Gut. Diese Risiken haben dann auch zumindest alle Erzieherinnen.
Welche Risiken? Eine Klasse zu übergeben ist ein anderer Aufwand als eine Kindergartengruppe.
Oder meinst du das Infektionsrisiko? Ja klar, noch viel mehr:
https://www.gew.de/gesundheit/ges…n-erzieherinnen
Gesundheitsschutz bei schwangeren Erzieherinnen
Stand 26.11.2024: Schwangerschaft ...
Bei Bekanntwerden der Schwangerschaft muss der Arbeitgeber nach § 10 MuSchG rechtzeitig eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, um alle Risiken für die Schwangere oder das Kind abzuschätzen und ggfs. rechtzeitig Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Aufsichtsbehörden unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter zu benachrichtigen (§ 27 Abs. 1 MuSchG). Solange die serologische Blutuntersuchung nicht ergeben hat, dass die Erzieherin über ausreichenden Immunschutz verfügt, darf sie nicht im Kinderdienst tätig sein. Das heißt, der Arbeitgeber muss sofort nachdem ihm die Schwangerschaft bekannt wird, ein Tätigkeitsverbot mit Kindern aussprechen. Ergibt die Blutuntersuchung eine nicht ausreichende Immunität sind je nach Krankheit unterschiedliche Maßnahmen einzuleiten.
Maßnahmen bei einem Beschäftigungsverbot
Bei einem Beschäftigungsverbot kann die betroffene Erzieherin in anderen zumutbaren Tätigkeitsbereichen eingesetzt werden, bei denen kein Infektionsrisiko besteht, z.B. in der Verwaltung..."
Und dann gibt es noch das individuelle Beschäftigungsverbot von der Ärztin, wenn man ein persönliches Risiko hat, viel liegen muss o.ä.
Ich verstehe ehrlich die Sorge nicht, dass irgend eine Mutter bevorteilt werden könnte. Misogynie? Eine Schwangerschaft ist ein verdammtes Gesundheitsrisiko, was denkst du, warum in Entwicklungsländern so viele Mütter und Säuglinge sterben? Das ist bei uns anders, WEIL es all diese Gesetze gibt.