Richtig. Und Bananen kann man containern.
Wir haben am Anfang auch die getragenen Klamotten der Kinder meiner Schwägerin gerne genommen. Sobald die Kinder in die Schule gehen, wird das jedoch grenzwertig. Wir haben damals auf dem Dorf gelebt. Da waren dann schon Busfahrkarten zum Kindergarten drin. Meine Tochter hatte eine Fußfehlstellung. Die Spezialanfertigungen vom Schuhmacher hat die Kasse nicht gezahlt. Dann wachsen die ja auch gefühlt alle drei Monate aus ihren Klamotten und Schuhen raus... undundund... wer Kinder hat, weiß das, wer keine hat, kann es sich nicht vorstellen. Sobald sie größer werden, wird man zum Taxifahrer. Dazu die Gebühren für Musikschule, Sportverein, ab der Pubertät geht es dann richtig in die Vollen. Da muss man mit Gebrauchtklamotten gar nicht erst winken. Und wenn zwei studieren, wünschst du dir eine Druckerpresse.
Ja, das weiß ich. Es ging aber darum, dass manche 2500,- für ihr Kind ausgeben und andere, Kinderlose, Kollegen mit Kindern beleidigen, weil die mehr Geld bekommen. Das liegt aber alles nicht an der einzelnen Familie und ihrem Geldbedarf, sondern an beamtenversorgungsrechtlichen und juristischen Fragen. Da wurde, wenn ich es richtig verstehe, nicht ausgerechnet, was ein Kind so kostet, sondern die Versorgung möglichst kostengünstig umverteilt. Ist bestimmt ärgerlich, aber nicht das Verschulden von Frau X mit 2 oder 3 Kindern. Mehr Kinde sind in diesem Kontext sowieso vernachlässigbar, das betrifft doch statistisch gesehen so gut wie keinen Beamten.