Beiträge von SteffdA

    Die Schule von Kind 1 hat das wohl jetzt installiert (laut Elternbrief) und Kind 1 hat einen Link bekommen, der auf einen Bereich der Schul-Website führt. Ist das BBB?

    Klicks doch einfach mal an, das beißt nicht.

    Also was ich eigentlich meinte, ist das eine Plattform/eine App, wo man sich einloggt oder einen Code eingibt (wie Jitsi, Zoom) oder wird das direkt jeweils in der Schule installiert (klang so im Elternbrief).

    BBB ist zunächst mal ein eigenständiges Videokonferenzsystem. Es ist eine Integration in Moodle und andere Systeme (z.B. Wordpress) möglich, dafür gibt es entsprechende Plugins die die Verbindung zum BBB-Server herstellen.

    BBB kann auch ohne eine derartige Integration betrieben werden. Dafür gibt es eine entsprechende Weboberfläche. Soweit ich weiß können dort Moderatoren Einladungslinks generieren und diese verschicken.

    Diese Formulierung lässt mich inzwischen erschaudern. Es braucht keine „maßgebliche Infektionstreiber“ oder „Hotspots“, als Argument gegen Schließungen ist das völlig untauglich.

    Alle Orte, an denen Leute Kontakt miteinander haben, lassen die Infektionen weiter gehen, wenn man Pech hat, ist ab und an mal ein Superspreader dabei, dann wird jeder beliebige Ort zum Hotspot, wenn viele Menschen da waren.

    Alle Orte an denen Leute Kontakt miteinander haben, lassen die Morde weiter gehen, wenn man Pech hat, ist ab und an mal ein Serienmörder dabei, dann wird jeder beliebige Ort zur Mordstätte, wenn viele Menschen da waren.

    Verhältnismäßigkeit und so?!?!

    Und ich finde solche Aussagen auch nicht besonders förderlich dabei, den Menschen die Impfung schmackhaft zu machen. Ich persönlich fühle mich nämlich schnell veräppelt, wenn man erst eine Argumentation als Pfui verteufelt und wenn es gerade passt, dann quasi die selben Argumente benutzt. Oder stehe ich völlig auf dem Schlauch?

    Nee, stehst du nicht. Das geht mir genau so. Fällt bei mir unter die Rubrik: Unredliche/unehrliche Argumentation/Komunikation um eine (vemeintlich) gute Sache voranzubringen.

    Die veröffentlichte Impfstrategie lässt halt auch eine zynische Interpretation zu.

    Im Augenblick wird die Hochrisikogruppe geimpft. Das sind pflegebedürftige Heimbewohner über 80. Und ja, es handelt sich um Menschen in der letzten Lebensphase, die meisten Menschen, die im hohen Alter zB einen Schlaganfall bekommen und in einem Heim gepflegt werden müssen, leben nicht mehr Jahrzehnt, sondern eher noch 3 Jahre. Das bedeutet: von 1000 Leuten, die ich heute Impfe, stirbt statistisch morgen einer. Mit oder ohne Impfung.

    Der Tod dieser Menschen hat nichts mit Corona zu tun und auch nicht mit er Impfung.

    D.h. die Impfung dieser Gruppe wird keinen statistischen Effekt zeigen?

    Oder muss dann einfach nicht mehr nach Impfnebenwirkungen (also die dann im Zusammenhang mit entsprechenden Vorerkrankungen/Risiken auftreten können) gesucht werden.

    Kennt Ihr das auch und wie geht Ihr damit um?

    Löst euch von eurem Kontrollwahn. Ihr habt (vielleicht) euren PC und eure Kamera/Mikrofon unter Kontrolle, aber weder die der anderen Videokonferenzteilnehmer noch die große Wolke dazwischen, die sich Internet nennt.

    Wir benutzen nunmal ein Tool zur Videokonferenz und das wiederum beinhaltet ja die Übermittlung von Bilddaten.

    Bilddaten müssen ja nicht Livestreams von Gesichtern sein.

