Beiträge von SteffdA

    Der Punkt ist doch die Rosinenpickerei.

    Den einen gesteht man eine Kopfbedeckung aus religiösen/weltanschaulichen Gründen zu, den anderen spricht man eine Religion/Weltanschauung, die eine Kopfbedeckung vorschreibt, ab.

    Und ja, ich schreibe hier bewußt auch Weltanschauung, weil wir im GG eben auch eine Weltanschauungsfreiheit garantiert haben.

    Wenn mir meine Weltanschauung gebietet, meine Platte mit 'nem Hut zu bedecken, dann will ich die genauso wahrnehmen können, wie das eben jene, die ihr Begehren mit religösen Anschauungen begründen.

    Und ja, man auch sagen es gehört sich nicht, in geschlossenen Räumen Kopfbedeckung zu tragen, quasi als Benimmregel. Aber dann gilt die eben auch für alle.

    Wo würdest du die Marken- oder ''Noname''-Mütze einordnen, die im Winter primär zum Wärmen der Ohren und des Kopfes fungiert, aber von der jeweiligen Schülerin oder des jeweiligen Schülers nicht abgesetzt werde möchte?

    Im Zweifel als persönliche Marotte. Aber so sehe ich als Atheist religiöse einstellungen bei anderen Menschen auch oft. So what?

    Dann sollen sie diese religiösen Ansichten begründen, am Besten mit Textverweise.

    Also erstmal haben wir in diesesem Land Religions- und meinungsfreiheit als Grundrecht garantiert. Um das in Anspruch zu nehmen muss niemand überhaupt was begründen.

    Zusätzlich kannst du auch aus dem Grundgesetz zitieren: Da das Tragen eines Kopftuches Ausdruck der persönlichen Identität der Mädchen und Frauen ist und die persönliche Identität als Teilbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gilt, genießt sie den Schutz von Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG.

    Und die o.g. Artikel gelten für Jungs/Männer/* nicht?

    Ich zitiere mich mal selbst:

    Bei der Diskussion um Inklusion fehlt mir aber immer noch die Berücksichtigung von Art und Grad der Behinderung. Es mir das immer sehr der Eindruck erweckt jeder könne alles.


    Es fehlt eine Aufstellung von Art und Grad der behinderung sowie eine Zuordnung des medizinischen/pflegerischen/sozialpädagogischen/pädagogischen etc. Förderbedarfs. Und erst dann kann man m.M.n. sich überhaupt Gedanken dazu machen, was als Inklusion in den verschiedenen Schulformen machbar ist, in welchen Settings mit welcher Unterstützung der Lehrer/Schüler und wo das eben auch nicht möglich ist und eine gesonderte Einrichtung die beste Förderung bieten kann.

    Man darf heute scheinbar keine Empfindung mehr haben, die die Gefühle anderer verletzen...

    Ich frage mich wie sowas überhaupt gehen soll. Also wie kann meine Empfindung ein Gefühle einer anderen Person verletzen? Wie kann man überhaupt ein Gefühl verletzen? Kann man Hass verletzen?

    Ich habe da oft sehr den Eindruck, dass da irgendwelche Psycho-Animositäten ausgebreitet/behauptet werden, um sich einer inhaltlichen Diskussion zu entziehen.

    Oder bedeutet der Job des Lehrers wirklich, dass man in der Lage sein muss, alle möglichen Inhalte an alle möglichen Altersstufen mit allen möglichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen zu unterrichten?

    Es gibt nicht umsonstfür verschiedene Entwicklungsstände verschiedene Pädagogiken (kann man das so sagen?). Und unterschiedliche Entwicklungsstände korrelieren nunmal sehr häufig mit bestimmten Lebensaltern.

    Statt Logarithmus, Oxoniumion, Reaktion und Unterschied saure Lösung und Säure, "färbten Säuren Indikator rot" (4 Fehler/Ungenauigkeiten in 4 Worten).

