Beiträge von Quittengelee

    Ausgangspunkt war ja der Typ, dem die Eltern mit 22 noch den Arsch hinterhertragen. Da mag der Aufenthalt an einem anderen Ort die Unabhängigkeit fördern und vorschlagen kann man das ja, insbesondere wenn man selbst weiß, was einen beim Bund erwartet. Aber so ganz grundsätzlich sollte man den Mann doch selbst entscheiden lassen, was gut für ihn ist.

    Ich bin gespannt darauf, ob dann auch die Wehrpflicht für Frauen eingeführt wird bzw. eingeführt werden muss, weil sich auf einmal ein Großteil der Wehrpfllichtigen als Frauen definiert, um so der Musterung und dem Wehrdienst zu entgehen.

    Ich glaube hingegen nicht, dass Sikhs mit ihrem Turban vor Gericht durchkommen werden. Schließlich haben schon Sikhs versucht der Helmpflicht beim Motorradfahren aus religiösen Gründen zu entgehen und sind damit gescheitert.

    Siehe dazu: Bundesverwaltungsgericht Az.: 3 C 24.17

    Ernsthaft, das sind deine Sorgen? Der Anteil 18-Jähriger Sikh pro Jahr dürfte verschwindend gering sein und derer, die ihren Geschlechtseintrag ändern wollen ebenfalls.

    Hättest du Letzteres für dich in Erwägung gezogen? Wehrdienst hast du ja keinen geleistet, wenn ich recht erinnere.

    Edit: sehe gerade, dass die verweigernden Sikh Rosa Launes Einfall waren.

    Ich fürchte, damit schießt du ganz schön übers Ziel hinaus. Gerade im Bereich der Unterrichtsvorbereitung dürfte die Streuung der benötigten Zeit am größten sein und es ist vollkommen legitim, diese möglichst zeiteffizient zu gestalten - insbesondere wenn gerade andere wichtige dienstliche Aufgaben anstehen. Dass das natürlich nicht bedeutet, Unterricht gar nicht vorzubereiten und dass idealerweise Absprachen mit der SL getroffen werden, wie die Fülle der aktuellen Aufgaben zu priorisieren sind, versteht sich von selbst.

    ...

    Das versteht sich nicht von selbst, Tom123 schrieb, wer k.o. sei, könne an der Vorbereitung sparen. Unterrichtsvorbereitung gehört aber nunmal zu den originären Aufgaben einer Lehrkraft. Ich halte es für gewagt, öffentlich zu empfehlen, dass man nicht mehr vorbereiten soll, weil Sommerfeste und Projekttage anstehen. Mal ganz abgesehen davon, dass Projekte enorm viel Zeit kosten in der Vorbereitung. Und: Klausuren müssen immer korrigiert werden, wenn du es heute nicht machst, musst du es morgen nachholen.

    Außerdem geht es doch wieder am Problem vorbei.

    In HH, wo es ja den Versuch gibt, Arbeitszeiten festzulegen, wird die Unterrichtsstunde mit dem Zeitfaktor von etwa 1,75, also 105 Arbeitsminuten belegt.

    Für sonstige Aufgaben und Schnickschnack wird ein anderer Faktor ermittelt. Vorbereitung zu kürzen, um mehr Sommerfest zu schaffen ist sicher nicht offiziell abgesegnet, sondern in die Planung fließen bereits soundsoviele Stunden ein. Das Sommerfest ist also bereits abgedeckt, zumindest durch die Vollzeitkräfte...

    ...

    Sorry, aber ich habe das Gefühl, dass irgendwelche schlechten Erfahrungen hier auf mich/uns projektierst.

    Ich projiziere nicht nur, ich sage ganz klar und deutlich, dass an anderen Schule dieselben Probleme auftreten, wie ich es auch erlebt habe: Missgünstige Kolleg*innen, die finden, Teilzeit sei abgegolten, wenn die Unterrichtszeit reduziert ist.

    Zur Frage, die du noch gefunden hast sage ich nichts, dir ist selbst klar, dass das eine rhetorische war.

    Was sollen solche Angriffe? Gymshark hat doch nur berechtigterweise darauf hingewiesen, dass die Aussagen nicht zu einander passen. Ist das jetzt auch verboten?

    Wer schreibt was von Verbot und wieso auch, wurde dir was verboten?

