Meine eigene anekdotische Evidenz ist diese: Erst als die schulische Quälerei in Musik, Sport und Kunst vorbei war, habe ich mich freiwillig mit Sport, Kunst (Photographie, Museen, entsprechende Literatur, Architektur) und Musik (Klavier und Gitarre) beschäftigt und tue das bis heute
Besonders in Musik habe ich mir selbst mehr beigebracht, als ich in 13 Jahren Schule gelernt hatte.
Gilt bei mir auch für Geschichte und Gemeinschaftskunde.
Die Frage ist m.E. nicht, ob man für alle Fächer Bewertungskriterien finden kann, natürlich kann man. Die Frage ist, ob man immer noch glaubt, Noten wären das einzige, wofür Jugendliche etwas tun würden. Gerade in Sport, wo sich kein Mensch nachmittags auf den Hochsprung vorbereitet.
Seltsamerweise erwartet man von allen anderen Menschen nach Schulaustritt nicht, dass sie ein Instrument spielen, ein Bild malen oder Joggen gehen, weil jemand anders dafür eine Note abgibt.