Aber darum ging es gar nicht, sondern darum, wie man denn in den Spiegel schauen könne, wenn man den Repekt vor der Leistungsüberprüfubg verloren habe. Insbesondere im Mündlichen kann die Schere sehr weit auseinandergehen, wer was wie bewertet. Wer etwas anderes behauptet lügt mMn.
Das liegt aber nicht an unüberwindbaren systeminhärenten Faktoren, sondern an unzureichend ausgeschärften Maßstäben.
In Schwubbelfächern mag das simmen, in Mathematik kann man in schriftlichen Prüfungen sehr eindeutig festlegen, welche Kompetenzen erreicht wurden.
Ich dachte, dass die Hauptaufgabe der Lehrkraft die Wissensvermittlung ist. Erst im zweiten Schritt kommt die Bewertung, die zurecht immer wieder in der Kritik steht.
Ich habe doch gar keine Abwägung zwischen diesen beiden Bereichen vorgenommen. Diesen Vergleich zwischen Bewertung und Wissensvermittlung hast DU dir herbeigesehnt.
Wenn es in meiner Macht stünde, dann würde ich es tun.
Klaro, weg mit den Noten. Dann kann man sich ein Zeugnis übrigens auch sparen, außer vielleicht mit nem lieben Text wo drin steht "Du schaffst das Studium schon". Da es Studienplätze aber nicht unbegrenzt gibt, wird das ganze Prüfungsprozedere dann an die Unis ausgelagert. Dort gibt es dann die A13-Stellen, denn die Aufgabe ist ja staatlich hoheitlich. Die Schulen sind dann pure "Wir haben alle den gleichen Applaus verdient, egal wer am fleißigsten ist"-Anstalten, wo man sicher niemanden im höheren Dienst benötigt.
Ich kann nur schwer hoffen, dass in deiner Macht nur wenig mehr steht als die Noten deiner Schülerinnen und Schüler. Und dass dies auch so bleibt.
. Aber ich spreche über dieses kontroverse Thema immer gern, finde ich tatsächlich interessant. Auch ein interessanter Beitrag zum Diskurs: