Beiträge von Dr. Rakete

    Das ist so eine typische Nanny-Staat-Forderung.

    Wieso sollte man die Freiheit der Gestaltung der Elternzeit einschränken, nur weil es Menschen gibt, die nicht in der Lage sind für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und das für sich passende Modell zu wählen?


    Es geht nicht um Nanny Statt sondern um staatlich gewollte Lenkung.

    Wenn wir einen gesellschaftlichen Konsens haben, dass wir die Rollenbilder knacken wollen, sollten staatliche Maßnahmen diesem Ziel nicht zu wieder laufen. Die 12/2 Geschichte läuft dem zu wieder.

    Es wäre dann ja nicht verboten. Man würde es nur nicht mehr mit staatlichen Zuschüssen fördern.


    Ich glaube man oder Mann oder Frau macht es sich zu leicht, wenn immer nur Zustände beklagt ohne an den Grundfesten zu rütteln.

    Beispiel:

    Elternzeit (ich selber habe knapp 30 Monate auf dem Konto): Schaut euch mal in euren Kollegien um wie die Elternzeit bei Lehrerpaaren aufteilt. Auch hier macht nur der geringste Teil der Lehrer mehr als 2 Monate. Die Lehrerinnen übernehmen 12 Monate. An finanziellen Gründen kann es wohl kaum liegen und die Arbeitgeber sind auch dieselben.
    Ich habe in diversen Babygruppen, -Schwimmenund was man alles so macht eine Anspruchhaltung auf 12 Monate seitens der Frauen erlebt. Das lässt sich sicher nicht verallgemeinern zeigt aber eine Tendenz.

    Hier müsste die Kappungsgrenze endlich mal erhöht werden, nur noch der erste Monate parallel genommen werden dürfen und dann müssten Mann und Frau die restliche Zeit 50/50 teilen.

    Schwupps fehlen beiden Seiten die Argumente für diesen 12 zu 2 Blödsinn.

    Beispiel: Soziales Pflichtjahr (falls es denn kommt) soll den Frauen erspart bleiben, weil sie den Haupteil der Carearbeit leisten. Ich hoffe, dass die (weiblichen) Stimmen, die das fordern sich nicht durchsetzen. Nicht, weil ich Fan der Idee bin, sondern, weil es die Rollen nur zementieren würde, wenn das nur für Männer käme.

    Beispiel Wickeln: Wie viele Männer damit durchkommen, wenn sie sagen sie müssten kotzen oder können das nicht, ist für beide Geschlechter peinlich. Für die eine Seite, weil sie es probiert und für die andere Seite weil sie sich drauf einlässt.

    Es geht nicht darum mit den Finger auf Frauen zu zeigen und zu sagen ätsch bätsch selber schuld

    Aber:

    Das Spiel Patriachart wird sicher nicht von allen Frauen mitgespielt aber doch von mehr als man vermuten würde, ist meine Erfahrung.

    Ich habe gerade wieder einen Fall bei dem größere SuS einen meiner 5 Klässler hänseln/mobben/ärgern.

    Welche Schlimme Dinge (Munchkin Spieler wissen was meine) kann ich diesen antun, um sie davon zu überzeugen, dass es dumm ist, sowas mit einem meiner SuS zu machen.

    Kreative Lösungen, die mich am Idee als Genie des Bösen da stehen lassen, sind erwünscht.

    für zwei Entlastungsstunden? Und das, wo für StuBo pervers viele Entlastungsstunden vorgesehen sind, die jedes Verhältnis zu anderen Aufgaben sprengen? Wer hat denn die anderen gefühlt 12 Stunden bei Euch

    Bei uns ersäuft StuBo auch in Stellen und Entlastungsstunden. Wir haben 3 Beförderungsstellen und mindestens 8 Entlastungsstunden. Seit ihr nur 2 zügig?

    Wenn dich richtig verstanden habe, kommen deine Stunden aus dem Lehrertopf?

    Für 125€ würd ich all das nicht machen.

    Sorry mein Fehler ich war zu schnell. Ich hätte nicht gedacht das Bayern A3 A5/6 woanders entspricht.

    Ich hatte mir Tabelle garnicht angesehen. Die wird schon korrekt sein.

    Das ist eine berechtigte Frage. Ich kenne mittlerweile den ein oder anderen Mann, der wegen seiner Kinder Arbeitszeit reduziert hat. Aber keinen, der wegen der Eltern weniger arbeitet.

    Und Frauen rutschen von Teilzeit wegen Kindern über Teilzeit wegen Eltern direkt in die Altersarmut.

    Deswegen ist die Frage berechtigt und muss nicht von dir abgecancelt werden.

    Gibt es seit neuestem wieder Sippenhaft?

    Ich brauch mich vor dir nicht zu rechtfertigen.

    Mich stört dieser aggressive Ton Tom gegenüber.

    Er beschreibt völlig neutral den Möglichkeit von A14 zu leben und spricht von Prioritäten, die man selbst setzt.

    Was rechtfertigt da dein anblaffen?

    Was musst du den für die Beförderung machen? Vielleicht kann man das mit wem anders teilen, wenn du ihm die Entlastung dafür anbietest? Ansonsten musst du dein privates Umfeld deutlich entlasten. Wie alt sind deine Kinder? Meine Tochter (2. Klasse) fährt mittlerweile alle Wege zu Freundinnen und zum Sport alleine mit dem Rad. Fahrgemeinschaften organisieren zum Sport der Kinder sind auch ne super Entlastung.

    Kitastunden oder OGS auf Maximum drehen, wenn die Kinder noch jünger sind.

    Hast du vielleicht irgendwie die Möglichkeit unterhälftig zu arbeiten? Ist die Pflege der Eltern da vielleicht ein Hebel?

    Das Abstandsgebot bezieht sich auf den finanziellen Abstand den zwei Besoldungsgruppen zueinander haben.

    Es bezieht sich nicht auf die Aufgaben die einem Amt zugeordnet werden.

    Daher kann das Problem, das sich aktuell Beförderte und dann A13 für alle in einer Gruppe mMn argumentativ nicht über das Abstandsgebot angegriffen werden.

    Nochmal man kann für A13 für alle sein (bin ich schon aus familiären Gründen) und trotzdem die historischen Prozesse beschreiben, die zu dem Unterschied geführt haben.

    Es liegt meiner Meinung nach kein Verstoß gegen das Abstandsgebot vor, weil s.o.

    Zu sagen, es liegt kein Verstoß gegen das Abstandsgebot vor, heißt ja nicht das ich gegen eine Angleichung des Stellenkegels bin. Da drückt der Schuh. Es müssen an allen Schulformen ähnlich oder gleich viel Beförderungsstellen geschaffen werden.

    Das hat aber nix mit dem Abstandsgebot zu tun.

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