Könnt ihr evtl. Projektvorschläge von euren Schülern einholen?
Dann wüßtet ihr, wo ihr die Schwerpunkte legen könnt. Ich denke so in der Art, dass wenn 80% Sportprojekte wünschen, 10% Photografie und 10% Kochen, dass dann eben 8 Sportprojekte, 1 Fotoprojekt und 1 Kochprojekt anbietet.
Beiträge von SteffdA
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Nele, du bist Klasse!





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Und wenn nicht: Dann bedient das Konzept nur Lehrerinteressen und wird zu Recht abgewählt.
Wieso dürfen Lehrer kein Interesse an ordentlichen Arbeitsbedingungen haben? Und dienen ordentlich Arbeitsbedingungen für Lehrer nicht auch dazu, dass sie ihre Arbeit ordentlich machen können, also letztlich Schülern?@Silicium
Wer ist an einer Schule Kunde? Derjenige, der für die Dienstleistung zahlt (also das Land, welches die Lehrer bezahlt, der Kreis, der die "Produktionsmittel" bereitstellt)? Derjenige, der per Gesetz zwangsverdonnert wird, dahin zu gehen (Schüler)? Die Eltern?Grüße
Steffen -
Zitat
Ich ärgere mich jetzt aus einem konkreten Grund : Seit ca. 2 Jahren unterrichten wir in Lehrerräumen. Nun sollen bald Eltern, Schüler und Lehrer in einer Schulkonferenz darüber befinden, ob das Lehrerraumprinzip bestehen bleibt oder nicht. Die Schüler- und Elternvertretungen können mit einer 2-Drittelmehrheit darüber abstimmen.
Das finde ich auch ziemlich schräg. Könnt ihr nicht mit Hinweis auf die im GG garantierte pädagogische Freiheit dieses Lehrerraumprinzip beibehalten?Grüße
Steffen -
Bier- oder Weinherstellung.
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Geh mal nach Utah und schau, wies dir da geht, wenn du keiner christlichen Religionsgemeinschaft angehörst.
Der gesellschaftliche Druck in punkto Religiösität ist doch in den USA DEUTLICH höher als hier. Und das hat auch einen hohen Einfluss auf das angeblich auch so laizistische Schulsystem. Da werden Schüler/innen vom Prom/der Graduation ausgeschlossen, weil sie homosexuell sind und ihre Partner mitbringen möchten. Ich möchte mal sehen, was passieren würde, wenn eine deutsche Schule das täte. Nicht mal eine katholische Schule würde vor Gericht damit durchkommen!
1. Utah != z.B. San Francisco != Gesamt-USA
2. Sicher ist ein Einzelfall kein Beweis für Plattenspielers Behauptungen.
3. Der von dir beschriebene Zustand ist in jedem Fall kritikwürdig, aber sicher nicht auf einen säkularen Staat zurückzuführen.Und hier scheinen ja einige anzunehmen, dass die Abschaffung von Religionsunterricht/Einführung von verpflichtendem Ethikunterricht die Gesellschaft gleich toleranter und auch noch neugieriger auf Wissenschaft macht.
Nein, das hat hier niemand behauptet! Es geht um die tatsächliche Trennung von Staat und Kirche, weltanschauliche Neutralität staatlicher Einrichtungen um Nicht-Vereinnahmung für eine bestimmte Religion, um nicht-zulassen der Erlangung von Machtpositionen durch eine Religion. Kurz, es geht um Freiheit. Das heißt nicht, dass andere Ideologien, insbesondere radikale, egal welcher Ecke, nicht gefährlich wären für eine freie, pluralistische Gesellschaft.
Nicht-missionierender Religionsunterricht indoktriniert nicht, sondern informiert und schafft damit eine Basis für eine freie Entscheidung für eine Religion, oder eben keine.Grüße
Steffen -
Sagt mal, ihr kennt doch alle die Situation in den USA, oder? Wem diese Situation bekannt ist, der kann doch nicht mehr automatisch davon ausgehen, dass eine säkulare Gesellschaft zu echter religiöser Wahlfreiheit führt....
Worauf genau spielst du an?
Im übrigen, automatisch geht in Gesellschaft gar nichts, das wird immer von konkret handelnden Menschen ausgestaltet.Grüße
Steffen -
Es gibt 'nen Film zu Luther, da sollten sich genug Szenen finden lassen, die sowas zeigen.
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Zitat
Aber man kann sich auch ganz einfach selbst fragen, ob man wirklich in einer sogenannten säkularen Gesellschaft leben möchte ...
Ja, will ich! Säkulare Gesellschaft heißt ja nicht Gesellschaft ohne Religion, es bedeutet die Trennung von Staat und Kirche.
