Ich kann zumindest für Englisch schon nachvollziehen, was meine Vorredner sagen. Natürlich sind die Themen als solche (Globalisierung, Postkolonialismus, Diversität …) Themen, die alle betreffen und selbstverständlich in die Schule gehören. Aber die Textauswahl sowohl in den Schulbüchern als auch in den Prüfungen ist politisch auffällig einseitig. Zufällig deckt sie sich meist mit meiner persönlichen Meinung, aber gerade deshalb muss ich immer wieder darauf achten, auch andere, konservativere Stimmen zu Wort kommen zu lassen, da der Unterricht ansonsten überhaupt nicht ausgewogen wäre.
Hallo Kairos, Kris hatte gestern schon mal gefragt, mich würde das auch interessieren: Was für konservative Positionen musst du extra kopieren, die nicht im Buch vertreten sind? Derart "Manche Menschen finden Schwulenehe abstoßend", oder wie muss man sich das vorstellen?
Also abgesehen davon, dass Schule natürlich kontrovers diskutieren soll und ich hoffe, dass Lehrkräfte nicht ausschließlich mit Schulbuch unterrichten, interessiert mich, wie etwa Postkolonialismus oder Klimawandel, die überhaupt erst seit wenigen Jahren Thema sind, zu einseitig beleuchtet werden.
Moment, mir fällt gerade ein, wie wir vor 35 Jahren gelernt haben, dass Flüsse zu begradigen um die Schifffahrt zu fördern eine ganz schlechte Idee für Flüsse, Ökosystem und Hochwasser ist. Was heutige Politiker nicht daran hindert, bei akutem Wassermangel vom weiteren Ausbaggern zu schwadronieren...