Beiträge von Quittengelee

    Mein privater Schulträger würde dieses Nebengewerbe allerdings nicht erlauben, weil ich das Material ja im Rahmen meiner Arbeitszeit für ihn erstellt habe...

    Stimmt, ein wichtiger Gedanke dazu.

    Für das Designtool gibt's vergleichbares anderswo wie z.B. h5p - läuft z.B. auf moodle oder als wordpress-Plugin, kahoot, microsoft forms ...

    Kann man mit kahoot Arbeitsblätter und interaktive PDFs erstellen?

    Du erläuterst den SuS schematich was ein Modellierungskreislauf ist und machst ihnen bewusst, wie sie reale Sachsituationen vereinfachen, nathematisieren, lösen, interpretieren und validieren können. (Umgekehrt hilft beim Verständnis, mit ihnen zu mathematischen Modellen passende Sachverhalte zu finden.)

    Überprüfen kann man den Lernfortschritt, indem man das kontrolliert, was man vermittelt hat. Haben sich die SuS (passende) weitere Informationen beschafft? Konnten sie den z.B. geeigneten Term finden? Haben sie mathematische Zusammenhänge beschrieben und begründet? Haben sie dabei Fachsprache verwendet? Haben sie ihre Lösungsschritte reflektiert? Usw. Wie man die einzelnen Schritte festhält, musst du den SuS erläutern. Oder du beobachtest eine Gruppe bei der Lösungsfindung.

    Alle Schritte, die du vermittelst, kannst du hinterher auch abprüfen.

    So als erste Orientierung, ohne Einarbeiten mit vernünftiger Literatur und selbst durchexerzieren von geeigneten Aufgabenstellungen für die potentielle Schülerschaft kommst du nicht weiter :)

    ...Ein weiterer Hinweis ist z.B., dass eine Sektion Black Lives Matter eine Solidaritätsbekundung mit der Hamas nach den Anschlägen gepostet hat.

    Das finde ich sehr, sehr übel, unverständlich.

    Woher haben FFF denn ihre Haltung zu dem ganzen Nahostkonflikt?

    Du meinst die Leute um Greta Thunberg? Ich vermute, es geht um das Bild der "Entrechteten, Vertriebenen", die man gegenüber dem Staat Israel verteidigen müsse, der "Apartheid" betriebe. Dies ist ein Begriff, den zum Beispiel Amnesty International verwendet hat:

    https://www.amnesty.org/en/documents/mde15/5141/2022/en/

    Ich sage, es ist zu unterkomplex, sowohl aus Schweden "free Palestine" zu rufen als auch allen Leuten, die für das Klima ihr Auto stehen lassen, linken Antisemitismus vorzuwerfen. In diesem Konflikt ist NICHTS einfach.

    Du schriebst:

    Woher kommt der Antisemitismus im linken Lager? Der ist insbesondere in den Universitäten im Intellektuellenmilieu zu Hause, wo er von Gender über Anticollonial bis Queer Studies zu finden ist. Das sind also ausgrechnet die Spielwiesen, denen man sich bei den Grünen und ihren Vorfeldorganisationen lange zugewandt und mit ihnen verbandelt hat. Dass das gerade über das grüne Klimathema (u.a. Fridays For Future International und Greta Thunberg) ersichtlich wird, zeigt den Verschmelzungsgrad dieser vermeintlich unverknüpften Themen.

    Wo ist bitte der Strohmann für was? Antisemitismus ist ein Problem, das bezweifelt hier niemand. Die Verknüpfung zu "irgendwas mit Gender und Klima" hast du extrem verkürzt hier hingeknallt.

    ...kurz darauf hat man eine Email in beider Namen über die berufliche Emailadresse des Mannes mit langem Anhang, wer er ist...

    Oder ein Vater macht einen Termin aus, um einen langen Monolog zu halten, was alles am eigenen Unterricht und der eigenen Person unmöglich ist und um einem mitzuteilen, mit wem die Gattin Tennis spielt.

    Das ist allerdings echt so erbärmlich, dass es schon fast wieder Unterhaltungswert hat^^

    Aber nicht von der Schulleitung, unter deren Ängstlichkeit zu leiden, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Es ist mir unverständlich, warum Menschen Schulleitung werden wollen, die nicht in der Lage sind, derlei Konflikte sofort selbst zu lösen. Dies würde unser Leben um ein Vielfaches vereinfachen.

    Jetzt hängst du dich an irgendwas anderem auf weil du merkst, dass deine Reaktion auf das Statement "am weitesten entwickelt" völlig daneben war.

    Nein, das ist nicht daneben, Gymshark bezeichnet Deutschland als "am weitesten entwickelte Gesellschaft", das ist so stehend völlig daneben.

    Ja, es ist eine Tatsache, dass Libyen, Ruanda, etc. einen anderen Lebensstandard haben als Deutschland.

