Gut, wenn man in meinem Beitrag schon "von Beginn" hineinfantasiert
Du hattest "direkt' geschrieben, da liegt ein "von Beginn an" nahe.
Gut, wenn man in meinem Beitrag schon "von Beginn" hineinfantasiert
Du hattest "direkt' geschrieben, da liegt ein "von Beginn an" nahe.
Das Kind zieht so viel an Ressourcen , so dass für viele andere deutlich weniger Zeit bleibt…
Und ihm hilft es auch nicht.
Das Problem war damals, dass die deutsche Übersetzung aus "inclusive" integrativ gemacht hat: https://www.bpb.de/themen/bildung…chtskonvention/
Daraufhin wurde argumentiert, dass unser System dies ja schon bieten würde. Die Monitoring-Stelle in Deutschland hat versucht, das mehrfach klarzustellen, doch die fehlerhafte Übersetzung wurde immer wieder von Inklusionsgegner*innen angeführt und hat die Behindertenrechtskonvention in Frage gestellt. Der aktuelle Bericht der UN mit der Rüge für Deutschland schafft weitere Klarheit:Die UN-Menschenrechtskonvention meint inklusive Schulen und somit keine Förderschulen.
Hier einmal der original Wortlaut des Artikel 24:
ZitatStates Parties recognize the right of persons with disabilities to education. With a view to realizing this right without discrimination and on the basis of equal opportunity, States Parties shall ensure an inclusive education system at all levels and lifelong learning directed to:
education system heißt auf Deutsch "Bildungssytem". Nicht "Schule".
Was im Artikel 24 gemeint war, sollte also klar sein. Mir ist es zumindest klar.
Die Aussagen sind IMHO alles Folgen der desolaten Durchführung / Ausstattung der Inklusion.
Wenn die Rahmenbedingungen besser wären, liefe es besser und die Erfahrungen der Lehrpersonen wären auch entsprechend.
Aktuell sind die Erfahrungen (das was du "Einstellung und Haltung" nennst halt negativ - und daher kommen solche Aussagen.
Und den expliziten Vorwurf "die Lehrkräfte sind schuld, wenn Inklusion nicht klappt - sie müssen sich nur verbrennen darauf einlassen" fand ich schon vor ... hm ... x Jahren hier im Forum unangemessen. Es liegt definitiv NICHT pauschal an den Lehrkräften.
... dass ich nach dem Stress der letzten Wochen heute einen ruhigen, produktiven Tag in der Schule hatte. Nur für mich und mit mir. Der ToDo-Stapel wird wieder kleiner. *freu* Jetzt nach Hause, da warten ein paar Bluebrixx-Modelle auf mich. U.a. die NX-01 und die Defiant aus dem Sonderangebot.
Wenn ich mir die Scheiße mit Israel anschaue weiß ich was das für eine Truppe ist….
*kopfschüttel* Die UNWRA hat mit der UN-Behinderten-Konvention quasi gar nichts zu tun. Und wer das eine mit dem anderen als Argument verknüpft, argumentiert ... irgendwie am Thema vorbei.
Wobei ich inhaltlich insofern zustimmen würde: mir schwebt auch noch vor, dass
a) im Englischen Original explizit von "inklusivem Schulsystem" die Rede war (und das hatte Deutschland damals schon - im Gegensatz zu vielen anderen Ländern) und
b) das inklusive Schulsystem mit den hochspezialisierten Förderschulen auch damals von der UN gelobt wurde. Aber nach den Quellen müsste ich erst wieder suchen. Ist ja ein paar Tage her.
Aber das spricht ja für die UN.
Spezifischer, befürchte ich, werden wir die Statistik nicht finden können.
Damit ist sie dann nicht wirklcih aussagekräftig.
Ich glaube, das Diagramm ist bei der Beantwortung / Klärung von maylins Verwunderung in Bezug auf die Busaufsichten nicht hilfreich. Dafür bräuchte man konkret ein Diagramm zu Unfällen beim Warten / Einsteigen in den Bus. Ich habe nach gesucht, aber auch nichts gefunden.
Das Problem sehe ich zur Zeit weniger in der Inklusion an sich, sondern in der Inklusion unter den derzeitigen Bedingungen.
Stimme ich voll zu.
