Beiträge von KnusperMuesli

    Warum fragst Du Dich das? Welche Erkenntnis versprichst Du Dir von der Information? Und warum nennst Du das „niedrige Beweggründe“? Das ist ein Mordmerkmal. Ist es denn nicht absolut legitim, jemanden zu verlassen, wenn es einfach nicht mehr passt?

    Ich gehe davon aus, dass zwei erwachsene (!) Menschen, die sich dazu entscheiden, den zukünftigen Lebensweg auf lange Zeit gemeinsam zu gehen und entsprechende Anker werfen (bspw. Haus und Kind), es entsprechend ernst meinen. Mit "niederen Beweggründen" meine ich u.A. das natürliche Verblassen der Verliebtheit.

    Aber: Verliebtheit != Liebe

    Eine Beziehung bedeutet m.E. nunmal Arbeit. Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner und wenn man sich nicht für eine längere Zeit binden kann, dann sollte man "Großprojekte" wie Haus und oder Kinder einfach bleiben lassen. Das meine ich überhaupt nicht herablassend. Sich nicht auf lange Sicht binden zu wollen ist völlig okay, aber man sollte sich eben ehrlich machen und das eigene Leben bewusst NICHT wie eine Todo-Liste leben. Ich verstehe daher nicht, was zwischen den Menschen dann "einfach nicht mehr passen" soll. Und nein, ich habe nicht das Recht über anderer Leute Leben zu bestimmen. Das möchte ich auch nicht. Trotzdem denke ich mir natürlich meinen Teil.

    Jetzt muss ich fairerweise auch sagen, dass ich aus einem Elfenbeinturm heraus sprechen kann, weil ich gerade mal 22 bin. Verzeih mir daher bitte meinen jugendlichen Leicht-/Blödsinn. Möglicherweise liegt es an meiner Kinderstube, aber der Gedanke, mitten in der Kindeserziehung und dem Hausbau die Partnerschaft ohne triftigen Grund zu beenden, stört mich. Ich finde das - gelinde gesagt - charakterschwach.

    Noch ein kleiner Zusatz: auch hier weiß ich natürlich nicht, wie das im reiferen Alter ist, aber in meinem Umfeld gehen erschreckend viele Beziehungen zu Bruch, weil die Menschen einfach nicht vernünftig kommunizieren können und in diesem Aspekt regelrecht lernresistent sind. Ferner kann ich anekdotisch sagen, dass ein großer Krach zwischen meiner Freundin und mir zu einer offeneren und wertschätzenden Kommunikation und nicht etwa zu einer Trennung geführt hat. Ich glaube es geht, wenn man will. Sicher auch über längere Zeit...

    Wäre am besten nicht, wenn es gar nicht zur Trennung der Eltern käme?

    Definitiv. Ich frage mich im Übrigen, wie viele Ehen (edit: ich meine sämtliche Lebensmodelle mit Kindern) eigentlich an - ich nenne es provokativ einfach mal "niederen Beweggründen" - scheitern. Also kein Fremdgehen, kein Missbrauch, keine häusliche Gewalt etc. etc..

    Zuverlässige Statistiken wird man dafür wohl kaum finden.

    Den Bildschirm auf Nachtmodus einstellen reicht nicht? Ich überlege mir sogar grundsätzlich - aber nicht wegen dieser Seite - ob ich mir eine Blaulichtfilterbrille zulegen sollte.

    Wofür die Brille? Wenn es nur um das Blaulicht geht, dann reicht der Nachtmodus deines Betriebssystems oder meinetwegen auch eine Anpassung der Farbmische vom Monitor selber. Oft findest du unterhalb deines Monitors entsprechende Knöpfe dafür.

    Mir geht es weniger ums Blaulicht, sondern mehr um die Helligkeit an sich.

