Beiträge von Super112

    Folgendes Szenario an der Gesamtschule:

    Studienrat mit A13 Z erhält nach einer Revision das 1. Beförderungsamt A14.

    Er übernimmt eine Aufgabe, die in der Stellenausschreibung stand. Die ganze Diskussion um A13 für Alle interessiert ihn nur am Rande. Sein 1. Beförderungsamt bleibt ja unangetastet.

    Kollege Lehrer A12 hatte im selben Monat an der selben Gesamtschule ebenfalls eine Revision und erhält das 1. Beförderungsamt A13.

    Ihn interessiert A13 für Alle schon deutlich mehr. Sein 1. Beförderungsamt mit identischer Revision und ähnlicher Stellenausschreibung ist einfach ( aktuell) für die Tonne, da es keinerle Vorteile mehr gibt. Keine Entlastungsstunden, keine monitäre Höhergruppierung.

    Wenn eine Zulage käme, müsste die eigentlich ungefähr 400 Euro brutto sein. Denn das war damals ungefähr der Sprung von A12 zu A13.

    In der freien Wirtschaft suchst du dir dann auf mittefristige Sicht nen anderen Job. Wenn du gut bist und Qualifikationen hast, sollte das klappen.

    Als Beamter verarschen die dich mittlerweile nach Strich und Faden.

    Du machst Revisionen und reißt dir den Allerwertesten auf...und dann...ZACK! Wieder angeschmiert.

    Verfassungswidrige Besoldung, Arbeitszeit seit Ewigkeiten bei 41 Stunden, Weihnachtsgeld quasi weg, Urlaubsgeld weg, Mehrarbeit wird gar nicht oder nur teilweise gezahlt, 1. Beförderungsamt wird klammheimlich auf 0,000 Euro runtergefahren, Arbeitsbedingungen werden immer katastrophaler...! Gewalt gegen Lehrkräfte nimmt stetig zu...!

    Super! Nach über 22 Jahren im Lehrerdasein kann ich mir nix anderes suchen...

    Darum geht es in diesem Thread auch eigentlich gar nicht.

    Es geht darum, dass man mit den Leuten im 1. Beförderungsamt umgeht, als wären unsere Urkunden für die Tonne!!!

    Habe aufgrund meiner Zusatzaufgaben, die beförderungswürdig ( A12 auf A13) waren, gefragt, ob ich nun Entlastungsstunden bekomme...

    Antwort: Nein! Das mit dem quasi Wegfall des Besoldungsabstands im Falle A12 auf 13 wäre im Verantwortungsbereich des Landes NRW. Die Schule gibt mir keine Entlastungsstunden, da ich ja immer noch als Lehrer im 1. Beförderungsamt gelte. Und da sind Entlastungsstunden zusätzlich ausgeschlossen.

    Es lebe das Beamtentum. In keiner Firma wird so mit Mitarbeitern umgegangen, die Verantwortung und Mehrarbeit auf sich nehmen.

    Das ganze Drama dauerte nur gute 15 Minuten...

    Ohne mich nur einmal untersucht zu haben, stand ich wieder draußen.

    Ggf werde ich das Ergebnis anfordern.

    Im Moment bin ich nur froh, dass es vorbei ist und dass meine Wiedereingliederung genehmigt wurde...


    VG

    Wenn der Amtsarzt sagt:

    Ich habe die Berichte sowieso nicht gelesen.

    Da bleiben sie tatsächlich mit vollen Bezügen so lange zu Hause?

    Sie haben wohl Angst, dass ich sie in den Ruhestand versetzen muss?

    Glauben und hoffen können sie in der Kirche!

    Wenn Sie nicht geboren worden wären, wäre uns das alles erspart geblieben!!!

    Wenn Sie in 6 Monaten inklusive der Wiedereingliederung nicht fit sind, dann überlege ich mir etwas für Sie!!

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    Nach einem schweren Unfall! Mit der ärztlichen Prognose wieder voll zu genesen??!!

    Das empfand ich als massive Bedrohung meines Jobs und als absolute Unverschämtheit!!

