Wie geht ihr EG.5 (Eris) entgegen?

  • Ich kenne das Argument mit dem Angsthaben eigentlich nur von den Querdenkern, die behaupten, dass alle Geimpften / Maskenträger / Maßnahmenbefürworter nur Angst haben. Es gibt sicherlich Einzelfälle beispielsweise mit erkrankten Angehörigen oder so, wo das der Fall sein kann. Aber in der Masse kann ich mir das nicht vorstellen. Ich habe es zu mindestens weder in der Schule noch im Verein erlebt.

    Ich bin mit Sicherheit keine Querdenkerin oder Impfgegnerin und meine Schilderungen waren auch nicht als Argument gedacht für oder gegen etwas, sondern lediglich eine Darstellung dessen, was ich an meiner Schule erlebt habe. Es geht auch nicht um eine „Masse“, aber es gab eben doch gerade in der Unterstufe regelmäßig einige Fälle bei uns, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst oder magst. Das wollten sich auch bei uns ein paar KuK nicht vorstellen, so dass im Rahmen einer GLK bei uns darauf hingewiesen wurde, insbesondere bei den Kleinen wenn irgend möglich noch einmal kurz im Hof vorbeizuschauen, während diese warten müssen, damit diese sich nicht komplett verloren fühlen, weil es eben immer wieder weinende 5er gab auf dem Hof nach einem positiven Test.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Ich kenne das Argument mit dem Angsthaben eigentlich nur von den Querdenkern, die behaupten, dass alle Geimpften / Maskenträger / Maßnahmenbefürworter nur Angst haben. Es gibt sicherlich Einzelfälle beispielsweise mit erkrankten Angehörigen oder so, wo das der Fall sein kann. Aber in der Masse kann ich mir das nicht vorstellen. Ich habe es zu mindestens weder in der Schule noch im Verein erlebt.

    In der Anfangszeit, als darüber noch halbwegs offen gesprochen werden konnte, waren die Argumente der Befürworter doch sehr pragmatisch, "Urlaubsplanung" und "immer noch besser als eingesperrt sein". Angst vor der Krankheit hatte aus meinem Umfeld niemand.

  • Ich kenne das Argument mit dem Angsthaben eigentlich nur von den Querdenkern, die behaupten, dass alle Geimpften / Maskenträger / Maßnahmenbefürworter nur Angst haben. Es gibt sicherlich Einzelfälle beispielsweise mit erkrankten Angehörigen oder so, wo das der Fall sein kann. Aber in der Masse kann ich mir das nicht vorstellen. Ich habe es zu mindestens weder in der Schule noch im Verein erlebt.


    Welches "Argument mit dem Angsthaben"? Ich hatte CDL gefragt, warum Kinder geweint haben.


    Wieso ist es eigentlich nicht möglich, nach 3 Jahren und 1.000.000 Beiträgen anzuerkennen, dass es nicht nur 2 extreme Wege durch die Pandemie gab?

  • Ich bin mit Sicherheit keine Querdenkerin oder Impfgegnerin und meine Schilderungen waren auch nicht als Argument gedacht für oder gegen etwas, sondern lediglich eine Darstellung dessen, was ich an meiner Schule erlebt habe. Es geht auch nicht um eine „Masse“, aber es gab eben doch gerade in der Unterstufe regelmäßig einige Fälle bei uns, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst oder magst. Das wollten sich auch bei uns ein paar KuK nicht vorstellen, so dass im Rahmen einer GLK bei uns darauf hingewiesen wurde, insbesondere bei den Kleinen wenn irgend möglich noch einmal kurz im Hof vorbeizuschauen, während diese warten müssen, damit diese sich nicht komplett verloren fühlen, weil es eben immer wieder weinende 5er gab auf dem Hof nach einem positiven Test.

