Beiträge von Quittengelee

    Ausschließen kannst du das nicht. Aber dann sind wir wieder bei der Diskussion um die Fachleiter, die auch niemals böse Absichten haben.

    Das stimmt natürlich, es bleiben hoffentlich Ausnahmen. Aber manchmal bekommt man den Eindruck, dass es unbedarfte (im positiven Sinne!) Kolleg*innen gibt, die sich bestimmtes Verhalten wirklich nicht vorstellen können.

    ...Kein Stundenplaner strickt einen absichtlich schlechten Stundenplan für Kollegen. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Leute dort i.d.R. keine Sadisten sind oder dass ein solches Vorgehen auffallen würde, sondern auch, dass es schlicht zu aufwendig wäre...

    Wie du sagst: "I.d.R.". Ich sage es auch immer wieder: es gibt Menschen, die bewusst anderen schaden wollen, das nennt sich dann Mobbing. Mobbing ist etwas anderes als ein Konflikt am Arbeitsplatz. Diese Menschen nehmen Umwege, Zeit und Stress in Kauf, nur um anderen Probleme zu machen. Das ist ihnen wichtiger , als einen guten Job zu machen.

    In diesem Falle könnte man sogar einfach Wünsche bewusst nicht berücksichtigen und hätte so nicht einmal Stress damit. Wie andere schrieben: dann entstehen Freitag 6./7. halt zufällig Hohlstunden oder die ätzende 9b muss Mittwoch fachfremd in der 8. Stunde unterrichtet werden. Passiert, pech für Frau X.

    @Quittengelee

    Vielleicht solltest du mal wieder eine Forumspause einlegen, wenn du nicht mehr sinnentnehmend lesen kannst. Kannst danach aber ruhig deinen Alias behalten.

    Welchen Nickname ich hier verwende, lass mal meine Sorge sein. Und zur Pause: soll ich dir diese empfehlen, weil du in den letzten Tagen mal wieder so gereizt, statt inhaltlich reagierst?

    Besser zur Sache: war dein überraschter Ausruf, dass es Kinderschutzkonzept gibt, nicht ironisch und du wusstest wirklich nicht, dass es sowas gibt? Sonst meine ich es genauso, wie ich es schrieb. Umkleiden gibt es nicht nur an deiner Schule. Und wenn das tatsächlich ein Thema für Eltern sein sollte, dann muss man es eben transparent machen. Kann ja nicht sein, dass Lehrer nicht beim Umziehen von Schulanfänger*innen anwesend sein dürfen, weil ihnen per se sexuelle Übergriffe unterstellt werden. In der Erziehungshilfe geht es gar nicht anders, weil man die Kinder keine Minute ohne Aufsicht lassen kann. Und an anderen Förderschultypen brauchen die SuS noch Anleitung beim Socken anziehen, sonst dauert es 3 Stunden .

    Danke euch! Ich dachte, da man die Verordnung mit einreichen muss, könnte die Beihilfe vielleicht meckern, dass man die Behandlung offenbar nicht nötig gehabt hätte und gar nicht zahlen, oder so...

    Im Endeffekt hat, trotz gegenlautender Behaultungen, der Großteil der Menschen immernoch traditionelle Ansichten.

    Und wer behauptet das Gegenteil? Also außer dir, der du gerade selbst für die vorherrschenden Rollenklischees Frauen verantwortlich machst.

    Ich finde übrigens den Begriff der "Verantwortung" gut, natürlich sind auch Familien in der Verantwortung. "Schuld" ist ein wenig hilfreiches Konzept. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es einige Männer gibt, die meinen, jemand wolle ihnen persönlich Schuld an irgendwas aufgrund ihres Geschlechts aufladen.

    Selbst die ganzen superfeministischen Schülerinnen, Kolleginnen, Studentinnen, die sich über das Patriachat beklagen, sich dann aber trotzdem dick schminken, um den Jungs zu gefallen, sich für schlecht bezahlte Berufe entscheiden und freiwillig jahrelang alleine bei den Kindern bleiben.

    Klar, das ist natürlich die alleinige Entscheidung der Mütter, weil zu einem Kind nicht automatisch ein Vater dazugehört, der Entscheidungen trifft. Wahrscheinlich sind es so matriarchalische Superfeministinnen, die ihre Männer zum Arbeiten in gut bezahlten Berufen zwingen.

    Hallo, weiß jemand, ob man eine Physiotherapie abbrechen kann und dann nur die in Anspruch genommenen Behandlungen in Rechnung gestellt bekommt? Also verordnet sind z.B. 6x, es gibt aber aufgrund Krankenstand keinen 6. Termin in absehbarer Zeit, darf ich um Rechnung bitten und nur 5 bezahlen und entsprechend einreichen?

