Beiträge von Quittengelee

    Ja, das angebliche Märchen der so korrekturfreudigen Lehrkraft, dass sie überall Herzchen malt. Ernsthaft?

    Du unterrichtest Französisch, auch wohl in der Oberstufe, aber wenn du dir sagst "10 Minuten", dann klappt es auch?
    Keine Textanalyse / Keine Textproduktion mit vielen Fehlern? Keine Verbesserungen? Keine Kommentare? Nur Lückentexte?

    Tâches à choix multiples? Deswegen kommt der Kollege auch nicht in Versuchung, Herzchen zu malen.

    ... Wenn Du sachlich etwas beitragen möchtest, dann tue es doch. Dann schreibe konkret, das oder das kann man so oder so besser machen...


    Gerne doch. Setzt euch zusammen und überlegt gemeinsam, welche Aufgaben wirklich unteilbar sind, welche nicht und welche der unteilbaren und der teilbaren durch Weglassen oder Verteilen teilbarer Aufgaben ausgeglichen werden können.

    Beispiele:

    - Die Klassenlehrkraft mit 50% soll möglichst eine stellv. Klassenleitung an die Seite bekommen, die möglichst auch einige Stunden in der Kasse hat und die Hälfte (oder entsprechend) der Elternarbeit übernimmt. Und zwar offiziell, also nicht, wenn sie extra darum gebeten wird und Lust hat.

    - die Lehekraft mit 75 % könnte nur 3 von 4 Ganztagesausflügen organisieren, oder wenn sie mit ihrer Klasse 4 Ausflüge macht, dafür einen ausgewählten Unterrichtstag frei bekommen.

    - die Kollegin, die 80% bezahlt wird, soll auch nur 80% arbeiten. Also wenn jeden Monat ein Arbeitsgruppentreffen stattfindet, darf sie sich ganz offiziell bei 2 von 10 Treffen abmelden. Ohne schlechtes Gewissen und ohne extra Fragen zu müssen, lediglich rechtzeitig ankündigen.

    - der Kollege, der nur 25% bezahlt wird, soll auch nur 25% arbeiten. Wenn er also auf eine Klassenfahrt mitfährt, bekommt er (als Beamter) keinerlei Finanzausgleich. Er könnte dafür pro Tag der Fahrt nach der Klassenfahrt entsprechende Tage offiziell frei bekommen.

    - Da der 25%-Kollege natürlich auch bei Ausflügen und Sommerfesten und Klassenleitungsaufgaben entlastet werden muss, müssen für ihn alle Aufgaben entsprechend abgemindert werden. Möglichst einmal grundsätzlich in einem Konzept festlegen, dann kann man sich allzu viele Überlegungen jedes Jahr sparen. Die Feuerwehr wird jedes Jahr von allen 3. Klassen besucht und das Sportfest findet jeden Mai statt.

    Das bedarf der Planung, das bedarf aber vor allem erst mal des Bewusstseins, dass sowohl der 25%-Typ als auch die 80%-Kollegin seit Jahren lediglich weniger unterrichtet haben und sonst bei allem 100% verfügbar waren.

    Dies sind Beispiele, du musst also nicht aufzählen, warum das alles an deiner Schule nicht geht.

    Ich sitze mit SuS in der Pause in der Spielecke und baue an einem Bluebrixx-Set. Wir müssen einen Komplex auseinandernehmen und neu zusammensetzen, dann bricht es wieder auseinander. Ich meine so, wenn das jetzt nichts wird, nehme ich es mit heim und frage meinen Mann, der ist Lego-Experte.

    Am nächsten Tag neuer Versuch, fail, meint ein Kind: ja dann musst du es wohl mit nach Hause nehmen und deinen Papa fragen, ob er helfen kann :verliebt:

    ...

    Trotzdem entspricht es einfach meinem Gerechtigkektsgefühl, dass vor allem TZ Kräfte, die ja eben dafür zahlen, auch entsprechend entlastet werden.

    Mögen viele Menschen so wie du aus den richtigen Gründen Personalvertretung werden und so wie du mit Geduld, Einfühlungsvermögen, Freundlichkeit, Rechtskenntnis und diplomatischem Geschick die Belange aller Kolleginnen und Kollegen vertreten.

    WillG wird sich nun wohl nicht mehr melden, daher antworte ich dir darauf: es ist peinlich, wie du versuchst, persönlich zu werden. Du machst dich selbst lächerlich. Je mehr du schreibst, desto mehr diskreditierst du dich selbst. Und zwar zum wiederholten mal nicht, weil du irgendwem montags keine freie Stunde eintragen kannst, sondern weil du immer und immer wieder behauptest, dass es darum ginge.

    Etwas nicht zu verstehen ist okay, jeder hat andere Stärken. Diejenigen zu beleidigen versuchen, die die Geduld aufbringen, es einem wiederholt zu erklären, ist leider nur hohl.