    Bei Facebook kannst du als User die Farben von Webseiten selbst "umbiegen":
    Einstellungen - Allgemein - Sprache und Erscheinungsbild (Erscheinungsbild von Websites) - Farben überschreiben
    Hier kannst du Hintergrundfarbe und Schriftfarbe festlegen.
    Anmerkung: Das Design sieht danach jedoch etwas "aberrant" aus ;)

    Ich habe (vor Jahren) mal ein kleines Woltlab-Forum betrieben und meine mich zu erinnern, dass du da als User auch selber zwischen hellem und dunklen Design umschalten konntest. Das geht aber natürlich nur unter der Vorraussetzung, dass man eine entsprechende Alternative installiert. Da dürfte es aber (glaube ich) auch viele Themes geben, die man gratis downloaden und nutzen kann.

    Zu dieser unchristlichen Stunde leuchtet das Forum ziemlich zuverlässig mein Wohnzimmer aus. Entsprechend wollte ich hier einmal höflich anfragen, ob man uns Nutzern neben dem Woltlab Default Theme vielleicht noch eine dunklere Variante zur Verfügung stellen könnte ^^

    Zumindest, wenn du direkt nach dem Ref für den Antritt der Planstelle das Bundesland wechseln möchtest, dann nimmst du keinen Beamtenstatus mit, weil du dich einfach direkt im Wunschbundesland Sachsen auf eine Planstelle bewirbst, wo du dich dann eben verbeamten lässt, so du die Anforderungen dafür erfüllst. Das geht schneller als jede Versetzung über das Ländertauschverfahren nach Planstellenantritt, bei der man den Beamtenstatus dann mitnehmen würde.

    Das mag sein. Ich habe aber schon vernommen, dass sich als Lehrer in Sachsen verbeamten zu lassen "so eine Sache" (bzw. etwas kniffliger) sein soll. In Sachsen-Anhalt kann man sich als Neueinsteiger soweit ich weiß direkt entscheiden und wird als Ref dann auf Probe verbeamtet. Falls ich da gefährliches Halbwissen oder schlichtweg Blödsinn erzählen sollte, korrigiert mich bitte. Ich gebe zu, dass ich dahingehend noch nicht so informiert bin. Das wird für mich aber auch erst in einigen Jahren wirklich interessant. Mal sehen, was sich in der Welt bis dahin bewegt.

    Wow, danke euch allen für die detaillierten Berichte ^^!

    Da die Frage häufiger kam: Ich studiere in Sachsen-Anhalt. Ich plane hier auch mein Referendariat zu absolvieren. Planmäßig möchte ich mich aus privaten Gründen anschließend nach Sachsen versetzen lassen (inkl. meines Beamtenstatus versteht sich). Wir reden hier aber von einer Art 7 - 10-Jahresplan. Steht also noch alles in den Sternen.

    Guten Tag!
    Ich habe mich schon vor einiger Zeit im Forum verloren, war bis vor kurzem jedoch ein stiller Leser. Jetzt nutze ich einmal die Gelegenheit, mich euch vorzustellen und ein paar Fragen loszuwerden ;). Meine Wenigkeit ist Anfang 20 und steckt mittendrin im Informatikstudium. Genauer gesagt im Dualen. Nebenbei absolviere ich noch eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, welche ich diesen Sommer abschließen werden. Ich bin für die Möglichkeit, Praxiserfahrung sammeln zu dürfen sehr dankbar, denn dadurch habe ich recht schnell bemerkt, dass der Büroalltag nichts für mich ist. Als gute Freunde mich einmal ausfragten, womit ich genau mein täglich Brot verdiene, habe ich mir den Scherz erlaubt und ihnen etwas grundlegende Programmierung beigebracht. Ich habe nicht lange gebraucht, um mich daran zu erinnern, dass ich früher gerne Lehrer werden wollte. Nun habe ich mir einige Zeit Gedanken drüber gemacht, Forenbeiträge gelesen und recherchiert. Vor allem habe ich mir die Frage gestellt, ob es sich lohnen würde, die attraktiven Benefits in der freien Wirtschaft für die Lehre an den Nagel zu hängen.
    Da ihr nun meinen Beitrag lest, liebe (vielleicht) zukünftigen KuK's, wisst ihr wohl, wofür ich mich entschieden habe 8).

