Und wenn die Dänin beim Aufbau der Infrastruktur nicht weiß, dass sie damit später Prüfungen schreiben lassen will, muss sie sich auch nicht wundern, dass das gar nicht geht.
Deshalb dimensioniert man auch eine derartige Infrastruktur nicht nach dem, was ich jetzt brauche/tun will, sondern um Faktoren größer/leistungsfähiger, so dass es eben für zukünftige Anwendungen auch reicht. Dafür sind aber auch professionelle Entscheidungen nötig.
Beispiel:
In der Vergangenheit hatten wir an unserer Institution der irgendwelche Fritzbox-Accesspoints von zu Hause kannte, die waren günstig im Preis und "reichten" ja auch für die Institution. Das war am Ende nur Rumfrickelei mit den Dingern, weil die für unsere Anwendung gar nicht leistungsfähig genug waren. Nach seine Pensionierung haben wir jetzt ein Campus-WLAN. Das funktioniert eben auch entsprechend gut, wenn mehrere Klassen gleichzeitig im WLAN sind.
Das gleiche gilt für andere Hardware. So habe ich in "meinem" Raum 3 65''-Touch-Monitore, die separat mit einem Android-System laufen können, die aber auch quasi als ein Bildschirm an einem Computer laufen können. Dafür haben wir dann einen Intel Nuc angeschafft, der ursprünglich aus dem Gaming-Bereich kommt und leistungfähig genug ist 3 4k-Displays spontan zu betreiben. Die ursprüngliche Idee bei der Anschaffung war mal Pinwände zu ersetzen. Das hat sich wegen mangelnder Software nicht wirklich bewährt aber jetzt während Corona ist dies Konfiguration ein Segen für unsere Videokonferenzen.
Bei der IT-Infrastruktur muß man halt klotzen und nicht kleckern und ja, das kostet richtig Geld.