    Ich wollte auch keineswegs behaupten, dass Du eine Querdenkerin bist. Grundsätzlich gibt es sicherlich unter Lehrkräften deutlich weniger Querdenker, alleine aufgrund des Bildungsstandes. Daher würde ich auch erstmal davon ausgehen, dass die meisten vernünftige Argumente vortragen.


    Für mich ist das Angst-Argument wenig nachvollziehbar. Wir hatten auch Kinder, die geweint hatten, weil sie von Veranstaltungen nach Hause mussten. Aber dass die Kinder vor der Erkrankung Angst hatten, habe ich nie erlebt. Die Kinder haben selber auch nur ein geringes Risiko. Da geht es ja vor allem darum, Langzeitschäden zu vermeiden. Dann ist halt auch bei euren 5ern die Frage, ob sie weinen, weil die Situation doof oder sie sich alleine fühlen oder ob sie wirklich aus Angst weinen.

  • Nachdem du deiner Aussage nach ja keine weinenden Kinder erlebt hast wegen positiver Tests, wirst du mir wohl einfach glauben müssen, dass es die bei mir an der Schule gegeben hat. Dass die Gründe für das Weinen komplexer waren als einfach nur „ich habe Angst“ habe ich in Beitrag 118 denke ich nachvollziehbar dargestellt. Wenn du weiterhin das Bedürfnis hast, das in Abrede zu stellen, weil es nicht zu deinen Erfahrungen passt, dann ist das eben so.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

    Einmal editiert, zuletzt von CDL () aus folgendem Grund: Tippfehler

  • Und just zu dieser Zeit breitet sich eine neue Variante aus und in den Medien finden sich wieder gehäuft Berichte über steigende Corona-Zahlen.

    Deshalb meine Frage: Wie geht ihr EG.5 (Eris) entgegen? Holt ihr eure Masken wieder raus? Meidet Menschenansammlungen?

    Ich habe den Begriff EG.5 (Eris) in dieser Minute hier im Forum zum ersten Mal gelesen. Interessiert in meiner Schule kein Schwein und nicht mal die mit Vorerkrankungen tragen Maske. Eine Kollegin hatte grad Corona und kam zum Glück zur Arbeit, denn der Arzt hatte ihr gesagt, dass sie dies ohne Symptome ruhig tun solle. Bin froh sie nicht vertreten zu müssen.

    Ich habe gestern ein Konzertticket gekauft.

  • Ich habe den Begriff EG.5 (Eris) in dieser Minute hier im Forum zum ersten Mal gelesen. Interessiert in meiner Schule kein Schwein und nicht mal die mit Vorerkrankungen tragen Maske. Eine Kollegin hatte grad Corona und kam zum Glück zur Arbeit, denn der Arzt hatte ihr gesagt, dass sie dies ohne Symptome ruhig tun solle. Bin froh sie nicht vertreten zu müssen.

    Ich habe gestern ein Konzertticket gekauft.

    Woher wusste sie, dass sie Corona hat? Ich käme nie auf die Idee, einen Test zu machen, wenn ich keine Symptome hab. Und selbst dann auch nicht unbedingt.

    • Offizieller Beitrag

    Bei Symptomen: sowieso.

    Wenn ich z.B. ins Krankenhaus gehe: sowieso.


    Und auch so immer mal wieder zwischendurch. Warum nicht. Wir haben die Tests noch, man kann damit auch symptomloses erkennen, also nutze ich sie auch. *schulterzuck*


    State ... bitte klick hier unten rechts auf "Verwirrt" . Danke. ;)

  • Eine Kollegin hatte grad Corona und kam zum Glück zur Arbeit, denn der Arzt hatte ihr gesagt, dass sie dies ohne Symptome ruhig tun solle. Bin froh sie nicht vertreten zu müssen.

    Ich habe gestern ein Konzertticket gekauft.

    Es ist grundsätzlich schlecht, krank oder auch nur infektiöns zur Schule oder zur Arbeit zu gehen. Die meisten Arbeitgeber werden auch sagen, dass man zu Hause bleiben soll.