    Meine Universität bietet die Möglichkeit, nach dem Bachelor über ein Brückenprogramm direkt in den Lehramts-Master für berufsbildende Schulen einzusteigen. Aus zeitlichen, finanziellen und sicherheitstechnischen Gründen kommt mir das sehr gelegen. Nun habe ich jedoch drei wichtige Fragen, zu denen ich gerne eine Antwort hätte. Vorwiegend wünsche ich mir welche von Mitinformatikern, ich freue mich aber auch sehr über die Erfahrung anderer.

    1. Welche Auswirkungen hat die Wahl der Schulform auf die Unterrichtsqualität?

    Meine Gedanken dazu:
    Wie ich oben bereits schrieb, habe ich mich für das Lehramt an BBS entschieden. Soweit ich weiß, befähigt mich dieser Studiengang dazu, an Berufsschulen, Berufsfachschulen, berufliche Gymnasien sowie Fachoberschulen zu unterrichten. Durch die Ausbildung liegt die Berufsschule nahe, allerdings käme ich mir wie ein Stümper vor. Es liegt m.E. in der Natur der Sache, dass die Azubis der Informatikklassen durch die Nähe zur Praxis zumeist ohnehin mehr wissen, als ihre Lehrer sich freizeitlich aneignen könnten. Es mag die entspannteste Schulform sein, aber ich möchte für meine Schüler wirklich eine Hilfe sein und sie bei ihrem Lernprozess begleiten :). Meine feste Freundin hatte Informatik als Schulfach an der Fachoberschule. Das vermittelte Wissen ist wirklich fundamental und lässt nicht viel Raum für Tiefe, dafür wird einem allerdings die ehrenvolle Aufgabe zu teil, Schüler an die Informatik heranzuführen und ein Grundinteresse zu wecken - quasi einen Funken zu setzen. Von der Idee bin ich bis jetzt sehr angetan. Weniger Erfahrung habe ich mit beruflichen Gymnasien und keine mit Berufsfachschulen. Besonders hier hätte ich gerne mehr Input, was die Motivation der Schüler und den allgemeinen Anspruch angeht.

    2. Informatik und Ethik - eine Kombi die in Ordnung ist?

    Meine Gedanken dazu:

    An meiner Uni kann ich Informatik entweder als Nebenfach wählen oder als Schwerpunkt. Hierbei ist allerdings von Informationstechnologie die Rede. Diese lässt sich natürlich nicht mit Informatik kombinieren, allerdings u.A. mit Ethik. In der Schule hat mich das Fach immer begeistern können. In der Oberstufe hatte ich Philosophie als Wahlfach und durfte in der Mündlichen 15 Notenpunkte (eine 1+ mit Sternchen) abräumen. Nichtsdestotrotz zögere ich bei der Wahl etwas, weil ich Angst habe, ohne "richtiges Hauptfach" nirgendwo unterzukommen. Kann das ein potentieller Fallstrick sein, weil Informatik an Berufsschulen ausbildungsbedingt eine Hauptrolle spielt, an Fachoberschulen allerdings nur ein Nebenfach ist? Hat da jemand Ahnung?

    3. Know-How

    Meine Gedanken dazu:

    Das Studium ist durchaus interessant und der Arbeitsalltag als Entwickler stets fordernd. Programmieren ist eine großartige Disziplin, aber leider ist es im Unterricht nicht das einzige Thema. Über Word und Excel mache ich mir keine Gedanken, da wird man sich nötige Wissenslücken wohl aneignen können. Ich habe eher Angst davor, als Informatiklehrer die Mutti für alles zu sein. Darf ich mich zwangsläufig mit den Schulservern rumärgern, obwohl ich kein gelernter Systemintegrator bin? Wer entscheidet, welche Hardware für eine Neuausstattung der Computerräume angemessen wäre und wer darf die Rechner am Ende alle zusammenschrauben? Mit den letzteren Punkten hätte ich eher weniger ein Problem, aber es wäre trotzdem gut zu wissen, welche inoffiziellen Aufgaben auf mich warten. Um Server und Netzwerktechnik mache ich mir aktuell die größte Platte. Das schöne am Lernen ist, dass man am Ende nicht dümmer wird. Gebt mir gerne Input, woran ich mich festbeißen sollte ^^.

    Ich bin auf eure weisen Worte gespannt!

    Euer KnusperMüsli

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