    Genau deswegen ist es eine unverschämte Verdrehung von Tatsachen, immer wieder zu behaupten, Deutsche, die die Überprüfung des Asylrechts gewährleisten wollen, seien postkolonial überheblich, weil es in Lybien ja auch nicht schlecht ist. Dass die meisten tatsächlich Binnenvertriebene sind, hatten wir schon mehrfach geklärt. Diese ständige Behauptung, Menschen würden aus ihren Heimatländern fliehen, weil sie deutsche Sozialhilfe abgreifen wollten, bezeichne ich als kackbraun, wie denn sonst? Dummdreist?

    Man kann auch mit erheblich weniger zufrieden sein, als uns vollgestopften Mitteleuropäern zur Verfügung steht.

    Sagte die in die Schweiz Übergesiedelte, Bescheidene.

    Edit: Saudi Arabien kann übrigens auch keine Geflüchteten aufnehmen, weil diese geschockt wären von dem Lebensstandard dort, mit dem sie nicht umzugehen wüssten, las ich kürzlich. Das Land würde daher lieber an die Staaten spenden, die es täten. Das ist in etwa die gleiche Kategorie.

    Und zum dritten Punkt, Asylrecht und auch das Festlegen von (nicht) sicheren Herkunftsländern ist im GG verbrieft. Gibt's jetzt noch Unklarheiten? Oder möchtest du dich weiter an einem Punkt aufhängen, um den es überhaupt nicht geht?

    Er schreibt zum wiederholten Male, dass es "spätkoloniale Überheblichkeit" sei, wenn man die Bedingungen in Lybischen Flüchtlingslagern als nicht so schön wie mitteleuropäische Standards bezeichnet. Das ist bösartig. Den Rest erläutere ich nicht noch mal, es reicht, wenn's oben stehen bleibt.

    Total kackbraun, ja. Man kann in Syrien unterdessen wieder Urlaub machen während das Lehrerforum empört davon überzeugt ist, das sei kein "sicheres Herkunftsland".

    Ja, ich weiß, alle hier sind etwas naive Lehrerforenuser außer dir, du bist die einzige, die hier zwar mittippt, aber eigentlich über uns schwebt und das ganze von außen wahlweise wütend oder wohlwollend, meist herablassend betrachtet. Aber das ändere ich ja nicht, also kann ich ganz ungeniert weiter empört "das Lehrerforum" sein.

    Der gemeldete Beitrag äußert sich nicht zur Sicherheit eines bestimmten Herkunftslandes, sondern zweifelt generell einen Grundgesetzparagraphen an. Darüber hinaus bezeichnet er Deutschland als "gesellschaftlich am weitesten entwickeltes Land", wenn's dir da nicht hochkommt, weiß ich auch nicht. Es überrascht mich aber auch nicht direkt.

    Ob sie sich das selber glauben, kann man nicht unbedingt zweifelsfrei feststellen. Dass das so vorgetragen wird, ist aber in manchen Einzugsgebieten Alltag.

    Das glaube ich gerne. Was ich vorschlagen will, ist, eine andere Sichtweise auszuprobieren. Weg von der diffusen Panik, was noch alles passieren könnte, hin zur Annahme, dass es ist, wie es ist. Was wäre, wenn diese SuS mich wirklich für doof und ungerecht halten?

    Du kannst doch nicht einfach sagen: Das bekomme ich nicht hin!

    Woher willst Du das wissen?

    Meine Unterrichtsvor- und Nachbereitung ist absolute Nebensache.

    Also ich werde bezahlt, um zu unterrichten, natürlich ist der Unterricht da auch der zeitliche Schwerpunkt.

    Haben wir ein Jahr lang probiert, nachdem dies vielfach lautstark gefordert wurde.
    Haben Schülerinnen und Schüler beim DRK in Babysitterkursen ausbilden lassen (auf Schulkosten) und dann in den ersten Einsätzen unter Betreuung einer (auf Schulkosten) bezahlten Fachkraft altersgestaffelte Angebote gemacht.

    Das haben wir ein Jahr lang bereitgestellt und die Kosten wurden vom Schulträger übernommen.
    Es wurde genau 0 Kinder betreut.

    Naja, wenn man einen Kindergartenplatz hat, holt man seine Kinder ja nicht ab, um sie direkt danach in fremde Hände zu geben, um an einer Konferenz teilzunehmen. Wäre das ein etabliertes Angebot ausgebildeter Fachkräfte von 6-17 Uhr vor Ort, würden sicher viele dankbar annehmen.

    Die meisten Corona-Erkrankungen laufen derzeit relativ glimpflich ab. Es gibt offenbar eine hohe Zahl an Infizierten, aber nur wenig spezifische Hospitalisierungen...

    Ja nun, relativ eben. Hier ist auch kein Kollege mit Covid im Krankenhaus, die Genesung dauert aber im Schnitt 3x so lange wie bei Erkältung. Longcovid im Sinne von monatelangem Fehlen plus Reha gibt es, im Gegensatz zu Erkältungen, ebenfalls noch, wenn auch (auch hier: relativ) selten. Dabei sind übrigens nicht die Atemwege betroffen, sondern das Nerven- oder Herz-Kreislauf-System. Ich verstehe ehrlich nicht, warum das überhaupt noch Thema ist.

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