    Ist aber nur was für ganz junge und fitte Lehrer...

    5. Gesundheitliche Voraussetzungen

    Die Nutzung der Pico Dienste erfolgt auf eigenes Risiko. Ein guter gesundheitlicher Allgemeinzustand ist in jedem Fall Grundvoraussetzung für die Nutzung der Pico Dienste. Sind Ihnen Vorerkrankungen bekannt, holen Sie bitte zunächst ärztlichen Rat ein, bevor Sie mit der Nutzung der Pico Dienste beginnen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie unter Herz-/Kreislauferkrankungen, Wirbelsäulen und/oder Gelenkprobleme, oder andere gesundheitliche Einschränkungen leiden, die ihre sportliche Leistungsfähigkeit einschränken. Bitte nutzen Sie die Pico Dienste nicht, wenn Sie z.B. erhebliche Schmerzen, allgemeines Unwohlsein, Kurzatmigkeit, Übelkeit oder Schwindel empfinden. Konsultieren Sie dann bitte ihren Arzt, bevor Sie mit Pico beginnen oder fortfahren.

    :zungeraus::zungeraus::zungeraus:

    Besonders schwer fällt es mir aktuell im Bereich Programmierung. Zwar kann ich die Programmierungen der SuS über Moodle einsammeln und mir anschauen, aber im Prinzip arbeiten die Lernenden im Hintergrund alle zusammen und ich sehe dort keine individuelle Leistung.

    Kann man die Schüler nicht auffordern den Prozeß, die Entscheidungen, Probleme und deren Lösung zu beschreiben, z.B anhand von Leitfrage o.ä.?

    Da sollte doch relativ schnell klar werden, ob es sich um eine Eigenleistung handelt.

    Man nimmt in deinem Beispiel an, dass in der Impfstoffgruppe auch 100 Personen infiziert worden wären, wären sie nicht geimpft worden.

    ...

    Das Problem liegt bei der Übertragung der Zahl der angenommenen Infektionen von der Kontrollgruppe auf die Impfgruppe, die natürlich nur eine Näherung darstellt.

    Aber genau dafür habe ich doch die Kontrollgruppe.

    In der Studie ist die Infektionsquote in der Impfgruppe ca. 95% niedriger. Stochastisch ergibt sich daraus ein Schutzniveau von etwa 90% bis 97%.

    Nee, nicht wirklich... (wobei, wenn ich falsch liege,bitte schreiben, da Folgende ist meine Sichtweise):

    zum Beispiel:

    Impfstoffgruppe: 5000

    Infektionen: 10

    Placebogruppe: 5000

    Infektionen: 100

    Daraus ergibt sich eine Impfstoffwirksamkeit von 90%.

    Tatsächlich sind 90 Personen der Impfstoffgruppe gegenüber der Placebogruppe nicht infiziert auf Grund des Impfstoffes.

    D.h. 90/5000*100% = 1,8% der Impfstoffgruppe sind durch den Impfstoff geschützt. Allerdings hätten sich auch 4900 aus irgendwelchen Gründen gar nicht erst infiziert (wie die Placebogruppe zeigt).

    Es werden also bei 90% Impfstoffwirksamkeit eben nicht 90% aller Geimpften vor einer Infektion geschützt. Das hängt eben auch von der absoluten Größe der getesteten Gruppen und von der absoluten Größe der Infizierten ab. Und genau das kommt eben in derartigen Veröffentlichungen nicht vor und führt m.E. zu Mißinterpretationen.

    Und du kannst davon ausgehen, dass die wissen, was sie tun und keine falschen Daten in einer Pressemitteilung rausgeben.

    Das habe ich auch nicht behauptet. Mir geht es um die Interpretation in dem Presseartikel ("Demnach schützt eine korrekt durchgeführte Impfung mit dem seit Dezember in der EU zugelassenen Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer 95 von 100 Personen davor, eine Covid-19-Erkrankung mit Symptomen zu entwickeln."). Die ist offensichtlich nicht richtig.

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