    Die Bezirksregierung hat nun meiner Wiedereingliederung zugestimmt.

    Vom Ergebnis der angeblichen amtsärztlichen Untersuchung habe ich bis heute nix erfahren!!

    Ich bin seit 22 Jahren Lehrer. Habe für die Bezirksregierung gearbeitet, bin Gutachter beim Ministerium, wurde befördert mit Übernahme der Aufgaben eines Teils der Schulleitungsaufgaben...

    Sowas hatte ich niemals erwartet.

    Absolute Frechheit!!

    Hab mir immer ein Bein für die Schule, die Schüler usw. ausgerissen. Einmal Pech gehabt, 4 Operationen im 13 Monaten.... und dann sowas?

    Ich weiß jetzt, was ich für mich ändern werde!!

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht, aber anders als du vermutlich meinst. Bei mir hat der Amtsarzt eine gesundheitliche Abklärung initiiert, für die ich ihm sehr dankbar bin.

    Meine Kollegen, die in ähnlichen Situationen wie dein Mann waren, haben nur gute Erfahrungen gemacht.

    Letztendlich muss man sich klar machen, dass Amtsärzte wie andere Behördenmitarbeiter auch sind. Wenn du etwas bestimmtes willst, dann briefst du sie entsprechend, indem du z.B. Arztberichte mitnimmst, die deine Position stützen und dem Amtsarzt es erleichtern in deinem Sinn zu entscheiden. Was er braucht, ist letztlich eine Rechtfertigung für seine Entscheidung. Daran kann man aktiv mitwirken.

    Es gibt immer solche und solche Amtsärzte.

    Ich habe denen, wie gewünscht, bis 4 Wochen vorm Termin alle geforderten Unterlagen und auch positive Prognosen zur Verfügung gestellt. Dann kam der Hammer, dass er diese Berichte " höchstens mal überflogen hat".

    Er gab mir weder die Hand beim Reinkommen, noch untersuchte er mich.

    Vorwürfe, Beleidigungen, Unterstellungen und Drohungen ließ er dann in 15 Minuten ab. Länger dauerte es nicht.

    Ich hatte einem schweren Unfall mit einigen Operationen zu überstehen. Also nix psychisches oder nix, was nicht wieder in Ordnung kommen würde.

    Das Verhalten war absolut unter aller Kanone.

    Grundsätzlich entscheidet die Bezirksregierung und nicht der Amtsarzt, was letztendlich mit dir passiert.

    Wenn es eine gute Prognose innerhalb der nächsten 6 Monate gibt, kann er deinem Mann aber nicht wirklich den Wiedereintritt verweigern oder ihn als teildienstfähig einstufen.

    Amtsarzttermin hat im Januar stattgefunden.

    Unmöglicher Arzt. Hatte weder die Arztberichte gelesen, die ich bis mitte Dezember einreichen musste, noch hat er mich untersucht oder wenigstens angeschaut.

    Nur Vorwürfe, Unterstellungen und Unverschämtheiten und Drohungen bezüglich einer Teildienstfähigkeit oder Pensionierung. Als ich dann sagte, dass eine 4. Operation im Februar folgen würde, war er vollkommen aus dem Häuschen vor Wut.

    Bis heute habe ich keine Rückmeldung erhalten.

    Habe dann nun das BEM-GESPRÄCH beantragt inklusive Wiedereingliederungsplan.

    Dieser wurde gestern von der Bezirksregierung so genehmigt .

    Wäre es anders gekommen, hätte ich meine Rechtschutzversicherung eingeschaltet und den Arzt verklagt.

    Ärzte aus dem Krankenhaus konnten nicht fassen, was der Amtsarzt sich da geleistet hat....! Sie haben empfohlen, den bei der Ärztekammer zu melden.

