Beiträge von kleiner gruener frosch
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also wenn du meinst, daß sich die "permanente Revolution" auch auf Habitus und Umgangsformen erstrecken soll, dann hast du Trotzki irgendwie falsch verstanden...Schade
Du hast die Frage noch nicht beantwortet:
Zitat von O. MeierInwiefen „gelten“ diese Regeln? Du sagst, sie seien nicht festgeschrieben? Woher weiß man denn, dass sie gelten sollen?
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Okay, dann antwortet der Schüler also besser: "Ich habe keinen Durst, aber ich möchte nicht warten, bis es zu einer Mangelerscheinung kommt. Daher trinke ich jetzt was." ... Und - who cares, warum er wann was trinkt. Solange er das Trinken nicht im Klassenraum verteilt und dabei leise ist, ist doch alles in Butter.
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Ich habe es schlicht und ergreifend nicht nötig mir sagen zu lassen ich wäre "nicht ausreichend qualifiziert". Ich bin außerhalb des Schuldienstes ausreichend gesucht, habe auch immer wieder Angebote für A14-Stellen im technischen Dienst (i.d.R. Bundesbehörde). Und zwar ohne Referendariat, direkte Einstellung als Beamter auf Probe!
Dann suche man sich eben vermeintlich qualifizierte Leute... scheint ja gut zu laufen!
Du magst für einen technischen Bereich ausreichend qualifiziert sein. Für die Schule nicht. Das sind zwei Paar Schuhe.
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und für alle, die meinen, man müsse, solle und dürfe Konventionen nicht einhalten: Stellt euch vor, eure Schüler würden Konventionen und Traditionen, wie beispielsweise, daß man während des Unterrichts diesem folgt und mitarbeitet, oder zumindest während der Schularbeit still auf seinem Platz sitzt (und im Idealfall gute Arbeiten produziert), nicht mehr einhalten, eben "weil jeder andere Regeln habe" - da wär vermutlich gerade euer Aufschrei recht groß!
Dabei handelt es sich nicht um Konventionen, sondern um Regeln, deren Hintergrund man den Kindern erklären kann.
Das hat nichts mit "schwer diktatorisch" zu tun.
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An vielen Ampeln in Städten ist man sicherer dran, wenn man über rot geht als Fußgänger. Bei grün hat oft der Autoverkehr auch grün und rast einen beim Abbiegen um.
Bei rot wird auch irgendein Autoverkehr grün haben. Bei grün ist es höchstens der Rechtsabbieger, der grün hat. Die werden zumindest aufgrund der scharfen, engen Kurve nicht rasen.
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Ich glaube, lera1 meinte bei dem „rote Ampel - Beispiel“ eher, dass sie mit dem Auto stehen bleibt.
Okay, es ist aber trotzdem minimal über die Vorbildfunktion zu erklären. Unabhängig davon ist es definitiv sicherer auf Grün zu warten, weil dann die anderen Rot haben und einen nicht über den Haufen fahren.
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Nein. Es gibt Regeln, die einzuhalten sind, einfach weil sie da sind. Das nennt man Rechtspositivismus. Ich muß diese Regel nicht verstehen, ich muß sie auch nicht für gut befinden, aber ich habe sie einzuhalten - ein Beispiel: Vor der roten Ampel bleibe ich stehen, auch wenn kein Querverkehr kommt. Ich zahle meine Steuern, auch wenn ich ihre Verwendung oftmals nicht einsehe (und auch, weil mir nichts anderes übrig bleibt).
Und dann gibt es Regeln, die zwar nicht festgeschrieben sind, die aber dennoch gelten, wie zum Beispiel, daß man als Mann in geschlossenen Räumen die Kopfbedeckung abnimmt, oder daß man bei feierlichen Anlässen Anzug und Krawatte trägt. Das mag vielleicht altmodisch sein, aber es gibt durchaus Leute, die darauf Wert legen - und wenn einer dieser Leute der potentielle Arbeitgeber ist (oder sonst jemand wichtiger), täte man gut daran, diese ungeschriebenen Regeln auch einzuhalten. Um sie einhalten zu können, müssen sie zunächst einmal vermittelt werden, und das ist meines Erachtens schon auch eine Aufgabe von uns Lehrern.
Vor der roten Ampel stehen bleiben: dafür gibt es einen ziemlich guten Grund, den man erklären und verstehen kann. Auch dass man vor einer roten Ampel stehen bleibt, obwohl kein Verkehr ist, lässt sich über die Vorbildfunktion einleuchtend erklären. (Wobei ich ehrlich gesagt glaube, dass diese Regel nicht mehr gilt.)
Steuer zahlen: ob du es einsiehst oder nicht, spielt keine Rolle. Aber die Regel "Man zahlt seine Steuer" lässt sich zumindest einleuchtend erklären.
Beide von dir genannten Beispielregeln sind also eindeutig begründbar und erklärbar.
Die Regel mit den Kopfbedeckungen kannst aber auch du nicht sachlich begründen. Du begründest sie nur damit, dass halt Leute "Wert darauf legen". Okay, dann sollten die einmal ihre Wertvorstellungen überprüfen.
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Ich muss mal lauschen, was ich sage. Meines Wissen "ihr". Aber ich weiß noch, dass meine Mentorin vor 25 Jahren sagte "Du, damit sich jedes Kind angesprochen fühlt." Das war die Begründung.
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Mag ja sein, dass ich mich mit Pädagogik/Didaktik nicht gut auskenne, ich bin schließlich keine Lehrkraft
Volltreffer. Noch Fragen bzgl. der Bezahlung?
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Zitat
Du hattest explizit nach älteren Schülern gefragt. Dass das ein wenig anders ist als bei Grundschülern, nehme ich wohl auch an.
Warum schreibst du dann:
ZitatIch hoffe doch, dass auch Grundschullehrer eine gesunde und angemessene Distanz wahren. Vertrautheit, wie sie innerhalb von Familie und Freundeskreis herrscht (= wo man das Du verwendet), fände ich im Schulkontext gänzlich fehl am Platz.
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Und es ist gut so, dass diese Distanz in der Grundschule noch nicht da ist. Da ist die Lehrerin mehr als eine Lehrerin.
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Moment, wieso musst du den Reisepass beim Einloggen ins Lehrerforum nicht vor die Webcam halten?
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Dann siehst du den Unterschied nicht zwischen "Elterngespräch nur mit einem (nicht mal volljährigen Kind)" und "Elterngespräch mit dem Du"
DAS wiederum finde ich merkwürdig.
(P.S.: ich kenne es auch so, dass ältere Kinder zum Dolmetschen mitkommen - aber die Eltern sind selbstverständlich mit dabei.)
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Bei Symptomen: sowieso.
Wenn ich z.B. ins Krankenhaus gehe: sowieso.
Und auch so immer mal wieder zwischendurch. Warum nicht. Wir haben die Tests noch, man kann damit auch symptomloses erkennen, also nutze ich sie auch. *schulterzuck*
State ... bitte klick hier unten rechts auf "Verwirrt" . Danke.

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