So, noch einmal ein Statement zum Abschluss (vielleicht, hängt davon ab, wie intensiv O. Meier das Thema noch diskutieren will) von mir:
Ich halte es ...
- für wichtig und selbstverständlich, dass alle Kollegen in der Schule alle Materialien vorfinden, damit sie arbeiten können.
- für wichtig, dass niemand privates Geld / Material mit zur Schule bringen muss.
- für selbstverständlich, dass Arbeitsmaterialien (Bücher, Kopiervorlagen, Material für Kunst, etc.) von der Schule gestellt werden.
- für wichtig, dass jeder Kollege über ein Dienstgerät verfügt. (Wir haben von der Stadt nur iPads bekommen, ich hätte lieber Laptops gehabt. Im Idealfall Laptops und iPads.)
- für selbstverständlich, dass es in der Schule genug Lehrerarbeitsplätze gibt. Muss nicht 1:1 sein, aber das Angebot muss bestehen.
Diese Philosophie vertrete ich auch dem Schulträger und den Kollegen gegenüber. Natürlich.
Aber unabhängig davon, würde ich (innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen) niemanden Vorschriften zur Nutzung machen.
- Wer meint, er müsse trotz meines Hinweises Kunstmaterialien oder Kopiervorlagen kaufen, kann das gerne machen.
- Wer sein privates Handy nutzen möchte, kann das gerne machen. (Wie immer: innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen.)
- Wer sein privates Tablet nutzen möchte, kann das gerne machen. (Wie immer: innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen.)
- Wer lieber zu Hause am Schreibtisch mit der eh angeschafften privaten Arbeitsumgebung, wie z.B. auch Schmidt) arbeiten möchten , kann das gerne machen.
Fordern würde ich das aber nie.
Ich kann auch verstehen, dass manch einer sich dadurch "bedroht" fühlt, weil er im Gegensatz zu anderen nichts Privates einbringen möchte. Aber damit muss er dann leben. Aus meiner Sicht gibt es definitiv nicht den Automatismus "Wenn 8 von 10 Kollegen Privates einbringen, dann müssen das auch die anderen beiden." So ein Automatismus wäre genauso unverschämt, wie die Forderung "Niemand darf Privates am Arbeitsplatz nutzen".
Oder anders ausgedrückt ... Leben und leben lassen. Ich verstehe daher nicht, dass und warum da einige so auf dem Standpunkt "Nichts Privates am Arbeitsplatz" bestehen.
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Back to Topic:
Eine Lösung wie bei McGonagall (Token oder Handy) finde ich daher im Sinne des Topics absolut gerechtfertigt. Wie ich es damals schon geschrieben hatte
Weil manche User ihr Handy immer dabei haben, kein Problem damit haben und den "Luxus" genießen, nicht noch den Token nutzen zu müssen.
Daher: die Freiheit zu wählen ist doch gut.
(Warum O. Meier aus dieser Aussage von mir eine lange und in Teilen sehr unsachliche Diskussion machen musste: keine Ahnung. Das ist seine Sache.)