Wie gesagt, es droht dann eine zeitliche Normierung der Dauer, die bestimmte Aufgaben einzunehmen haben. Selbst wenn man von einem Durchschnittswert ausgeht, dürfte das Ganze spätestens dann entsprechend "passend gemacht" werden, wenn dadurch höhere Kosten durch einen höheren Personalbedarf entstünden.
Vor diesem Hintergrund ist der letzte Satz von fachinformatiker sicherlich für viele von uns zutreffend - immer vorausgesetzt, dass unsere Arbeitsergebnisse auch akzeptabel sind.
Da weiß ich nicht, ob dann einfach eine höhere Arbeitszeit gestrichen werden kann. Gewisse Handlungen zu normieren und darüber hinaus aufgezeichnete Zeiten nicht zu akzeptieren, dürfte juristisch spannend werden. Bei dem Urteil bzgl. des Grundschuldirektors wurde die Streichung ja nur im Bereich überobligatorischer Arbeiten vorgenommen (soweit ich mich erinnere). In jedem Fall würde es dann interessante gerichtliche Auseinandersetzungen darüber geben, wenn der Dienstherr meint, durchschnittliche Effizienz nicht akzeptieren zu wollen.
Ich persönlich brauche die Aufzeichnung der Arbeitszeit nicht, da es im Gesamtjahr passend ist. Besonders bei TZ-Lehrkräften dürfte aber die Aufzeichnung der Arbeitszeit aber helfen.
Was die Effizienz angeht: Da ist der Unterschied zwischen meiner Arbeit als Lehrer und der Zeit, die ich mal in einer Behörde verbringen durfte, extrem krass. Dieser extreme Zeitdruck in meinem Lehrerjob war dort so nicht vorhanden.