    Ja, offenbar hast du davon noch nie gehört, wenn es bei euch ein Problem darstellt, in die Umkleidekabine zu schauen. Wie soll das auch gehen mit Erstklässlern? Lasst ihr sie dann alleine? Oder habt ihr in euer Konzept geschrieben, dass Lehrerinnen die besseren Aufsichtspersonen sind? Irgendwas Sonderbares muss ja vor sich gehen, wenn man aufgrund seines Geschlechts unter Generalverdacht gestellt wird.

    Du behauptest irgendwas und setzt es als Begründung für das schlechte Abschneiden Deutschlands bei PISA ein. Was soll man dazu Substanzielles beitragen? "Oh ja! Alles schlimm! Deutschland schafft sich ab! Keine normalen Familien mehr!" So?

    Doch. Mir - als Mann in der Grundschule - wurden im Laufe der letzten 2 Jahrzehnte, besonders aber seit der #MeToo Bewegung, auch immer wieder Hinweise zur Vorsicht gegeben. Türen bei Gesprächen mit einzelnen Kindern sind offen zu lassen, sie (nicht nur Mädchen) darf "Mann" nur "mit Abstand" trösten, Kinderumkleiden sind vor und nach dem Sport besser nicht zu betreten usw... Wer in der Grundschule arbeitet weiß aber, dass dies alles nur schwer 100%ig einzuhalten ist. Es besteht auch offiziell noch immer ein Generalverdacht, z.B. bei der Begleitung auf Klassenfahrten. Ich glaube, dass Wolfgang Autenrieth genau das mit "gefährlichem Terrain" meint, es war im Zusammenhang des Threads eigentlich kaum anders zu verstehen.

    Ich lasse auch Zimmertüren gerne offen, wenn ich mit einem Kind alleine bin. Zu Umkleiden und co sollte man sich transparent verständigen, nennt sich Kinderschutzkonzept und sollte langsam an allen Schulen vorhanden sein.


    Ich halte den Vorgang - und besonders den Ablauf - für befremdlich, das Vorgehen der Kollegin und die Information der Presse für übergriffig.

    Also, dann sag das doch und schreib nicht nebulös was von der gefährlichen Schule. Unterstellt habe ich übrigens nichts, sondern lediglich zwei mögliche Interpretationen deines spärlichen Beitrags geboten, da du zu icke meintest, sie habe nicht mitzureden als Grundschulkollegin.

    Marie, darf ich dich fragen, welches natürliche Geschlecht du hast? Du wirst auf irgendeine Art und Weise darauf gekommen sein - ob es jetzt die äußeren Geschlechtsmerkmale, ein bestimmter Chromosomensatz oder andere Merkmale/Merkmalskombinationen sind. So... Du bist aber gleichzeitig "der Mensch" als auch "die Person", nicht wahr?

    Bei "die Person" und "der Mensch " gibt es keine Ungereimtheiten. Bei "das Mädchen" auch nicht. Bei "der Lehrer" aber schon, weil es auch "die Lehrerin" gibt. Aber wenn du magst, dann bezeichnen wir dich ab heute als "männliche Kollegin", dann ist es ganz klar, was gemeint ist, auch wenn es etwas holprig klingt und unnötig zwei Worte verwendet werden, wo eines ausreichen würde, um alle relevanten Merkmale dieses Begriffs zu umreißen.

    Ähemmm .. Such dir's aus. Oder denk drüber nach. Als Kuk der GS hast du damit jedoch vermutlich keine Schnittmengen.

    Wieso reagierst du angegriffen? Die Frage ist doch berechtigt. Wahrscheinlich willst du mitteilen, dass die Vorgehensweise der Schule total sonderbar ist, dass irgendwer irgendwelche Briefe schickt mit Aufforderungen zu anonymen Hinweisen. Möglicherweise willst du auch darauf hinaus, dass der Kollege bestimmt unschuldig ist und ständig Männer unschuldig der sexuellen Nötigung bezichtigt werden? Mir ist deine Intention auch nicht klar.

    Alle Möglichkeiten schießen einem da ja sofort durch den Kopf, das war von unserem Kurzen wahrscheinlich auch genau so geplant...

    Die beiden wollen zusammenziehen. Seine erste eigene Wohnung hat er aber erst knapp ein Jahr vorher bezogen, mit entsprechender Manpower, die man so braucht, und allen nötigen Anschaffungen, die jetzt größtenteils auf Ebay landen.

    Unsere beabsichtigte Erleichterung trat umgehend ein, es wurde eine entspannte Mahlzeit. Er hatte tatsächlich unserer Gegenrede den Riegel vorgeschoben.

    So diplomatisch weise können nur Kinder auf Heimatbesuch sein :respekt:

    Trotzdem bleibe ich bei meinen Kommentaren. Auch in einem nicht-normalen Konflikt (bzw. besonders dort) sollte man das Fairplay/Korrekt-Play nicht verlassen. Meine Meinung.