    Anna-Lisa schreibt ausführlich über die Bedingungen an ihrer Schule, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, an welcher Stelle es Entlastung für sie als TZ-Kraft bedürfe.

    Je mehr sie erklärt, desto mehr schreibt ihr (männlich, kinderlos), was ihre Schule falsch macht, ihre Schulleitung, ihr Kollegium und sie selbst.

    Dabei hat sie nie nach Tips gefragt oder habe ich das überlesen?

    ...Ich würde sogar behaupten, dass viele in Teilzeit die gewonnen Zeit nutzen, um ihren Unterricht besser vorzubereiten etc.. Da wo die Vollzeitkraft einen Strich zieht und sagt: "Ich kann nicht mehr" nutzt die Teilzeitkraft ihrer Teilzeit. Das ist natürlich keineswegs Sinn der Sache und nicht in Ordnung. Es zeigt aber, wo das Problem liegt.

    ...

    Und wieder schiebst du das Problem zu den Kolleginnen. Dieses Mal mit einer Behauptung, die zudem fragwürdig ist: Unterricht vorzubereiten ist eine der wenigen Tätigkeiten, die teilbar ist. Zu suggerieren, dass VZ-Kolleginnen an der Vorbereitung sparen sollen, wenn sie k.o. sind, ist m.E. Aufruf zu einem Dienstvergehen.

    Und das Problem ist leider an den meisten Schulen. Dazu kommen noch meine Lieblingskollegen: Uns Lehrkräften geht es doch so gut. Gucke mal in die freie Wirtschaft. Die machen viel mehr an unbezahlten Überstunden ...

    Dann hat man auch keine Chance was zu ändern.

    Du redest hier seit 35 Seiten davon, dass andere Schulen bloß nicht gut genug organisieren und wenn sie das täten, müssten alle nicht mehr so viel arbeiten.

    Es geht aber immer noch um Familienfreundlichkeit in diesem Faden und um Teilzeit.

    Solange du nicht einmal zugibst, dass Teilzeitkräfte nur anteilig Aufgaben bekommen dürfen, solange wird dir hier widersprochen werden. Denn was auch immer andere Schulleiter planen: Teilzeit bleibt Teilzeit.

    Davon abgesehen, wenn du über Überlastungsanzeigen reden willst: die sind in erster Linie dafür gedacht, wenn Kolleg*innen über die Maßen strapaziert werden und Gefahr für eigene Gesundheit oder die von SuS besteht. Das wird sofort an die Schulleitung gegeben mit dem Auftrag, Abhilfe zu schaffen. Da ändert sich nichts am System, sondern du hast das auf dem Tisch und musst dir was einfallen lassen.

    Man sollte immer vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht.

    Sowas wie "Elterninformationsabend WP Fächer" könnte meiner Meinung nach entfallen. Es reicht, einen Infozettel an die Eltern herauszugeben. Nichts ist an WP Fächern so komplex, dass es dafür extra einen Informationsabend braucht.

    Und ob es die DB WP Wahl wirklich braucht? Die WP-Wahl findet doch jedes Jahr statt - was muss da jedes Jahr aufs Neue besprochen werden? Man legt einmal die grundlegende Vorgehensweise fest und dann gilt diese, ehe äußere Umstände Vetänderungen nötig machen.

    Warum braucht es Projekttage + Schulfest im selben Monat? Es sollte sich auf eine Option fokussiert werden.

    Die ZAA-Vorbereitung würde ich in die Lehrer- oder Fachkonferenz integrieren.

    Du bist aber nicht Schulleiter eines großen Gymnasiums. Was du würdest, ist also reine Spekulation.

    Die ganze Diskussion hier lässt mich darauf schließen, dass nicht nur in unserem Kollegium bestimmte Prozesse schief laufen.

    Nein, Recht auf weniger Konferenzen einklagen können die Vollzeitkräfte gerne tun oder Menschen in der Schulleitung wie Tom123, der selbst die Vorgaben "von oben" als zwingend bezeichnet hat. Wenn diese Leute noch Kapazitäten haben, können sie alles Mögliche tun, das ist aber nicht der Punkt.

    Der Punkt ist, immer noch, dass Teilzeitkräfte anteilig entlastet werden müssen, as simple as that.

