Beiträge von Magellan

    leuchtende Augen,

    Du weißt, dass das GAR NICHT geht. Nach all dieser Zeit hier im Forum müsstest du das wissen.

    Schulzeit in den 70ern: Die Jungs hatten Werken und die Mädchen Handarbeiten. Anders ging nicht.

    Und ich sollte nicht mitmachen dürfen, weil Linkshänder. Eine Lehrerin intervenierte bei der Handarbeitslehrerin (die im Übrigen Nonne war, keine Lehrkraft).

    Je kleiner die Kinder, desto lieber gehen sie in die Schule. Man müsste Grundschulen viel besser ausstatten, damit hier die richtige Weichen für eine erfolgreiche Schullaufbahn gestellt werden können. Wenn die Kinder in der GS schon durchs Raster fallen, ist später nicht mehr viel zu machen.

    Ich würde vermuten, dass es andersrum ist. Wer weit weg wohnt, fährt früh los, da die Person bei der aktuellen Witterung nicht weiß, wie lange sie braucht. Kommt die Person dann einigermaßen gut durch, ist sie als erstes da. Ich wohne verhältnismäßig nahe an der Schule, bin aber oft einer der letzten (sofern keine Notwendigkeit besteht früher da zu sein). Wenn es glatt ist, habe ich teilweise schon Kollegen, die schon vor Ort sind bevor ich überhaupt losfahre.

    Oder sie kommen halt nicht durch, weil die Straßen nicht passierbar sind. Wegen Glätte oder Unfällen.

    Zu Fuß kommt man halt meistens noch wo durch, wo ein Auto keine Chance hat (unsren Berg bin ich zu Fuß hochgekommen, nicht aber mit dem Auto).

    Einmal gab es Eisregen, da kam man weder zu Fuß noch mit dem Auto irgendwo hin.

    Letztes mal war schneefrei, da konnte man laufen (stapfen), aber nicht fahren.

    Ich verstehe deinen Ärger hier wirklich an keiner Stelle.

    Keiner hat irgendetwas als ungerecht empfunden bei uns an der Schule

    Es ist doch nur logisch, dass jeder versucht, an die Schule zu kommen.

    Die, die es leichter haben (näher wohnen, jünger sind, keine Kinder haben, whatever) sind vermutlich schneller vor Ort.

    Dann haben die Schnellen geschrieben, dass die Lahmen nicht mehr kommen müssen.

    Es ist nicht deine Pflicht, in der Schule zu übernachten.

    Es ist deine Pflicht zu versuchen, an die Schule zu kommen morgens.

    Ruft dich dann die Schulleitung an und sagt, du müsstest nicht mehr kommen, bleibst du zuhause.

    Und nochmal deutlich: Keiner aus unserer Straße ist an diesem Tag in die Arbeit gefahren.

    Ein paar haben homeoffice gemacht, die Psychologin hat ihre Termine abgesagt und einige haben einen Urlaubstag genommen.

    Man kam nicht aus unserer Straße raus bzw den Berg hoch.

    Ich wohnte damals 20 km entfernt auf einem Hügel mit kurvenreicher Straße mit bis zu 19 % iger Steigung rauf und runter. Selbstverständlich bin ich nicht zuhause geblieben, unsere Schülerinnen und Schüler übrigens auch nicht.

    Hast du nicht richtig gelesen?

    Bei uns kam kein Auto den Berg hoch.

    Bus und SBahn fielen auch aus.

    Ich hätte höchstens zur Schule laufen können. 20km.

    Der Parkplatz an unsrer Schule war auch am 3. Tag noch nicht geräumt, ich durfte mehrere Kollegen morgens schon anschieben, die sich festgefahren hatten (ich komme mit Schnee zurecht, ich kam gut in die Parkbuchten morgens).

    Im Ref war ich mal an einem Schneetag auch bis ca. 10 Uhr die einzige in meiner Schule, weil alle andren weiter weg gewohnt haben. Kamen auch wenige Kinder damals ;)

    Keiner von den 4en, die gekommen sind, hatte das Gefühl, dass die andren sich drücken (das weiß ich aus dem Gruppenchat).

    Ich selbst kann ja auch nur von mir sprechen: Ich wohne am Fuße eines kleinen Berges und bei mir wurde erst am 2. Schneetag nachmittags geräumt, bis dahin kam kein Auto die Straße rauf (alle 5 Anwohnerparteien), manche haben es versucht und sind wieder auf der Parkplatz gerutscht/geschoben worden.

    Am 2. Schneetag haben erst alle Anwohner zusammen Schnee geräumt, dann ist mein Mann hochgefahren, dazwischen drehten die Reifen durch und wir mussten Split unterlegen und danach kam dann auch das Schneeräumfahrzeug.

    Bus ist am ersten Schneetag auch keiner gefahren und Sbahnen auch nicht (hätte ich alles gebraucht, um mit dem ÖPNV zur Schule zu kommen). Am 2. Schneetag fuhr der Bus und die SBahn teilweise wieder, aber da hatte ich ohnehin frei.

    Da würde ich mich wehren, ich bin vor kurzem auf einem Kilometer Schulweg dreimal gestürzt.

    Wenn alle vor Ort freiwillig damit einverstanden sind, in Ordnung, ich wäre es nicht. Da müsste die sonstige Entlastung schon extrem sein, deutlich mehr als nur Zeit.

    Bei uns gibt es Tauschgeschäfte, ich wäre bei Glatteis aber nicht bereit, habe mir schon einmal das Handgelenk bei Glatteis gebrochen. Wohnort ist Privatsache.

    (Bei uns wohnen die allermeisten entfernt, wir wenigen vor Ort wären immer dran. Genug Entlastung gäbe es nie.)

    Bei uns war dieses Schuljahr 2 Tage schneefrei, das war's. Letztes Jahr gar nicht. Es ist also extrem selten. Und es waren dann 4 Kollegen und 3 Schüler vor Ort. Gezwungen wurde keiner zu kommen. Aber wer konnte, sollte. Bis es dann hieß: Es sind nur 3 Kinder da. Muss keiner mehr kommen.

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