Danke für die ganzen Antworten!
Also wir arbeiten mit dem ABC der Tiere und alle Kinder in allen Klassen bekommen den gleichen Wochenplan. Auch die Hausaufgabe (Seite aus dem Heft oder Arbeitsblatt) muss für alle Kinder aller Klassen gleich sein 
Mein Problem:
- Die Wochenpläne sind zu voll, viele Kinder schaffen das nicht.
- Ich selbst würde einige Seiten aus den Heften nie für alle Kinder auswählen, denn sie sind zu voll, zu bunt, zu schwer (alte Ausgabe, nicht die Neubearbeitung).
- Ich würde Unterrichtseinheiten teilweise anders aufziehen, als es das Heft vorgibt.
- Diese Struktur mit den Wochenplänen kollidiert mit meinem individuellen Anspruch, wie ich selbst Einheiten aufbauen und wie ich differenzieren möchte.
- Die Vorgabe der Hausaufgaben stresst mich, denn auch diese müssen erklärt werden und zum vorherigen Unterricht passen. Für mindestens die Hälfte der Kinder sind die Aufagben zu schwer. Die Parallelkollegen sagen: "Da müssen die Kinder durch. Ggf. muss man in der Hausaufgabenbetreuung helfen oder die Eltern müssen helfen.
- Ich auch vom Wochenplan ab, gebe den differenzierte Aufgaben, auch aus anderen Lehrwerken. Das stresst mich aber, denn wenn das Kind dann trotzdem Schwierigkeiten hat und nicht das Gmynasialniveau erreicht, könnte ich Schuldzuweisungen bekommen, weil das Kind ja nicht die schwierigen Aufgaben bearbeitet hat?
- Leseübungen gibt es gar nicht, denn wir haben die Zeit nicht dazu
Die Kinder haben als Hausaufgaben auf, im Lesebuch zu lesen. Aufagben und Besprechungen zu den Texten und Geschichten gibt es eher nicht. Mache ich manchmal und habe dann wieder Zeitstress mit dem Wochenplan.
- Kurz: Der vorgegebene Wochenplan passt nicht zu meiner Art, wie ich Unterricht planen und durchführen würde 
- Auch die Rituale wie "das Wort des Tages" bringen mich ins schleudern, weil dadurch weniger Zeit für die Aufgaben im Wochenplan sind. Die Parallelkollegen machen das nicht. Mir ist das so wichtig, weil ich es im Ref so gelernt habe und da auch gute Erfahrungen mit gemacht habe.