Mit den Medien hat man gar nicht so Unrecht, das war aber auch schon immer so, dass Medien politische Sprachrohre waren, mehr rechts, mehr mittig, mehr links, jetzt geht es halt mehr in die Extreme. Dazu kommt - und auch das ist nicht neu - dass Berichterstattung in jedem Medium den eigenen Sinn färben kann, wenn man es zulässt. Banalstes, unterstes Beispiel "Germanys Next Topfmodell", wo die Einzelcharaktere munter in eine Richtung geschubst werden können, wenn man es richtig schneidet. Und was da unten geht, geht oben leider auch. Es ist mittlerweile so schwer, sich eine gute eigene Meinung zu bilden, bei dem Mist, den man immer hört. Bestes Beispiel dafür in der letzten Zeit weltweit: die Coronakrise. Meine Güte. Sowas erschüttert halt auch. Aber auch Russland. Wenn man die Propagandamaschen sieht, die dort auf Menschenmuster treffen, dann ist es logisch, dass die einen völlig in den Bann gezogen sind, weil sie die Tragweite und die innere Überlistung nicht erkennen und die anderen keinem einzigen Medium mehr trauen und nicht mehr wissen, was sie glauben dürfen und was das genau ist, das sie gerne glauben wollen.
Also ich erkenne in den Öffentlich Rechtlichen weder Extreme noch Populismus. Auch in der Coronakrise wurde sich um Sachlichkeit bemüht, das einzige Problem waren die "Leugner", die ständig beklagten, man dürfe nichts mehr sagen und werde nicht mehr zu Talkshows eingeladen. Aus lauter Angst wurden sie dann überproportional oft eingeladen und es musste immer ein Schwurbler als Gegengewicht dasitzen. Fakenews und Filterblasen sind doch das Besorgniserregende und die findet man in den Sozialen Medien und nicht der Tageszeitung. Also ja, das sind auch Medien, aber die Zweifler ziehen sich ja dann gezielt in Telegramgruppen oder auf YouTube das rein, was ihrer Meinung entspricht und zweifeln den Wahrheitsgehalt der Presse an.
