erhält.
Der Verein kann auch andere Aktionen zum Spendensammeln planen- vielleicht mögen sich die Eltern, die dagegen sind, gleich konstruktive Alternativen überlegen.
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Theoretisch schon, denn sie schrieb:
Meine Kinder wären da in der 4 und 5 Klasse. Der erste Sommer Termin ist vielleicht ein wenig ungünstig weil da die Klasse nach den Sommerferien wieder zusammenkommt.
Ist aber letztlich alles nicht dramatisch auf den Rest aller Zeiten gesehen. Wenn das Gefühl ist: "so schnell wie möglich" schließts halt direkt an die Ferien an, hat bestimmt auch Vorteile.
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Ich mag die schriftlichen Verfahren übrigens. Sie geben einem ein gutes Gefühl, weil man systematisch zum Ziel kommt. Ich finde ihre Erfindung ziemlich genial, warum sollte man Kinder um diese Fähigkeit nicht bereichern?
Klar muss man immer abwägen, was wichtig ist und es kann nicht immer noch was dazu kommen, ohne dass etwas anderes wegfällt. Deswegen braucht es umso bessere Begründungen, ein Thema unwiderruflich zu streichen.
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Ich habe ja vor vielen Jahren einige Jahre in NRW unterrichtet und anschließend seit über 20 Jahren in Baden-Württemberg, habe Fortbildungen für Abiaufgabenerstellung in beiden Bundesländern besucht und Abiaufgaben selbst erstellt. In NRW damals ohne zentrales Abitur notwendigerweise, in Baden-Württemberg ist man nur alle paar Jahre dran. Aus den zig jedes Jahr erstellten Aufgaben von Kollegen werden dann ein paar für das zentrale Abitur ausgewählt.
Beide Seiten haben recht.
Die Schüler ohne zentrales Abitur konnten im "Steckenpferd" ihres Lehrers mehr, in allen anderen Themen weniger. Beim zentralen Abitur muss alles gleichermaßen vertieft unterrichtet werden nicht nur einzelne Bereiche.
Wenn man sich alte Aufgaben ohne zentrales Abitur ansieht und den Unterricht nicht kennt, kann man leicht dem Irrglauben aufsitzen, damals wüssten die Schüler insgesamt mehr. Auch ein Beweis ist einfach, wenn er vorher im Unterricht ausführlichst behandelt wurde.
Was doch eindeutig dafür spricht, dass das zentrale Abi schwieriger zu bewerkstelligen ist.
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Welches Arbeitsverhalten spricht denn für die Hauptschule, gibt's da Kriterien, Vorgaben? Oder eher Bauchgefühl?
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Naja, Klassismus und so. Es gibt sicher mehr Ärzte in Millionärsfamilien als Lehrer. Nutze bewusst die männliche Form.
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