    Kann man natürlich so sehen. Und vielleicht gibt es auch komplett faire Wege, jemanden zur Räson zu rufen, ich wurde gefragt, welche Möglichkeiten ich in diesem sehr verfahrenen, unfairen Vorgehen der Schulleitung sehe und habe ein paar Beispiele genannt.

    Ob es Fairplay ist, den Mund zu halten und noch 5 weitere Jahre vor sich hinzuwurschteln, um keinen Ärger zu kriegen, weil man gerade selbst nicht akut betroffen ist, wäre natürlich noch extra zu beurteilen. Offenbar wird ja dort einer nach dem anderen rausgemobbt und wenn er sich versetzen lässt, ist er noch derjenige, der sich "verpisst". Moralisch sehe ich da so ein paar Ungereimtheiten, psychologisch gesehen aber nur verschiedene Strategien, nicht draufzugehen.

    Kontext beachten

    Nein, du hättest ganz einfach Kolleginnen schreiben können. Dass du betonen musst, dass es weibliche Kollegen sind, ist genau der Punkt.

    Dann sag das denjenigen Kollegen und vor allem Eltern, die genau dieses Bild vermitteln. Wenn der überwiegende Teil der weiblichen Personen im Umfeld von Kindern (real und digital) Stereotype ganz selbstverständlich weiter reproduziert und als Fakten darstellt, braucht sich wirklich niemand wundern, dass Mädchen das übernehmen. An mir liegt es jedenfalls nicht.

    Nein, an dir sicher nicht. Aber bestimmt an den überwiegend weiblichen Personen, die irgendwas falsch machen.

    Wo genau kommt diese Aussage eigentlich her? Wo kann man die Studie nachlesen und von wann ist die?

    Hab ich auf Seite xy schon geschrieben und keine Lust, es noch einmal rauszusuchen. Irgendwer hat den Thread erneut aufgewärmt und dieselben Leute erzählen hier denselben Käse, der dadurch nicht richtiger wird.

    Natürlich ist man selbst schuld daran, wenn man meint, vom generischen Maskulinum ausgeschlossen zu werden.

    Du verstehst irgendwie nicht, dass die Diskussion unumkehrbar ist. Also nicht die Menschen, die sich einen Kopp darum machen, verstehen alles falsch, sondern das generische Maskulinum hat bereits ausgedient. Dafür gibt es schon viel zu viele Debatten in der Öffentlichkeit, Genderstern und Glottisschlag, Anweisungen von Ämtern, "Schülerinnen und Schüler" in Schriftstücken zu verwenden, Hinweise "die männliche Form in meiner Hausarbeit gilt für alle Geschlechter...", Talkshows darüber und Zeitungen, die sich äußern, wie sie es handhaben etc.pp. Übrigens gibt es dieselben Debatten weltweit in Sprachräumen mit grammatikalischen Geschlechtern. Da ist also nichts mehr aufzuhalten, sondern die Frage ist nur noch, welche Lösung sich etablieren wird.

    Eine internalisierte Opferhaltung betrifft hingegen tatsächlich häufiger Frauen.

    Und dafür hast du natürlich Nachweise, die du noch verlinken wirst? Oder möchtest du nur ständig anderen vorwerfen, unsachlich, überemotional, irrational und ungebildet zu sein, um von deinen eigenen Emotionen etc. abzulenken?

    Was meinst du denn? Anscheinend kannst du ja eine erprobte und erfolgversprechende Handlungsanleitung geben, ich bin gespannt.

    Warum so aggressiv? Ich meine, was ich bereits schrieb. Zum Beispiel als erstes Absprachen innerhalb des Kollegiums, bei 100 Personen wird sich wohl ein Grüppchen finden lassen, wenn so viele Leute betroffen sind. Dann könnte man Informationsfluss verhindern, z.B. durch erweiterte SL an SL. Die Kollegen könnten schweigen in der nächsten Konferenz, oder sobald der SL den Raum betritt. Keine Aufgaben mehr übernehme ln, für die man nicht schriftlich angewiesen wurde. Der nächste Tag der offenen Tür kann nicht stattfinden, weil niemand rechtzeitig die Betriebe informiert hat, die sonst immer eingeladen wurden. Sexuelle Gewalt sowieso zur Anzeige bringen, Eltern in Nebensätzen animieren, sich beim Amt über die Schulleitung zu beschweren, jedes Problem nach oben weiterreichen, in der Behörde nerven, schlicht das Gegenteil von dem tun, was bislang passiert, nämlich dass alle frustriert sind und weitermachen wie bisher. Wenn der Druck auf die Referenten oder Dezernenten groß genug wird, wird sich was bewegen, da bin ich sicher. Am Ende ist das doch nur eine kleine Riege von Personen, die wirklich Verantwortung tragen. Solange aber nichts nach dort vordringt, weil der Lehrerrat sich damit begnügt, nette Gespräche zu führen, was soll sich deiner Meinung nach ändern?

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