    Erstens weiß man nie wie sich eine Krankheit entwickelt. Es gibt nicht nur bei Corona genug Fälle, wo die Krankheit verschleppt wird und erst später ausbricht. Auch der AG hat ein Interesse daran, dass sein AN lange gesund bleiben.

    Zweitens ist immer die Gefahr, dass man eine andere Lehrkraft infiziert. Was hilft es, wenn deine Kollegin artig zu Arbeit kommt aber dafür drei andere Leute ausfallen? Und wenn bei 100 Leuten, die krank zur Arbeit kommen, nur eine Person eine andere infiziert, die dann vielleicht dauerhaft ausfällt und Longcovid oder was auch immer bekommt. Wer hat etwas davon?

    Drittens hat man auch eine Verantwortung für seine Schüler. Die Lehrkraft steckt vielleicht ein Kind an, dass auch keine Symptome entwickelt aber dann seine Oma im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht.

    Es ist schon lange bei den meisten Arbeitgebern üblich, Mitarbeiter aufzufordern in solchen Fällen zu Hause zu bleiben. Leider ist dieses falsche Verantwortungsgefühl, dass man krank / infektiös zur Arbeit kommen kann, immer noch verbreitet...


    Natürlich ist es so, dass viele gar nicht wissen, dass sie infektiös sind. Das ist halt so. Ich würde nicht erwarten, dass man auf gut Glück einen Test macht. Aber wenn ich weiß, dass ich andere gefährden könnte, ist eine andere Sache. Eine Ausnahme wäre natürlich, wenn ich zwar positiv aber in der Regel nicht mehr infektiös bin. Also wenn der Hausarzt sagt, dass er keine Bedenken mehr hat, dass sie andere anstecken kann. Aber so pauschal finde ich das nicht in Ordnung.

  • Wie du als Bedenkenträger sicher weißt, ist man bei Covid zu Beginn ansteckend, nach Abklang der Symptome nicht. Ich wiederhole: KEINE. SYMPTOME.

  • Wie du als Bedenkenträger sicher weißt, ist man bei Covid zu Beginn ansteckend, nach Abklang der Symptome nicht. Ich wiederhole: KEINE. SYMPTOME.

    Neugierdehalber: Wieso wusste deine Kollegin denn dann überhaupt, dass sie Corona-positiv ist und wieso ist sie symptomlos zum Arzt gegangen? Um sich durch einen PCR-Test die Corona-Infektion bestätigen zu lassen?

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Wie du als Bedenkenträger sicher weißt, ist man bei Covid zu Beginn ansteckend, nach Abklang der Symptome nicht. Ich wiederhole: KEINE. SYMPTOME.

    Das ist einfach falsch. Laut RKI steckt sich ein relevanter Teil der Menschen bereits 1-2 Tage vor Beginn erster Symptome an. Weiterhin gibt es auch Infektionen ohne Symptome.

  • Eine Kollegin ging symptomfrei zum Arzt, um auf gut Glück einen Coronatest machen zu lassen, um dann positiv getestet zur Arbeit zu gehen?

    Nö, sie hatte Erkältungssymptome, die klangen aber nach kurzer Zeit ab und sie fragte den Arzt, ob sie wieder arbeiten könne.

  • Nö, sie hatte Erkältungssymptome, die klangen aber nach kurzer Zeit ab und sie fragte den Arzt, ob sie wieder arbeiten könne.

    Dann war sie doch gar nicht symptomfrei? Dann ist doch der Ablauf ein ganz anderer. Kollegin A hat Erkältungssymptome etc. und geht zur Vorsicht zum Arzt. Der Arzt macht ggf. einen PCR-Test. Der Arzt stellt fest, dass sie zwar eine Coronainfektion hatte, diese aber schon wieder abklingt. Aus ärztlicher Sicht ist wahrscheinlich nicht mehr infektiös und kann problemlos zur Arbeit gehen. Ist sicherlich etwas anderes als einfach mit Corona zur Schule zu gehen.

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