Wer seine Religion leben will, soll das tun, aber daraus keine Machtansprüche ableiten um eben seine Religion allen anderen aufzudrücken.ZitatMit all den Konsequenzen, die sich daraus ergeben: Verfall moralischer Werte, Materialismus und Konsumismus, Egoismus, Aufkommen von ideologischen "Ersatzreligionen" etc.
In welcher säkuaren Gesellschaft war das bisher so und wie konkret hat sich das geäußert?
Und wo ziehst du die Grenze zwischen Religion und "Ersatzreligion"? Liest so ein bisschen wie: Alle der eigenen Gruppe/Religion Zugehörigen sind die Guten, alle anderen die Bösen.
Da nehme ich die Relativierung religiöser Werte gerne in Kauf für eine pluralistische und freie Gesellschaft.Grüße
Steffen -
Evtl. Szenen aus Historienfilmen zu dieser Zeit?
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Und das tut den Kindern und der Gemeinschaft nachgewiesenermaßen gut.
Hast du dazu belastbare Quellen? -
Zitat
...wie wichtig es für eine tragfähige religiöse Basis und gelungene Gottesbeziehung die religiöse Erziehung während Kindheit und Jugend ist?
Also geht es doch um Indoktrination! Oder warum sonst sollten Jugendliche sich mit 14 Jahren (ich glaube das ist die Altersgrenze) nicht frei entscheiden können ob und welcher Religion sie angehören wollen?Zum missionierenden Religionsunterricht:
Wenn er nicht so missionierend ist, wie in einigen Beiträgen behauptet, warum müssen Religionslehrer der entsprechenden Konfession angehören und durch die jeweilige Kirche genehmigt sein? Warum kann ein Atheist, der sich im Rahmen eines Studiums wissenschaftlich mit Religion(en) auseinandergesetzt hat kein Religionslehrer sein? Geht es also doch nicht nur um die Darstellung der jeweiligen Religion, sondern um Transfer von Glaubensinhalten, Verhaltensweisen um die Schüler so im Sinne der jeweiligen Religion zu prägen?
Das macht auf mich sehr den Eindruck als würde ein PoWi-Lehrer immer das jeweils aktuelle Parteibuch tragen müssen.Grüße
Steffen -
"jetzt, wo" ist Ausdruck des allumfassenden Raum-Zeit-Kontinuums.

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Zitat
Und dann sehe ich die kleinen Kinder in der Grundschule und dass sie qua Gesetz dazu verurteilt sind, in den Jahren, in denen sie am prägbarsten sind, schon auf den Weg in Richtung Aberglaube und Irrationalität gesetzt zu werden.
Ich denke, das ist Absicht. Immerhin hält man sie so davon ab, später zu viele zu unbequeme Fragen zu stellen.Zitat... dann müsste man zunächst erst einmal das Grundgesetz Deutschlands ändern ...
Das müsste man nicht. Ein vergleichender, statt missionierender Religionsunterricht würde schon reichen.ZitatEin KInder-Religionslied von Margret Birkenfeld:
Fürchterliches Gesülze mit absolutem Wahrheitsanspruch.
Gut geeignet zur (füh-)kindlichen Indoktrination.Grüße
Steffen -
Na wart' mal ab, bis sich die Vertreter der rein phänomenologischen Betrachtungsweise(n) der Welt hier zu Wort melden.
Zitat"Das wichtigste Buch der Erde"
Was ist das denn? -
ich würde Inhalt von Zeitpunkt trennen.
Also Lerneinheiten zu den verschiedenen Themen planen mit Stundenumfang und Verteilung auf Unterrichtsstunden.
Anschließend kannst du z.B. mit einem Kalender(-programm) die Zuordnung zu den konkreten Tagen/Studen/Wochen im jeweiligen Schuljahr machen.
Wenn die z.B. Outlook nimmst, kannst du die einzelnen Termine recht komfortabel hin- und herschieben etc..Grüße
Steffen -
Wenn alle Entscheidungen getroffen sind: "... wir müssen das aber noch pädagogisch diskutieren..". :-))))))
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Ich denke, ja, würde das aber kurz halten.
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Du hast 7 Spiele aufgezählt, sie alle in einem Referat didaktisch zu analysieren halte ich für stark überzogen.
Entscheide dich für je ein Aufwärm- und Abkühlspiel und analysiere diese im Detail und begründe, warum du genau diese Spiele ausgewählt hast (keine Geräte erforderlich, einfach machbar durch die Schüler, unkomplizierte Aufsicht für den Lehrer etc.).
Zum Abschluß kannst du ja dann noch die anderen Spiele aufzählen und evtl. ein Handout mit einer Tabelle ausgeben, die die Vor- und Nachteile dieser Spiele kurz zusammenfasst.Grüße
Steffen -
Nein! Informatiker müssen hinreichend faul sein, deshalb programmieren sie auch Maschinen, die ihnen die Arbeit machen.
Lehrer erfinden unter verschiedenen Vorwänden das Rad stetig neu.
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