    Dadurch, dass einzelne das nicht wahrhaben wollen, wird es aber nicht in die Praxis umgesetzt. Missgünstige Menschen sorgen dafür, dass andere nicht nur nicht zu ihren Rechten kommen, sondern reden ihnen auch noch ein schlechtes Gewissen ein.

    ... und ein Kollegium hat, dass das mit sich machen lässt.

    Und einen Schulleiter der einem erklärt, dass der Weg nicht zur Arbeitszeit zählt. Und dass man mal schneller vorbereiten soll. Und dass Konferenzen nicht viel Zeit kosten. Und dass die Vorgaben leider von anderen gemacht werden. Und dass man selber auch gerne länger frühstücken würde.

    Ich verstehe es so: der/die TE ist Beamter auf Probe. Nach 2 Jahren o.ä. hat man sich im Idealfall bewährt, es gibt eine Lehrprobe, Beurteilung und dann ist man Beamter auf Lebenszeit. Das kann verlängert werden, wenn die Schulleitung was zu kritteln hat. Im Falle der TE war sie kaum anwesend wegen 2 Schwangerschaften, weswegen der SL verhalten war. Spätestens nach 5 Jahren muss die TE in Bayern aber auf Lebenszeit verbeamtet werden, es sei denn, sie verhält sich strafbar oder unmöglich. DANN wird sie wohl auch niemand anders anstellen. Wegen einem Hinweis auf nicht genehme Leistungskontrolle aber sicher nicht. So dachte ich, vielleicht erzähle ich aber auch Quatsch.

    ...

    Außerdem ist ja gar nicht geklärt, ob der Threadersteller überhaupt verbeamtet ist (okay, ist wahrscheinlich wegen Verlängerung) - ...

    oh doch, da wird man nicht in Watte gepackt. Klar ist das alles andere als selbstbestimmt, aber ist für so jemanden sicher zuträglich.

    In Watte nicht, aber man muss nicht selbst Entscheidungen treffen, das ist ja das Wesen von strengen Hierarchien. Und kochen usw. muss man auch nicht, oder meinst du sowas wie Klamotten auf A4 falten?

    Also ich bin in bayern und soweit ich weiß is da auch das Wort des SL das letzte.

    Hauptargument waren hald die Leistungsnachweise und eine bessere Ausrichtung nach Lehrplan Plus. Fachlich daher in der Kritik

    Kritik heißt doch nicht, dass du zu irgendwas nicht in der Lage bist. Leistungskontrollen kann man überarbeiten und den Lehrplan lesen. Was denkst du denn, was dein Schulleiter erwartet? Du hast jetzt wie lange 6 Stunden die Woche gearbeitet?

    aber
    1. Es gibt sehr viele ohne Abschluss, die Vertretungsverträge erhalten.
    2. Die Probezeit NICHT zu bestehen (also nachweislich nicht qualifiziert - trotz Abschluss. Und wie schon hier geschrieben, es muss echt was passieren, dass das geschieht), und dann noch einen Vertrag, ob befristet oder nicht? Es geht ja um die fachliche Eignung und nicht um die Eignung als Beamt*in.

    Die TE schrieb doch, dass die Kritik in der Qualität einer Leistungskontrolle lag. Wenn sie die erste Lehrerin sein sollte, die deswegen nicht verbeamtet wird, sollte sie sich als Angestellte zumindest neu bewerben können oder nicht?

    Edit:

    Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit

    1Ein Beamtenverhältnis auf Probe ist spätestens nach fünf Jahren in ein solches auf Lebenszeit umzuwandeln, wenn der Beamte oder die Beamtin die beamtenrechtlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt. 2Zeiten einer Beurlaubung ohne Dienstbezüge gelten nicht als Probezeit.

    In dem anderen Beitrag steht auch nichts Genaueres. Du schriebst, dass es irgendwelche Kritik gab, dass du gerne hören würdest, was andere irgendwo mal erlebt haben aber gleichzeitig, dass nicht spekuliert werden soll. Offenbar passiert es nicht, dass die Probezeit nicht bestanden wird, weil ein Test nicht schön genug war o.ä.

    Du wirst also aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwann auf Lebenszeit verbeamtet werden. Im Moment hast du offenbar kaum Berufserfahrung, das gibt sich ja dann.

    Falls du wider Erwarten als erste und einzige Lehrkraft die Verbeamtung nichts werden sollte, kannst du als Angestellte arbeiten.

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