Beiträge von kleiner gruener frosch

    Das Problem sehe ich zur Zeit weniger in der Inklusion an sich, sondern in der Inklusion unter den derzeitigen Bedingungen.

    Stimme ich voll zu.

    Stattdessen zeigt sich, was Theresia Degener, behinderte Juristin und Professorin für Recht und Disability Studies, im Buch "Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden" sagt, dass man aus Förderschulen behinderter herauskommt, als man hineingeht. Außerdem zeigt sich, was Raul Krauthausen in dem Buch auch beschreibt, dass die Förderschule doch am Ende nur dafür da ist, die Mehrheitsgesellschaft vor den Behinderten zu schützen.

    Stimme ich beidem nicht zu.

    Aber wenn man es für notwendig hält, seinem Buch einen solchen Titel zu geben, hat man an einem sachlichen Diskurs dazu auch wohl kein Interesse.

    Förderschulen sind und waren wichtig, weil es immer sinnvoll ist, die Kompetenz der Kollegen zu bündeln, statt sie wie mit dem Salzstreuer über alle Schulen des Kreises zu verteilen - auch wenn die Fahrerei für die Kinder natürlich doof ist.

    Und "Stichwort: Salzstreuer" - deswegen stimme ich chemikus zu.

    Hm, ich frage mich grundsätzlich, ob eine "offizielle Entscheidung" von irgendwem gegen die Stundentafel erfolgen kann.

    Sicherlich hat man "unterm Radar" eine gewissen Flexibiltät (siehe Grundschule, wo der Klassenlehrer im Stundenplan nur ein "x" statt einem Fach einträgt und die Stundentafel so umsetzt, wie er sie braucht). Eine Schulkonferenz kann imho aber nicht entscheiden, dass es in Zukunft eine Stunde Religion weniger und dafür eine Stunde Deutsch mehr gibt.

    Analog müsste es bei euch sein: sprich, die Entscheidung kann weder von der Schulleitung alleine noch von der Bildungsgangleitung oder einem Bildungsgang-beschluss gefällt werden.

    Korrektur: streicht meinen Senf. ich habe gerade in der APO Grundschule nachgeschaut. Dort steht sogar explizit "

    Zitat

    Anmerkung: Von der für die einzelnen Fächer oder Fächergruppen angegebenen Anzahl der Schülerwochenstunden kann die Schule in begründeten Fällen geringfügig abweichen."

    (Merke ich mir demnächst für das Fach Religion, dass ist nämlich bei uns immer schlecht besetzt.)

    Ich ziehe mich daher zurück, da ich nicht weiß, wer das bei euch beschließen darf.

    Sorry fürs "Chaos". ;)

    Es existiert bei euch gar kein Kontingent? Wie handhabt ihr die Klassenarbeiten? Zumindest wenn diese noch ausgedruckt werden müssen (ist ja auch wieder überall unterschiedlich geregelt) würde ich einen Teufel tun, das durch meinen privaten Drucker zu jagen.

    Kein Kontingent ==> die Kollegen haben kein Limit, jeder kann so viel kopieren, wie er möchte. (Was die einzig sinnvolle Lösung ist, aus meiner Sicht. Warum soll ich die Kollegen gängeln. Es sei denn, sie kommen auf die Idee, wegen einem Farbklecks Farbkopien zu machen. ;)

    Also: jeder kopiert so viel, wie er möchte und muss.

    Ich kenne da eine Kollegin, die die SuS bei Gruppenarbeiten nicht in A, B, C oder 1, 2, 3 unterteilen möchte und daher die Aufgaben farbig markiert.

    Wir haben bei uns kein Kontingent. Auch nicht für die Farbkopien.

    Aber wenn ich eine Kollegin dabei erwischen würde, dass sie Farbkopien macht, damit die Klassenarbeiten farblich gekennzeichnet sind ... würde ich ihr 3 oder 4 farbige Textmarke schenken. ;)

    Ich finde sie für die Grundschule schon passend, aber für weiterführende Schulen kenne ich sie nicht und finde sie, ich wiederhole es nochmal, lächerlich.

    In der Nähe gibt es eine Kleinstadt.

    Dort gibt es eine Grundschule. Kinder der Grundschule fahren auch mit dem Bus zur Schule bzw. zurück.

    An der Bushaltestelle machten die Lehrer der Grundschule Aufsicht.

    Aber: 100 Meter von der Grundschule entfernt war auch ein Gymnasium und eine Realschule. Auch deren Jugendlichen nutzen die Bushaltestelle.

    Und doch findet diese Aufsicht an den mir bekannten NRW Schulen allesamt nicht statt.

    Wie du schreibst: Die Schulen schickten aber keine Busaufsicht.

    Konsequenz: die Grundschullehrer durften sich auch immer mit den Schülern der weiterführenden Schulen herumschlagen, die dort am Drängeln waren, die Grundschüler gefährdeten, etc.

    Und jetzt erklär mir bitte, warum es "lächerlich" ist, dass die Schulleiterin der Grundschule eindringlich bei den weiterführenden Schulen UND dem Schulträger darauf hingewirkt haben, dass auch die weiterführenden Schulen eine Aufsicht stellt.

    Vor 4 Jahren oder so bin ich vom Laptop zurück zum PC gewechselt.

    Damals habe ich mir für zu Hause einen PC konfiguriert und hatte auch die Möglichkeit, einen schönen PC für mein Büro zu kaufen.

    An beiden Geräten arbeite ich mit den schulischen Daten. Diese muss ich auch transportieren, aus Sicherheitsgründen auf einer verschlüsselten Festplatte, der WD Passport.

    Diese Platte von einer gute Marke wir einmal im Jahr ersetzt, weil sie ausfällt und der täglichen Belastung nicht standhält. Immer pünktlich nach ca. einem Jahr im Januar / Februar.

    Die Distanzen im Kreis Mettmann sind im Übrigen sehr klein, ich sehe nicht wie die Fahrstrecke da mehr als 30km betragen könnte. Real sind es wohl eher 10km-20km. Also mit Recht kein Grund unbedingt zu wechseln.

    Ich vermute mal, es geht um die Einfahrt nach Düsseldorf aus dem Kreis Mettmann. Die Einfahrt nach / Fahrt durch Düsseldorf dürfte da den Löwenanteil des Pendels einnehmen.

    kl. gr. frosch

    a propos "mettmann" .... vor 40 Jahren war ich mit meinen Eltern im Sommerurlaub am Gardasee und habe mich da jeden Tag mit einem Jungen aus Mettmann zum Spielen getroffen. Lang, lang ist's her.

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