    VG

    Hunderttausende Beamte und Pensionäre können in den nächsten Monaten mit einem satten Lohn-Aufschlag rechnen! Nach Urteilen des Bundesverfassungsgerichts müssen Bund und Länder die Besoldung massiv anheben. Schleswig-Holsteins Finanzministerin Silke Schneider (59, Grüne) hat nun intern durchblicken lassen, was sie für die 90.000 Staatsdiener im Norden plant: Die sollen jährlich fast eine halbe Milliarde Euro mehr Lohn bzw. Pension erhalten.

    Betroffen sind Beamte mit kleinerem und mittlerem Gehalt (bis A10), z. B. Sekretärin, Polizeiobermeister. Aber auch Lehrer (ab A13) und Spitzenbeamte (B-Besoldung) können sich freuen. Sie sollen zunächst einen Nachschlag für 2025 und 2026 erhalten: je nach Besoldungsstufe 3000 bis 13.000 Euro, so die „Kieler Nachrichten“. Und künftig soll der Lohn entsprechend höher sein.

    „Wir haben die Besoldung nach festen Regeln neu berechnet“, so Schneider zu BILD. Das Verfassungsgericht habe klare Vorgaben gemacht. Hintergrund: Die Verfassungsrichter fordern in zwei Urteilen (von 2020 und 2025) u. a., dass Beamte insgesamt besser gestellt werden als Stütze-Empfänger und Mindestlohn-Bezieher. Heißt für Bund und Länder: Sie müssen Beamten mit kleinen Gehältern einen Aufschlag zahlen. Damit aber Staatsdiener in höheren Lohngruppen nicht benachteiligt werden, muss auch deren Lohn steigen. Folge: Geldregen für alle!

    Neben Schleswig-Holstein arbeiten auch andere Länder und die Bundesregierung an einem satten Lohn-Plus für Beamte. Ein Entwurf der damaligen Innenministerin Nancy Faeser (55, SPD) sah 2024 sogar bis zu 88.000 Euro Nachschlag für kinderreiche Bundesbeamte vor. Das Gesetz kam aber nie. Grund: das Ampel-Aus!

    Innenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) hat im Januar angekündigt, zügig einen neuen Entwurf zu erarbeiten. Der Beamtenbund macht Druck, dass der jetzt auch schnell kommt. Verbandschef Volker Geyer (60) zu BILD: „Ich bin zuversichtlich, dass die Bundesregierung bald einen Gesetzentwurf vorlegt – so wie der Bundesinnenminister es auf unserer Jahrestagung zugesagt hat.“

    https://m.bild.de/politik/inland…8f886114c78c4ff

    Es hat alles Vor-und Nachteile bezüglich der Fächerwahl.

    Beispiel Gesamtschule:

    Meine beiden Kinder in der Oberstufe, 11. und 13. er Jahrgang, haben permanent frei, Entfall usw!

    Und:

    Unterrichtest du zwei sogenannte Nebenfächer zum Beispiel an der Gesamtschule, bist du auch ganz schnell in der Sek 1 mal in ca. 10 Lerngruppen mit 30-33 Leuten eingesetzt.

    Jahrgang 5-10, inklusive aller Projekte, Exkursionen, Mappenkontrollen, Lernzielkontrollen, Referaten usw..! Dazu natürlich deutlich mehr SuS, die bewertet werden müssen, mehr Konferenzen, mehr Eltern,...Elternsprechtag...UND keine Entlastungsstunden.

    Ich habe ein Hauptfach und ein Nebenfach und kenne beide Seiten.

    Wenn du Hauptfächer unterrichtest, hast du ggf nur 5 oder 6 Lerngruppen.

    Musste nur mal gesagt werden. Es ist nicht so, dass du zum Beispiel mit Bio und Chemie oder Geschichte und Technik viel weniger zu tun hast.

    Genau so ist es.!!

    Das kann doch wohl nicht der Ernst sein. Normalerweise sollte das 1. Beförderungsamt für alle dann A14 sein. Dann muss eben das Gesetz oder die Laufbahnverordnung angepasst werden.

    Von mir aus als neues 1. Beförderungsamt für Sek 1 , A14 , im gehobenen Dienst.

    Kann doch theoretisch nicht so schwer sein. Aber praktisch äußert sich die Landesregierung nicht.

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