Beiträge von SteffdA

    "...zwei Zahlen nebeneinander..."

    Na wenn das die Bildungsstandards sind, dann muss man sich nicht mehr über fehlendes Mathe-Verständnis wundern.
    Nebeneinander kann ich beliebige Zahlen schreiben und die können dann, je nach Zahl, sowohl eine gerade, als auch eine ungerade Summe ergeben.
    Die Aufgabe ist also nicht eindeutig entscheidbar.
    Mit ein bisschen sprachlicher Genauigkeit würde da stehen: "...zwei aufeinander folgende Zahlen..." .

    Meine Frage ist jetzt: ist es in Klasse 5 in Ordnung/ üblich an dieser Stelle einfach nur zu sagen: es kommt alles dran, was in dem Schul(halb?)jahr behandelt wurde? Am Ende des Schuljahres? Ohne die Themen nochmal aufzuzählen?

    Was wäre nicht in Ordnung daran, von Schülern zu erwarte, in ihren Unterrichtsmitschriften nachzuschauen? Falls diese nicht existieren --> dumm gelaufen. Es sollte natürlich ab Anfang des Schuljahre bekannt sein, das Unterrichtsmitschriften anzufertigen sind.

    Alternativ, falls ihr eine E-Learning-Plattform habt, könnten eure Schüler ja auch dort nachschauen.

    "...fordern deshalb eine schärfere Gangart gegenüber den Lehrern."

    Also ich fordere eine schärfere Gangart gegenüber den Eltern, die ihre Gören nicht anständig erziehen und entsprechende Fortbildungen dazu.
    ...vorzugsweise in der letzten Ferienwoche der Sommerferien.

    Ansonsten würde ich ja generell mal wieder 'ne Fortbuldung machen, aber finde nicht wirklich eine, die mir Antworten auf meine dienstlichen Probleme gibt bzw. deren Inhalt ich nicht im Netz nachlesen kann.

    In Hessen sollen wir jetzt ein Portfolio zur Medienkompetenz führen. Ich frag' mich immer, ob ich da z.B. jeden Beitrag den ich hier im Lehrerforum schreibe oder lese jetzt noch schriftlich dokumentieren soll...

    Im kompetenzorientierten Unterricht wäre es eigentlich machbar, dass man sich nicht auf bestimmte Kulturen und Epochen festlegt.

    Nee, nicht wirklich. Fachkompetenz ist (sollte) auch teil kompetenzorientierten Unterichts. Warum wird die immer ausgeklammert?

    Warum das trotzdem gemacht wird ist ne gute Frage.

    Wie oben geschrieben: Weil Fachkompetenz dazu gehört.

    Ich frage mich z.B. ganz konkret: Muss ich mich um Cybermobbing per Whatsapp bei jüngeren Schülern als Lehrer kümmern, wo doch Whatsapp erst ab 16 ist?

    Warum sollterst du das? Es ist m.E. in erster Linie Sache der Eltern dafür zu sorgen, dass ihre Kinder Dinge nicht nutzen, die für sie nicht gedacht sind.

    Oder, mal naiv gefragt: Kann ich z.B. anbieten, auf der schulischen Lernplattform einen Chat und ein Forum einzurichten (wir verwenden Moodle, das gibts auch als App fürs Handy) und dann ggfs. hier auch im Streitfall zu schlichten,...

    Wenn du das machst, musst du auch dafür sorgen, dass diese Chats ausschließlich ...ich sag mal... "ordnungsgemäß" genutzt werden.
    D.h. du müsstest alle Chats deiner Schüler auch lesen.

    Willst du das wirklich?

    Ob solche Gründe vorliegen, muss allerdings behördlicherseits geprüft werden.

    Warum? In der DSGVO steht diesbezüglich (Vorliegen berchtigter Interessen) nichts von behördlicher Prüfung.

    Ansonsten halte ich es schon für ein berechtigtes Interesse unsere Schüler identifizieren zu können. Wir sollen schließich individuelle Bewertungen und rechtssichere Zertifikate ausgeben. Da sollte die persönliche Zuordnung mit entsprechender Zuverlässigkeit vorgenomen werden können.

    Ich habe geschrieben, dass meine Schwester „leider“ meine Trauzeugin ist. Ich habe sie nur auf Druck meiner Eltern gewählt,...

    Braucht man überhaupt noch Trauzeugen? Wenn nicht dann der vorgesehenen Person absagen, wenn doch, besten Freun/Freundin fragen. Das geht auch spontan während der Zeremonie.

    Nun ist es aber so, dass meine Mutter und Schwester sehr sauer und unheimlich enttäuscht sind, weil „nichts so läuft, wie sie es wollen“.

    Nun, es ist eure Hochzeit, nicht die deiner Mutter oder Schwester. D.h. ihr bestimmt was passiert und niemand sonst. Wenn das nicht genehm ist.... es gibt keine Pflicht zur Teilnahme.

    ...achso.... lasste euch nicht kirre machen und viel Erfolg noch bei den Vorbereitungen!

    Ich hingegen habe ja immer noch die Theorie, dass genau aus dem Grund, dass der durchschnittliche Windows-Rechner einfach nicht zuverlässig funktioniert,...

    Also ich nutze sowohl Windows, als auch Linux. Beide Systeme weichen, was die System-Admionistration angeht, nicht vom Durchschnitt ab und ich habe in der Zeit, in der ich sie nutze noch nie irgendwelche Probleme bezüglich Schadsoftware oder Unzuverlässigkeit gehabt.
    Ich habe lediglich eigene Accounts für die Administratoren und dies nutze ich konsequent nicht um meine Arbeit zu erledigen bzw. irgendwo im Netz zu surfen. Und ich versaue mir die Computer nicht mit ominöser Software zur Verbesserung der Systemgeschwindigkeit ö.ä..

    Zitat

    "Was haltet Ihr von elternfinanzierten digitalen Endgeräten/BYOD ?"


    Sehr viel.

    • Wenn ich mir anschaue, in welchem Zustand manche freie Lehrmaterialien zurückgegeben werden komme ich zu dem Schluß, dass Lehrmittelfreiheit eine scheißegal-Haltung gegenüber fremdem Eigentum erzeugt. Wenn ich mir anschaue, wie Schüler mit schulischen Computern umgehen, bestätigt das eher meine These.
    • Jeder wählt da Werkzeug, mit dem er gut umgehen kann/will. Das setzt vorraus, dass die Schnittstellen entsprechend sauber definiert werden (z.B. Texte werden nur im pdf-Format abgegeben).
    • Es erleichtert m.M.n. die IT-Administration an der Schule.
    • Schüler lernen Eigenverantwortlichkeit gegenüber ihrem Arbeitsmaterial/Werkzeug. Das betrifft u.a. auch, dass man mit einem Produktivsystem so umgeht, dass es auch sicher und zuverlässig funktioniert.

    BYOD muss m.M.n von ein paar Maßnahmen flankiert werden:

    • Wer sich kein eigenes Gerät leisten kann, muss mit einem Leihgerät versorgt werden.
    • Für spezielle Software (z.B. spezifische CAD-Systeme etc.) müssen Schulcomputer zur Verfügung stehen.

    Welche Voraussetzungen müssen denn eurer Meinung nach erfüllt sein, dass sich Menschen sozial verhalten? (Also nicht nach dem Motto: Ich bin mir selbst der Nächste.)

    Ganz oben:
    "Was du nicht willst, das dir man tu', füge keinem ander'n zu."
    Leben und leben lassen.

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