Stattdessen zeigt sich, was Theresia Degener, behinderte Juristin und Professorin für Recht und Disability Studies, im Buch "Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden" sagt, dass man aus Förderschulen behinderter herauskommt, als man hineingeht. Außerdem zeigt sich, was Raul Krauthausen in dem Buch auch beschreibt, dass die Förderschule doch am Ende nur dafür da ist, die Mehrheitsgesellschaft vor den Behinderten zu schützen.
Stimme ich beidem nicht zu.
Aber wenn man es für notwendig hält, seinem Buch einen solchen Titel zu geben, hat man an einem sachlichen Diskurs dazu auch wohl kein Interesse.
Förderschulen sind und waren wichtig, weil es immer sinnvoll ist, die Kompetenz der Kollegen zu bündeln, statt sie wie mit dem Salzstreuer über alle Schulen des Kreises zu verteilen - auch wenn die Fahrerei für die Kinder natürlich doof ist.
Und "Stichwort: Salzstreuer" - deswegen stimme ich chemikus zu.
Zumindest wir haben morgens auch keine Aufsicht. Aber hier kommt auch immer nur ein Bus.
Wie sind Generationen von Kindern bloß groß geworden, ohne vor Busse zu fallen...
Absurd.
Liest sich wie ein Argument. Nicht. ![]()
Hier ein Link auf einen "Erfahrungsbericht", den du bestimmt auch schon kennst. Spricht nicht für ihn.
Da du keine moralischen Belehrungen zu ihm möchtest, erspare ich mir den Rest.
Ich möchte doch einfach nur in Ruhe meine Arbeit (Unterricht und Korrigieren) machen.
Die Busaufsicht mag nicht automatisch zu den Aufgaben eines Lehrers gehören (es sei denn -> siehe Zitat im obigen Beitrag von mir state).
Aber deine Arbeit hört bei weitem nicht bei "Unterricht und Korrigieren" auf. (siehe ADO NRW, erster Teil)
Hm, ich frage mich grundsätzlich, ob eine "offizielle Entscheidung" von irgendwem gegen die Stundentafel erfolgen kann.
Sicherlich hat man "unterm Radar" eine gewissen Flexibiltät (siehe Grundschule, wo der Klassenlehrer im Stundenplan nur ein "x" statt einem Fach einträgt und die Stundentafel so umsetzt, wie er sie braucht). Eine Schulkonferenz kann imho aber nicht entscheiden, dass es in Zukunft eine Stunde Religion weniger und dafür eine Stunde Deutsch mehr gibt.
Analog müsste es bei euch sein: sprich, die Entscheidung kann weder von der Schulleitung alleine noch von der Bildungsgangleitung oder einem Bildungsgang-beschluss gefällt werden.
Korrektur: streicht meinen Senf. ich habe gerade in der APO Grundschule nachgeschaut. Dort steht sogar explizit "
ZitatAnmerkung: Von der für die einzelnen Fächer oder Fächergruppen angegebenen Anzahl der Schülerwochenstunden kann die Schule in begründeten Fällen geringfügig abweichen."
(Merke ich mir demnächst für das Fach Religion, dass ist nämlich bei uns immer schlecht besetzt.)
Ich ziehe mich daher zurück, da ich nicht weiß, wer das bei euch beschließen darf.
Sorry fürs "Chaos". ![]()
Diese Bedingungen waren scheinbar an keiner der Schulen, die ich kenne erfüllt.
Nachtrag - an allen Schulen, an denen ich bisher war, waren die Bedingungen erfüllt. Patt-Situation, würde ich sagen. ![]()
Es existiert bei euch gar kein Kontingent? Wie handhabt ihr die Klassenarbeiten? Zumindest wenn diese noch ausgedruckt werden müssen (ist ja auch wieder überall unterschiedlich geregelt) würde ich einen Teufel tun, das durch meinen privaten Drucker zu jagen.
Kein Kontingent ==> die Kollegen haben kein Limit, jeder kann so viel kopieren, wie er möchte. (Was die einzig sinnvolle Lösung ist, aus meiner Sicht. Warum soll ich die Kollegen gängeln. Es sei denn, sie kommen auf die Idee, wegen einem Farbklecks Farbkopien zu machen. ![]()
Also: jeder kopiert so viel, wie er möchte und muss.
Okay.
In anderen Situationen möchte ich dir sogar zustimmen .... ähm. Moment. Mit welchem Account bin ich eigentlich gerade online? ![]()
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