    ...

    Zweitens bin ich laktoseintolerant! Habt ihr vielleicht mal daran gedacht?

    Oh, Entschuldigung, nein, daran haben wir nicht gedacht! Soll jemand tolerantes Eis in einer anderen Eisdiele besorgen oder möchtest du in eine andere, bessere Welt umsiedeln, wo es Löffel gibt? Womit wäre dir am meisten geholfen?

    Also ehrlich, eure Vorschläge sind nicht hilfreich und realitätsfern.

    Das stimmt, wir haben einfach noch nicht so viel Eiserfahrung. Du könntest dir ein besseres Forum suchen, wo sich richtige Eisauskennerinnen treffen. Denn, *Achtung Triggerwarnung* hier gibt es tatsächlich Menschen, die essen lieber

    Spoiler anzeigen

    Vanilleeis :fluester:

    ...

    Übrigens ist an Grundschulen mit Unterversorgung, was in Nds. momentan auf die meisten Schulen zutrifft, auch schwierig andere Ausgleiche zu gewähren. ...


    Es ist unglaublich, du redest und redest einfach weiter, als hätte es hier keine Diskussion gegeben. Es ist deine verdammte PFLICHT, für Ausgleich zu sorgen. Ob du das für unmöglich hältst, aka "wollen", oder nicht ist egal. Theoretisch.

    Praktisch ist mir leider klar, wo keine Klägerin ist, da keine Richterin und der Laden läuft immer heiter weiter. Nicht auf dem Rücken der beiden VZ-Kräfte freilich sondern auf den anderen 18, die jede Woche anteilig mehr machen.

    Wenn ich sehe, mit welcher Vehemenz hier die Schlechterstellung von TZ-Lehrkräften verteidigt wird, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie eine Arbeitszeiterfassung gelenkt / beschönigt / sabotiert werden würde.

    Die letzte AZ-Erfassung durch den Freistaat SN hat ja kürzlich wieder mal ergeben, dass insbesondere Schulleitungen und Teilzeitkräfte zu viel arbeiten.

    Da muss man als Arbeitgeber praktischerweise gar nichts sabotieren, solange man Personen beschäftigt, die das Unterwandern der Rechte der Beschäftigten direkt selbst übernehmen.

    Ich finde den Ansatz, dass Kollegen (m/w/d) mit besonderen Bedürfnissen (kleine Kinder, zu pflegende Angehörige, Lehramtsanwärter (m/w/d)) ein Zugeständnis erhalten (z.B. an Tag X frei, erst ab Stunde Y oder nur bis Stunde Z) und im Gegenzug selbst ein Zugeständnis anbieten (also irgendeine Sache übernehmen, die innerhalb des Kollegiums eher unbeliebt ist), gut und das sollte auch trotz der zuvor genannten (berechtigten) Herausforderungen bei der Stundenplanung umsetzbar sein.

    Verstehst du eigentlich irgendwas in diesem Gespräch?

    Tom123 , du redest dich um Kopf und Kragen. Wenn die Schwimmhallenzeiten feststehen, muss die Schwimmlehrkraft um 8 da sein. Und nun? Wenn sie Teilzeit arbeitet braucht sie angemessene Entlastung. Du machst es dir zu einfach, wenn du mit den Schultern zuckst und sagst, dass das leider alles nicht geht.

    Es geht überhaupt nicht um Wunschstundenpläne, sondern darum, dass die außerunterrichtliche Arbeit ANTEILIG vergeben wird, zwingend stattfindende Ganztagesvernstaltungen woanders entlastet werden. Und wenn ihr euch darum nicht schert, dann wollt ihr nicht, das hat nichts mit können zu tun.

    Und den Hinweis aufs Grundgesetz hast du ins Lächerliche gezogen, WillG hat nirgends geschrieben, dass im Grundgesetz steht, dass Frau Müller erst um 9 kommen darf.

    Deswegen bekommen sie den Hinweis, daass sich die Note vielleicht noch zum Guten ändert. Wenn ich beim Nachgucken den Eindruck habe, dass mit einer Aufgabe etwas nicht stimmt.

    Das geht m.E. gar nicht. Wozu auch dieses Durcheinander? Die Noten gibt's, wenn alles korrigiert ist. Sonst haben die SuS zu Recht das Gefühl, als sei Notengebung willkürlich.

    Straßenbahn ist ein guter Indikator für Großstadt, finde ich, unter "ländlich" hätte ich alles verbucht, wo man Viehzucht und Ackerbau betreibt...


    ...Kann man davon ausgehen, dass ländliche Gesamtschulen eine verhaltensunauffälligere Schülerschaft hat? ...

    Genau umgekehrt, würde ich sagen, da wo es Stadtviertel gibt, gibt es auch Einzugsgebiete und wo es Einzugsgebiete gibt, gibt es Schulen mit überwiegend so oder so lebenden Familien.

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