    Das setzt aber voraus, dass der Logarithmus zeitnah vorher im Matheunterricht behandelt auch eine grundlegende Handhabungssicherheit im Umgang damit erreicht wurde. War das der Fall?

    Wenn also jemand behauptet, dass die überwiegende Mehrheit der Zuwanderer, erstens ein niedriges Bildungsnniveau hat bzw. als nicht mal alphabetisiert gilt, und zweitens die Mehrheit von diesen Migranten in Zukunft auf staatliche Hilfen angewiesen sein wird, dann stigmatisiert er.

    "Ein sehr großer Teil..." != "überwiegende Mehrheit" ..das solltest auch du klarkriegen.

    Denn woher will er wissen, dass diese Menschen sich nicht in den Arbeitsmarkt integrieren lassen werden? Kann er in die Zukunft sehen? Seine Vermutung basiert völlig auf seinem ideologischen (rechten) Hintergrund.

    Um eben genau dafür die entsprechenden Maßnahmen zielgruppengerecht zu ergreifen ist es zunächst mal nötig das Problem zu benennen. Nichts anderes hast mjisw getan.

    Deine o.g. Äußerung ist im Übrigen auch nichts weiter als eine Vermutung, basierend auf deinem ideologischen Hintergrund. Oder kannst du in die Zukunft sehen?

    Es wäre absurd, mit irgendwelchen Vorschlägen, die so oder so nicht umgesetzt werden, die Diskussion auf die falsche Bahn zu lenken.

    Also keine Diskussion erwünscht weil ein ein unerwünschtes Ergebnis folgen kann?

    Es ist doch von enormer Bedeutung, dass deutsche Kinder als Sprachvorbilder agieren.

    Es ist von enormer Bedeutung, dass alle (auch deutsche Kinder) die deutsche Sprache richtig lernen.

    Mir geht es in erster Linie um diesen Satz. Wie kann man Menschen mit Migrationshintergrund derartig stigmatisieren? Dann wäre es ja berechtigt, zu sagen, dass alle Deutsche Nazis seien und es auch bleiben werden.

    Wo findest du denn in diesem Satz eine Stigmatisierung? Und wo konkret nationalsozialistisches Gedankengut?

    Wenn das nicht rechter Mist ist, was sonst?

    Geht das auch bitte etwas weniger ideologisch und hasserfüllt? Eine Begründung warum du das für rechten Mist hältst wäre in der Diskussion auch nicht so schlecht. Das mit der Glaskugel funktioniert nämlich nicht.

    Hier habe ich mal einen Textauszug, der hervorheben soll, wie 1933 deine Ansichten sind:


    Elsy Hirtz de Bleiweiss berichtete über ihr Schulerlebnis als elfjähriges Mädchen:

    „Nach dem 30. Januar 1933 änderte sich der Ton in der Schule sofort. Mein damaliger Deutschlehrer, Dr. oder Herr Tod, schlug mir jeden Morgen mit einem Lineal auf die Hände und erklärte der Klasse, daß er das mit einer Jüdin machen muß, damit sie lernt, saubere Hände zu haben, da alle Juden eben von Natur aus schmutzig seien. (https://www.uni-frankfurt.de/51739034/Auszu…uelerinnen1.pdf S.46).

    Du unterstellst mjisw sie würde Menschen mit Migrationshintergrund tätlich angreifen eben weil man das mit diesen Menschen so macht?!?! Wie bist du denn drauf?

    Außerdem frage ich mich allen Ernstes, was sich diese Person vorstellt, wie mit geflüchteten Menschen aus Afghanistan umzugehen ist? Einfach Grenzen schließen? Wie gehe ich mit einem Land um, das jahrelang im Krieg ist?

    Dann mach doch mal ein paar tragfähige Vorschläge, so als Diskussionsgrundlage z.B..
    Mehr als Hass und Unterstellungen sind ja hier von dir bisher nicht rumgekommen.

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